statt gedanken

ich habe unvollständige sätze geschrieben. in den letzten tagen habe ich viele sätze nur angefangen. mein schreibimpuls krepierte, bevor der punkt in sicht war. faireweise muss gesagt werden, dass hinter dem schreibproblem ein verebben der gedanken steckt. gerade ist so ein mauskleiner gedanke ans licht gekrochen, kommt der innere zensor und gibt ihm eins mit dem schlappen drüber. kein wunder dass die gedanken sich nicht mehr hervortrauen. vermutlich hocken sie irgendwo beisammen und sind beleidigt, sagen „puh! ich muss ja nicht…“ „ich kann auch woanders denken, wenn das so ist.“ oder fluchen über den zensor und seinen schlappen. die verhuschten dinger. wären sie nicht so rachitisch, wäre mal einer kräftig genug aufzustehen, zu sagen: „hier stehe ich und kann nicht anders!“, dann könnte er sogar für den schwächlichsten aller gedanken eine bresche schlagen, so dass sich alle schwachmaten hervorwagen könnten, ohne den zensorschlappen befürchten zu müssen. aber weils nicht so ist, gibt es ersatzweise mal was ohne gedanken, nur zum anschauen (rechte seite. links ist ein alternatives alphabet zu sehen, so’n quatsch.)

bitteschön, von mir selbst gemacht aus obigen bleistiftskizzen sinnloser Symbole. sinnlose symbole zu entwerfen ist übrigens gar nicht so einfach. auch wenn mans gar nicht will, schon schleicht sich an eine form eine bedeutung ran, springt ihr in den nacken wie ein hockauf und dirigiert das symbol frech bei den ohren.

Grafik: JvdL (größer: bitte klicken!)

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Fingerkuppenkräuselkrause

Zu viele Dinge in der Welt, zu viel Information. Ich wollte einen Pullover, habe aber einen Wasserkocher gekauft. 5000 Seiten Gebrauchsanleitung in allen Weltsprachen. Dabei ist das Gerät nicht etwa die technische Variante einer Eier legenden Wollmilchsau, sondern kocht nur Wasser. Meine Gebrauchsanleitungsbibliothek füllt eine ganze Kommodenschublade, und fast alles davon ist noch ungelesen. Nur einmal, als ich während meiner Lesereise bei einer Essener Freundin im Garten gelesen habe, da habe ich spät in der Nacht noch die Anleitung für meinen neuen mp3-Player in allen Weltsprachen vorgelesen; aber das ist ein Versehen gewesen. Bei Kerzenlicht kann man sich schon mal vergreifen. Zum Glück ist es nicht aufgefallen, ja, von allen Texten bekam die Bedienungsanleitung den meisten Beifall. Sogar aus dem Fenster des Nachbarhauses wurde applaudiert, und ein Mann rief: „Danke, du Tünnes, jetzt weiß ich das auch!“

Für die erfolgreiche Benutzung eines Wasserkochers ist die Lektüre der Bedienungsanleitung nicht unbedingt erforderlich, sondern eher hinderlich, denn ich will ja jetzt heißes Wasser und nicht erst in fünf Stunden. Tatsächlich ist nicht einmal gesagt, dass ich den Wasserkocher besser zu bedienen lerne, wenn ich die Gebrauchsanweisung studiere. Bei den meisten Geräten reicht dem Nutzer das Weltwissen, das er sich im Laufe seines Lebens angeeignet hat gepaart mit der Technik Versuch und Irrtum. Generell ist die genaue sprachliche Beschreibung nicht so leistungsfähig wie man glauben könnte. Eine Aufbauanleitung für ein Möbelstück beispielsweise wäre sprachlich kaum zu vermitteln. Hier sind Schaubilder mit den einzelnen Aufbauphasen hilfreicher.


Wenn man zum Beispiel ein Ereignis oder ein Bild digitalisiert, dann setzt man einer fließenden komplexen Wirklichkeit eine grobe Struktur gegenüber. Anders: Man nimmt über ein Netzwerk die Information ja oder nein ab. Eine Kurve lässt sich mit Hilfe von Punkten beschreiben (grün). Ich könnte sie auch anders interpunktieren ( rot). In beiden Fällen vermittelt sich das Bild der Kurve. Nur eine vergleichende Überprüfung bringt an den Tag, dass die gleiche Kurve auf unterschiedliche Weise dargestellt ist. Ist die zugrunde liegende Struktur zu fein für das menschliche Auge, dann bilden sowohl die grünen wie die roten Punkte die Kurve scheinbar 1:1 ab. So wäre die unterschiedliche Interpunktion von grün und rot nicht mehr zu erkennen.

Ähnliches geschieht bei der Zerlegung eines Bildes in Rasterpunkte im Reproverfahren. Wenn man mehrere Aufnahmen macht und dabei das Raster jeweils um einige Grad dreht, einmal um die Achse, sieht ein unbefangener Betrachter bei jeder Einzelaufnahme das gleiche, nicht jedoch das selbe Bild, wie er glaubt zu sehen. Legt man nur zwei solcher Filme übereinander, erhält man einen Moiré-Effekt. Alle Bilder übereinander ergeben nur noch schwarz. Die Bildinformation ist verschwunden. Hier zeigt sich, dass sich eine Information nur wahrnehmen lässt, wenn sie ausgedünnt ist. Die Information muss ausgedünnt sein, damit der Mensch sie verwerten kann. Der Verfeinerung der Wahrnehmungsstrukturen sind also Grenzen gesetzt.

Der Mensch eignet sich die komplexe Welt über die Wahrnehmungsstruktur Sprache an. Dass die Wörter der Sprache wie grobe Punkte sind, mit deren Hilfe wir die Wirklichkeit erfassen, ist uns bei der Sprachverwendung selten bewusst. Wir neigen dazu, die sprachliche Erfassung mit der Wirklichkeit gleichzusetzen. Eine Verfeinerung der Sprachstruktur brächte jedoch keine genauere Wirklichkeitserfassung. Wenn wir an einer Stelle verfeinern, müssen wir an einer anderen Stelle vergröbern, damit Gesamtmenge der Information das menschliche Maß nicht überschreitet.

Was ist Fingerkuppenkräuselkrause? Ich bekomme sie, wenn ich bestimmte Textilien berühre. Denn da nehme ich das Textil nicht mehr als eventuell tragbar wahr, sondern es vermittelt sich mir nur eine Information: „Ich war einmal ein Joghurtbecher.“

Das unrühmliche Ende einer Engeltasse

Meine Engeltasse ist zerbrochen. Vor Tagen hantierte ich ungeschickt mit dem Kaffeefilter aus Porzellan und dem Wasserkocher, und wie es manchmal ist, wenn man ein Unglück verhindern will: Alle Handgriffe erweisen sich als falsch, fahrig ist das passende Adjektiv, und richten nur weiteres Chaos an. Es war eine rasche Abfolge von Fehlhandlungen, die ich rückblickend nicht mehr rekonstruieren kann, in deren Folge der Kaffeefilter umfiel, die Engeltasse ebenfalls, sich eine Kaffeelache ausbreitete, über die Kante des Arbeitsfläche floss und zu Boden tropfte. Warum die Engeltasse ebenfalls zu Boden fiel und zerschellte, entzieht sich meiner Kenntnis. Vermutlich hat sie nur auf einen günstigen Augenblick gewartet, sich aus meinem Leben zu entfernen, denn ich schätzte sie schon eine Weile nicht mehr. Ich hob die Scherben auf und warf sie ohne Umschweife in den Müll. Die Geschichte der Engeltasse ist rasch erzählt:

Im September 2006, heute könnte man sagen vor zwölf Jahren, besuchte mich in Aachen die liebreizende Bloggerin Mikage, eine spätberufene Jurastudentin aus Berlin. Am Tag ihrer Abreise stöberten wir noch in einem Laden für Geschenkartikel nahe der Alten Post. Dort kaufte sie mir die Engeltasse, auf dass ich sie immer in Erinnerung haben sollte. Ob dieser Hintergedanke für sie eine Rolle spielte, weiß ich nicht. Aber in der Folgezeit, in der die eher flüchtige Fernbeziehung zerbrach, in dieser Zeit und nach meinem Umzug nach Hannover begleitete mich die Tasse und war ein wesentliches Element meines Frühstücks, denn es passte ordentlich was an Kaffee rein. Wenn ich ihn aufgoss, konnte ich zweimal in den Filter nachgießen. Ich dachte nicht bei jedem Frühstück an Mikage, aber immer wieder. Jetzt ist die Tasse weg, und über alles kann sich die Gnade des Vergessens breiten.

Die dumpfen Grundtöne des Geschmacks

Wieder war dieser Loop in meinem Kopf, Frau Doktor. Loop? Ein Traum, der nicht von der Stelle kommt und in einer Art Endlosschleife läuft. Aber Loop beschreibt den durchaus quälenden Zustand besser, denn das Wort ist nicht nur kürzer, Loop meint auch eine ganz kurze Sequenz, die sich ständig wiederholt. Ich machte Licht, um dem Loop zu entkommen. Weil ich jetzt wach war, wusste ich, es ist kein Loop, mein Traum trat und trat auf der Stelle, weil die Zeit auf der Stelle tritt, just um 01: 21 Uhr. Lässt man neuerdings ungeprüft jeden ran, die Zeit weiterzuziehen?, dachte ich. Wer macht das gerade? Aha, es sind die Bienen, nein Wespen. Sie spielen die emsigen, aber ihre Energie fließt nicht in die Vorwärtsbewegung des Zeitkarrens. Nur Gewimmel und Gesumm. Zur Strafe wünsche ich mir einen Ameisenbären herbei, der mit der langen klebrigen Zunge die Zeitkarrendeichsel entlang leckt und alle Wespen frisst. Ameisenbären fressen nur Ameisen? Dann eben irgendein anderer Bär, Hauptsache, er hat eine lange klebrige Zunge. Könnte übrigens sein, dass immer zwischen 1:00 und 2:00 Uhr nachts die Zeit nicht gut vorankommt. Klar, um diese Zeit will kaum jemand arbeiten.

frei nach hans arp, farbstiftgrafik: jvdl (größer: Bitte klicken)

Wenn wir durchschlafen, merken wir nicht, dass zwischen 1:00 und 2:00 Uhr die Zeit nur schleppend vorankommt. Aber ich war wach, saß aufrecht im Bett, nein, lag vielmehr oder saß halb, und richtig wach war ich auch noch nicht. Jedenfalls würde der nächtliche Zeitstillstand den rätselhaften Vers erklären aus dem Dada-Gedicht „Sankt Ziegenzack springt aus dem Ei“ von Hans Arp. Der Vers lautet: „Glocke schlägt nur eins und zwei.“ Merken Sie was, hihi? Jetzt wo das Wespengezücht gefressen, quasi aufgelutscht ist, wer soll den Zeitkarren ziehen? Ich schreibe und schreibe, und die Uhrzeiger stehen immer noch auf 01:21 Uhr. Soll etwa ich selbst die Zeit anschieben? Typisch! Wenn der Karren feststeckt, soll man selbermachen. Was ist mit professionellen Karren-aus-dem-Dreck-Schiebern? Hallo, Frau Sol?! Sie wären nur für die Sonne zuständig? Das … Moment, ich habe eine Wespe in der Nase …Komm raus da! … Am Ende kriecht sie so weit rein, dass nur noch professionelle Höhlentaucher sie retten können. Die kämen aber nur, wenn in meinen Nasennebenhöhlen eine Jungen-Fußballmannschaft feststecken würde. Ihr vom elendigen Ertrinken Bedrohten dieser Welt: wenn ihr schon völlig grundlos auf Rettung hofft – könntet ihr nicht wenigstens eine Fußballmannschaft mit ihrem Trainer sein? Oder ein Katzenbaby?

Was es mit den dumpfen Grundtönen des Geschmacks auf sich hat? Angenommen Sie dirigieren ein Sinfonieorchester, stehen am Pult und heben ihr Stöckchen, und beim Auftakt merken Sie, die Querflöten, Klarinetten und Violinen sind einfach zu Haus geblieben. Liegen noch zwischen eins und zwei in ihren Betten rum. Wie dann Ihr Sinfonieorchester klingt, vielmehr brummt und bramarbasiert, so gänzlich ohne Obertöne jedenfalls schmeckt mir derzeit alles. Dabei ist doch so viel schöner, wenn alle mitmachen.


Für das richtige Loop-Gefühl: Einfach wieder von vorne lesen.

Schuld war nur der Plastikeimer – Wie es mich von Aachen nach Hannover verschlug

Ich habe noch nie von einem Wasserfall geträumt. No, Sir. Doch eines Nachts so gegen Morgen, da plätscherte es in meine süßesten Träume, dass ich schon dachte: Endlich ist es soweit, mein erster geträumter Wasserfall! Da lief ich hin, denn ich wollte sehen, wie hoch der Sturzbach war. Er kam aus gut vier Metern Höhe herab, – und zwar hauptsächlich von der Zimmerdecke im Nebenraum. Und ich schlief auch nicht, sondern torkelte umher, als wäre ich just aus dem Tiefschlaf gerissen worden, in dem man bekanntlich gar nicht träumt.

Da traf es sich gut, dass ich im Nu durchnässt war, denn nichts weckt die Lebensgeister besser als eine kalte Dusche. Weil das Wasser leicht getrübt war, blieb ich nicht darunter stehen, sondern holte einen Eimer, um das kostbare Nass aufzufangen. Dann eilte ich die Treppe hinauf zu meinem Obernachbarn, klopfte und klingelte, hörte ein Grunzen und dann nichts mehr, klopfte und klingelte, rief durch die Tür. Auf ein neuerliches Grunzen konnte ich nicht mehr warten. Unten lief gerade der Eimer über. Ach, und wo war die Telefonnummer der Hausbesitzer? Der nässende Obernachbar war nämlich ihr Sohn, und sie würden eventuell wissen, was man tun muss, um ihn wach zu kriegen. Ich konnte die rettende Telefonnummer nicht finden, zumal ich dauernd Eimer ausgießen musste. Derweil der Sturzbach in einen zweiten Eimer pladderte, lief ich wieder hoch, und auf mein Klopfen öffnete nicht der grunzende Sohn, sondern sein Freund und Türnachbar nebenan. Er reichte mir sein Telefon mit der gewählten Nummer und holte eine Wanne, derweil ich Frau Hausbesitzerin alarmierte. Sie war nicht wirklich erfreut, versprach bald zu kommen und sagte, ich solle den Haupthahn schließen.
„Ja, wo ist denn der?“
„Sie haben einen in der Wohnung!“
„Ach, ich kann mit meinem Haupthahn das Wasser von oben stoppen?“
Das ist ja nicht völlig absurd, denn mit dem Haupthahn im Keller kann man sogar das Wasser der Dachetage abdrehen. Sie beschrieb mir, wo ich diesen Oberhaupthahn finden könnte, und er ließ sich auch tatsächlich schließen, was meinen Sturzbach allerdings nicht kümmerte. Es triefte und pladderte noch eine halbe Stunde weiter.

Von der 1. Etage dieses Hauses wurde ich durch einen versoffenen Studenten und seinen Eimer vertrieben – Foto: JvdL

Die Hausbesitzerin trat ein und beguckte sich die nasse Zimmerdecke. Sie holte eine Trittleiter und riss die nassen Rauhfaserbahnen herunter, was mir das Zimmer schön dekorierte, denn die Placken abgeplatzter Farbe schwammen hübsch über die Dielen. Draußen stand der verkaterte Sohn und guckte zu. Er bewegte sich erst, als ich provozierend sagte: „Und Mama macht den Dreck weg.“ Da zischte sie ihm etwas zu, worauf er sich bequemte und zu wischen begann. Später fragte ich ihn, was passiert sei, und er sagte, dass er im Rausch einen Eimer in die laufende Dusche gestellt habe. Am Nachmittag rollten Hausbesitzers zwei Raumentfeuchter in Kühlschrankgröße in meine Wohnung, deren Lärm mir in erster Linie die Energie absaugte. Mir war klar, dass ich die nächsten Wochen nicht in der Wohnung würde leben können.

Zu jener Zeit pendelte ich schon ein halbes Jahr zu einer Liebschaft in Hannover. Also fuhr ich jetzt für zwei Wochen hin, derweil Hausbesitzers meine Wohnung renovieren wollten. Die Frau organisierte für das nächste Wochenende acht Besichtigungstermine. Und bald darauf war mein Umzug nach Hannover perfekt. Rückblickend ist der Eimer, der mich aus Aachen vertrieb, übrigens klein und blassrosa.

Man könnte sagen, dass ich vor nun zehn Jahren meine Heimat leichtfertig verlassen habe – von den freundlichen Rheinländern zu den stieseligen Niedersachsen. Das ist wahr, allerdings reizte mich das Abenteuer, eine neue Stadt kennen zu lernen, die Stadt, in der Kurt Schwitters gelebt hatte. Außerdem war ich die Pendelei leid und konnte, wenn ich zu Gast in Hannover war, nicht schreiben. Selbst nach meiner Heimkehr dauerte es gut drei Tage, bis es wieder ging. Zudem war die Aachener Innenstadt voller schmerzlicher Erinnerungen für mich, und die hoffte ich, hinter mir zu lassen.

Zehn Jahre Warten auf den Weltuntergang

Krankheitsbedingt habe ich die Zeitmarke verpasst: Am 10. September 2008, also vorvorgestern vor zehn Jahren ging der Teilchenbeschleuniger LHC an den Start. An der allgemeinen Panik, die Kollision von hochbeschleunigten Teilchen könnte ein Schwarzes Loch hervorrufen, das nach und nach die ganze Erde verschlingt, beteiligte sich natürlich auch das Teppichhaus Trithemius. Offenbar hat man am Cern bislang kein ordentliches Schwarzes Loch zustande gebracht. Teuer genug mit 3 Milliarden Euro wäre es. Darum ungetrübtes Viel Vergnügen!

Fotos vom Aachener Münsterplatz, Text und Animation: JvdL

Donald Trumps goldene Spiegel

Es muss schlecht um mich bestellt sein. Nachts drehe ich mich von einer Seite auf die andere, alle Knochen schmerzen, die Augen brennen und ich fühle mich schwach, so dass ich gestern nur mühsam aus dem Bett fand. Vermutlich bin ich Schauplatz einer verlustreichen Schlacht zwischen Mikroben und meinen Abwehrzellen. Wie ein durchziehendes Heer die Bauernhöfe ganzer Landstriche kahl frisst, ziehen sie von überall Ressourcen ab. Und ach, der Berührungsschmerz der Haut, – sogar in den Wurzeln meiner Brustbehaarung sind kleine böse Geister erwacht, um sich einzureihen in die Schar meiner Peiniger. Was soll das, untreues Pack? Es schickt sich nicht, den eigenen Wirt zu quälen. Ich habe den Haaren schon angedroht, sie vor die Tür zu setzen, sie zu rupfen oder auszureißen, wenn sie sich nicht benehmen. „Man kann auch einen Bären zanken!“, habe ich gesagt. Aber es schert sie nicht. Entweder haben sie meine trichotillomanische Drohung nicht verstanden oder sie haben mich nicht ernst genommen, weil ich einfach zu schwach und hinfällig wirke, unfähig, eine grobe Gewalttat zu vollbringen.

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