Teestübchen Humorkritik – Tataaa! Karneval (2)

Wer Fernsehen schaut, kann dem Elend des Sitzungskarnevals nicht entkommen. Kürzlich hörte ich in der Büttenrede eines Sitzungspräsidenten folgendes: Er ließ sich aus über die Nachteile des Wassers gegenüber dem Bier. Wasser sei ja mit Kolibakterien verseucht, die aber den Bierbrauprozess nicht überstehen. Darum trinke er niemals Wasser. „Wenn Sie mich mal in einem Biergarten hinter einem Glas Wasser sitzen sehen, dann bin ich entführt worden und will euch ein Zeichen geben.“ Was er über Bier und Wasser gesagt hatte, galt gewiss noch im Mittelalter. Heute ist’s ein Märchen, hier, um den ungehemmten Alkoholgenuss zu propagieren. Wir sollten eigentlich erwarten können, dass unsere fürsorgliche Bundesregierung nach einem solchen Witz wie bei den Zigarettenpackungen Schockbilder einblenden lässt, beispielsweise sich an einer Hausmauer abstützende junge Menschen, die sich grad die Seele aus dem Leib kotzen.

Sonst geht es in den Karnevalssitzungen aus dem Südwesten zu wie gehabt. Wo Witz fehlt, tanzen Riegen junger Mädchen in Gardeuniformen mit kurzen Röckchen, und fast all die automatenhaften tänzerischen Verrenkungen laufen darauf hinaus, dass die Mädchen ihr Höschen zeigen. Mir ist das schon im letzten Jahr störend aufgefallen, aber heuer finde ich es anachronistisch und angesichts der derzeit bekanntwerdenden Missbrauchsfälle in Kirche und Gesellschaft unvertretbar. Schlimmer als diese öffentlich-rechtlichen Darbietungen für Pädophile finde ich fast nur noch, wenn sich Büttenredner hemmungslos an im Saal anwesende Politiker ranwanzen, was man in Franken gut kann, weshalb sich kostümierte Politikerinnen und Politiker gern in der gutgelaunten Menge abfilmen lassen.

Schamloser treibens nur die Aachener Lackschuhkarnevalisten. Sie halten sich mit derlei Sperenzchen erst gar nicht auf, sondern loben gleich Elitenvertreter oder hochrangige Politiker und Politikerinnen auf die Bühne und hängen just denen einen Orden wider den tierischen Ernst an, mit denen normale Menschen lieber nicht gesehen werden möchten. Diesmal durfte sich die Ex-Weinkönigin und Bundesministerin Julia Klöckner über kostenlose Publicity freuen, vermutlich weil sie sich statt Tier- und Verbraucherschutz eins lacht. Genaues dazu kann ich beim besten Willen nichts sagen, denn wenn ich mir den Aachener Sitzungskarneval anschaue, muss ich leider brechen.

Den Schuss nicht gehört hat auch der gut gebuchte Karnevalsredner und Sänger Bernd Stelter.

Lies auch Tata, tata, tataaa! Karneval (1)

Buchkultur im Abendrot

Bekanntlich habe ich als einer der letzten meines Faches den Beruf des Schriftsetzers gelernt, also die Drucksachengestaltung mit Bleischriften. „Die Druckerei ist das Kollege des kleinen Mannes“, hat Abraham Lincoln gesagt, der selbst Schriftsetzer gewesen war. Als Lernort habe ich die Setzerei immer verstanden und deshalb mein Handwerk geliebt. Die Grafik zeigt die Druckereien in Neuss, Köln und Aachen, in denen ich gearbeitet habe. Im Jahr 1972 arbeitete ich in der Aachener Druckerei Volk. Da standen meine Kollegen und ich noch feixend neben dem ersten Fotosatzgerät, einem Vorläufer der Satzcomputer groß wie ein Kühlschrank, das einfach nicht tat, was es sollte, worüber der aus den USA eingeflogene Techniker schier verzweifelte. Niemals hätte ich geglaubt, dass ein solches Gerät mein Handwerk überflüssig machen könnte. Wenige Jahre später sah ich in der Kölner Zentrale des DuMont Verlags eine Ausstellung über die dort bereits versunkene Bleizeit. Ein alter Schriftsetzerkollege arbeitete an Setzkästen innerhalb der Ausstellung, und ich begriff, dass mein Handwerk quasi über Nacht museal geworden war.

Stationen meiner Arbeit als Schriftsetzer – Startbild eines Tagebuchs – größer: Klicken

Fast ein wenig wehmütig machte mich heute eine Meldung im Branchendienst meedia über die DuMont Mediengruppe: „Mit der Kölner Mediengruppe will der erste deutsche Traditionsverlag sein Zeitungsgeschäft komplett abstoßen.“ Betroffen sind Der Kölner Stadt-Anzeiger, der Kölner Express, die Berliner Zeitung, der Berliner Kurier sowie die Mitteldeutsche Zeitung und die Hamburger Morgenpost. Auch die Druckereien, und die Anzeigenblätter sollen verkauft werden.

Zuerst verflüchtigt sich die Schrift ins Digitale, knapp 50 Jahre später verflüchtigen sich die Zeitungen. Verkauf bedeutet natürlich nicht für alle Zeitungen ihre Einstellung, aber vermutlich einen weiteren Fall von Pressekonzentration. Insgesamt ist das ein alarmierendes Vorzeichen für den Niedergang des wichtigen Massenmediums Zeitung.

Goethes bunte Elefanten und ich

Am sonnigen Samstagmorgen fand ich zwei Taschenbücher ausgesetzt auf einem Stadtmöbel, Johann Wolfgang Goethe; Geschichte der Farbenlehre, Erster und Zweiter Teil. Bekanntlich hielt Goethe die Farbenlehre für sein bedeutsamstes Werk. Ich nahm dessen Taschenbuchausgabe an mich, um diesem Mann endlich mal gerecht zu werden. Denn die landläufige Bildungshuberei und das schulische Gewese um Goethe als anbetungswürdiger deutscher Nationaldichter hat mir den Zugang zu seinem Werk verstellt.

Aus der Seele spricht mir diesbezüglich der wunderbare Sketch „Goethe im Examen“ von Egon Friedell und Alfred Polgar, in dem das auf groteske Weise überhöht wird: Goethes Geist erscheint einem verbummelten Studenten und bietet sich an, das Examen über Goethe an seiner Statt abzulegen, weil er, Goethe, es ja wissen muss. „Da wird emal der Schüler mehr wisse wie die Herre Lehrer!“, freut sich Goethe. Die Schulmänner in der Examenskommission wissen es freilich besser und lassen Goethe durchfallen. Man lese den vergnüglichen Sketch in zwei Bildern unter diesem Link.

Moment! Geht’s denn nicht um Goethes Farbenlehre? Diese Abweichung vom Thema entspricht einem Verfahren, auf das Goethe im ersten Teil der Farbenlehre hinweist: Wenn frühere Kartenzeichner einen Bereich aussparen mussten, weil er noch nicht erforscht war, malten sie einen Elefanten an die Stelle. Wörtlich:

    „Jene früheren Geographen, welche die Karte von Afrika verfertigten, waren gewohnt, dahin, wo Berge, Flüsse, Städte fehlten, allenfalls einen Elefanten, Löwen oder sonst ein Ungeheuer der Wüste zu zeichnen, ohne daß sie deshalb wären getadelt worden. Man wird uns daher wohl auch nicht verargen, wenn wir in die große Lücke, wo uns die erfreuliche, lebendige, fortschreitende Wissenschaft verläßt, einige Betrachtungen einschieben, auf die wir uns künftig wieder beziehen können.“

So macht es Goethe überall, wo er beim Sichten der antiken Autoren nichts über das Thema Farbe gefunden hat. Er schreibt trotzdem etwas wie die Elefantenmaler, und so gesehen ist der Hinweis auf den Sketch, ist also Goethes Geist mein Elefant, gemalt wegen Unzugänglichkeit.

Diese Unzugänglichkeit, ich gebe es zu, liegt zum Teil auch an der hässlichen Aufmachung von dtv-Ausgaben und ihren Verfallserscheinungen nach 50 Jahren. An den zellophanierten Buchumschlägen bricht das Zellopohan, wellt sich an den Rändern hoch und zeigt, dass aus der erzwungenen Vergesellschaftung der Materialien Zellophan und Karton nie eine innige Verbindung geworden ist. Natürlich sieht auch das Papier im Buch aus wie die vollgequarzte ehedem weiße Gardine eines Kettenrauchers. Getreu der gestalttheoretischen Idee: „Paarung wirkt auf die Partner“ mag man so ein Buch zwar lesen, aber nicht verinnerlichen.

Statt Elefant – Goethes Hexeneinmaleins – Kalligrafie JvdL, Filzstift, schwarze Tinte – zum Vergrößern bitte klicken!

Gemildert wurde das allerdings durch meinen Leseort am sonntäglich-sonnigen Maschsee, wo ich von blauvioletten und gelben Krokussen und anderen Frühblühern umstanden war. Auch dachte ich bei den meisten Paaren, die an mir vorbei bummelten, wie gut, dass ich nicht mit der oder dem unterwegs sein muss, sondern hier in Ruhe lesen kann. Diese Begleitumstände sprachen durchaus für Goethe. Trotzdem dachte ich nach dem einen oder anderen goetheschen Elefant: „Mein Gott, was für ein eitler Schwätzer!“ Mein Sohn, dem ich das später am Telefon erzählte, wies darauf hin, dass viel Lob und Anerkennung nicht spurlos an einem Menschen vorbeigehen und ihn auf Dauer eitel werden lassen. Besonders Goethes Besserwisserei gegenüber Newton ist aus heutiger Sicht mehr als peinlich. Weiter bin ich noch nicht gekommen, doch ich fürchte, ich muss geneigte Leserinnen und Leser bitten, sich für den unerforschten Rest der Farbenlehre einen großen bunten Elefanten zu malen.

In eitlen Köpfen sieht es unaufgeräumt aus

„Missbrauchsgipfel“, schreibt Zeit-online. Gestern stellte Anne Will in ihrer Anmoderation zum Thema „Krisengipfel im Vatikan – wie entschlossen kämpft die Kirche gegen Missbrauch?“ gleich zwei „Missbrauchsbeauftragte“ vor, den der Bundesregierung und den der deutschen Bischofskonferenz, und merkte nichts von ihrer geistlosen Begriffsverwendung. Das ist Schreiben und Reden ohne Denken.

Guten Morgen, Zeit.online!
Was ist ein Missbrauchsgipfel? Der Gipfel des Missbrauchs, etwa der sexuelle Missbrauch von mindestens 31 Kindern auf dem Campingplatz Lüdge? Kann ja nur vorläufig gelten. Wir kennen quasi nur die Spitze des Eisbergs. Wenn schlimmere Fälle bekannt werden, muss der Gipfel neu vermessen werden.

Huhu, Anne Will!
Wozu braucht die katholische Bischofskonferenz einen „Missbrauchsbeauftragten?“ Wir lernen, dass auch der Klerus nicht mehr einfach drauflos missbrauchen darf. Damit beauftragen die Bischöfe jemanden. Es muss eben alles seine Richtigkeit haben in Deutschland. Darum hat natürlich auch die Bundesregierung einen „Missbrauchsbeauftragten.“ Die Frage, warum „Missbrauchsbeauftragte“ immer Männer sind, erübrigt sich – im Zirkus des schlechten Geschmacks.

Abstieg zur Welt

In unserem 5-stöckigen Mietshaus wohnt unterm Dach ein junges Paar, das vor Monaten Eltern geworden ist. Ich höre den jungen Vater manchmal im Treppenhaus sprechen oder leise singen, wie er das kleine Mädchen herzt und hinunter zum Kinderwagen trägt, der unten im Flur steht. Seit einiger Zeit gibt das Kindlein ebenfalls Laut, wenn es hinunter getragen wird. Seine ersten Eindrücke von der Welt sind, aus dem warm-vertrauten Bereich der heimischen Wohnung durch ein kaltes Treppenhaus in einen grün gekachelten Flur hinunter getragen zu werden. Sitzt es gut im Kinderwagen, wird es zur Haustür geschoben, und dahinter öffnet sich die große fremde Welt. Ich frage mich, welche Prägungen das mit sich bringt und wie sie sich unterscheiden von denen eines Säuglings, der aus einer Kellerwohnung nach oben getragen wird.

Die Kacheln der Schleuse zur Welt – Foto: JvdL

Herrje! – Warum Gus Backus sterben musste

Früher konnte ich nur Regen machen. Ich habe mein Auto gewaschen, und wenn ich fertig war, setzte zuverlässig ergiebiger Landregen ein. Und jetzt ist Gus Backus gestorben. Das kam quasi so: Vor einer Woche saßen wir Leute vom HaCK und assozierte Freunde gesellig bei Herrn Putzig, weil unser Stammlokal, das Leinau3, noch immer geschlossen hatte, und über Putzigs Rechner lief die Playlist eines Streamingdienstes. Schon eine Weile gefiel mir die Musik nicht. Ich sagte: „Spiel doch mal was für meinen Musikgeschmack!“
„Was denn?“, fragte Herr Putzig keck, „Gus Backus?“

Gestern nun kramte ich im Keller meiner Textdateien. Und fand einen Text, den ich am 25.Januar 2010 um 19:29 Uhr abgespeichert hatte, und zwar über die Sauerkrautpolka von Gus Backus. Ich recherchierte im Internet, ob es einen aktuellen Anlass gäbe, den nochmals zu veröffentlichen. Sein Geburtsdatum war es nicht, ein Sterbedatum gab es noch nicht. Es wurde erst am Abend, wie gruselig, in der Tagesschau vermeldet. Ich hoffe, Gus Backus hat den Löffel nicht abgeben müssen, weil ich nach einem Anknüpfungspunkt für einen alten Text über Sauerkraut gesucht habe. Vermutlich handelt es sich nur um einen Fall von Synchronizität.

    „Als Synchronizität bezeichnete der Psychologe Carl Gustav Jung zeitlich korrelierende Ereignisse, die nicht über eine Kausalbeziehung verknüpft sind, jedoch als miteinander verbunden, aufeinander bezogen wahrgenommen und gedeutet werden.“ Wikipedia

Im 2. Weltkrieg nannten Engländer und Amerikaner die Deutschen verächtlich „Krauts“. Vielleicht hatten die Alliierten viele Deutsche beim Sauerkraut-einlegen, -stampfen, und -essen erwischt und die moderne Sage in die Welt gesetzt, der Deutsche ernähre sich überwiegend von Sauerkraut. Folgerichtig versuchte sich der ehemalige GI Gus Backus im Jahr 1961 bei den Deutschen mit der Sauerkrautpolka einzuschmeicheln. Zu spät. Die Westdeutschen waren längst ab vom Sauerkraut der Notzeiten, erlebten gerade das Wirtschaftswunder und aßen plötzlich Sachen, deren Namen sie nicht mal aussprechen konnten.

Gus Backus sang ersatzweise „Bohnen in die Ohren.“ Er gehörte nämlich zur Riege der amerikanischen Soldaten, die im Deutschland der Nachkriegszeit die singenden Clowns machen mussten, weil diese sogenannten Sonnyboys nicht wie Besatzung mehr wirken, sondern Botschafter der US-Kultur sein sollten. Elvis war so einer, als er auf Deutsch: „Muss i denn zum Städtele hinaus“ sang. Der Jazz- und Schlagersänger Bill Ramsey, ebenfalls als GI nach Deutschland gekommen, gab den krächzenden Spaßvogel (Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett). Alle sangen aus heutiger Sicht himmelschreienden Blödsinn, was gewiss die beste Weise war, amerikanische Lebensart in den deutschen Alltag zu transportieren. Ich war noch ein Kind, als das geschah, bin quasi mit Bohnen in die Ohren sozialisiert worden. Oder eben mit der Sauerkraut Polka. Ich bitte das bei der Beurteilung meiner Person und meiner Texte als mildernden Umstand zu berücksichtigen.


Ich esse gerne Sauerkraut und tanze gerne Polka,
und meine Braut heißt Edeltraut, die denkt genau wie ich.
Sie kocht am besten Sauerkraut und tanzt am besten Polka,
deshalb ist auch die Edeltraut die beste Braut für mich.

Ich sing die Sauerkraut-Polka, Sauerkraut-Polka Tag und Nacht.
Schön ist die Sauerkraut-Polka, weil ja sauer lustig macht.
ich sing die Sauerkraut-Polka und sage laut:
Ich bin nur für Sauerkraut und meine Braut gebaut!

1973 kehrte Backus in die USA zurück, galt in Deutschland zeitweise als verschollen und wurde sogar totgesagt. Gestern starb Donald Edgar (Gus) Backus wirklich im Alter von 81 Jahren in Germering nahe München.

Plausch mit Frau Nettesheim – Matsch in der Birne

Frau Nettesheim
Ich sehe Sie nicht arbeiten, Trithemius.

Trithemius

Heute nicht. Ich wurde wach mit Matsch in der Birne. Entsprechend schwer fällt mir, einen klaren Gedanken zu fassen. Den ganze Tag schon.

Frau Nettesheim
Woran liegts?

Trithemius

Woher soll ich das denn wissen? Was wissen wir schon über die geheimen Abläufe in Körper und Geist. Man meint, Herr über sich zu sein, doch letztlich ist man wie ein Jockey, der versucht, einen widerspenstigen Mustang zu reiten.

Frau Nettesheim
Und manchmal geht der Mustang durch.

Trithemius

So ist es, aber woher wissen Sie das, Frau Nettesheim? Sie sind doch eine fiktive, digitale Person.

Frau Nettesheim
Ich muss ja nur Sie beobachten, wie sie spontane „Entschlüsse“ fassen und beispielsweise ein Erzählprojekt starten, obwohl Sie eigentlich nur ein Fragment veröffentlichen wollten.

Trithemius

Das beende ich vorläufig.

Frau Nettesheim
Wieso? Sie haben Erwartungen geweckt.

Trithemius

So ist das eben. Nicht alle Erwartungen werden erfüllt.Ich bin erschöpft. Aus dem Wunsch, authentisch zu schreiben, rutsche ich emotional in die Handlung, finde mich plötzlich in einem imaginären Spa mit einer Frau, die ich kenne und doch nicht kenne. Der Icherzähler versucht ständig, die Macht über mich zu gewinnen. Das kann ich nicht zulassen.

Frau Nettesheim
Sie wollen lieber Sie selbst im Hier und Jetzt sein?

Trithemius

Genau, wollen Sie doch auch.

Frau Nettesheim
Sie sein? Ich kann mich bremsen.

Trithemius
Das zeigt es mal wieder, Frau Nettesheim. Wird Zeit, dass ich zeichne, wie sich mir Ihr wahrer Charakter hinter der schönen Fassade darstellt:

Frau Nettesheim
Unverschämtheit!