Einiges über die Lampen der Galaktischen Registratur

Stöhnend betritt der alte Mann am Stock die Bäckerei. „Ich war zur Blutabnahme und zur Physiotherapie und bin total kaputt“, sagt er der rundlichen Bäckereifachverkäuferin, indem er an der Theke entlang humpelt. Nachdem er sich ächzend gesetzt hat, bringt sie ihm den Kaffee an den Tisch. Ich bin froh, nach meinem letzten Schluck Kaffee aufbrechen zu können, denn sein Ächzen geht weiter. Entweder will er die akustische Oberhoheit über den Raum und gibt ständig Töne von sich, wie der Hund das Bein hebt, um sein Revier zu markieren, oder er merkt es gar nicht mehr.

In den Jahren, bevor ich nach Hannover zog, war ich von einer schwierigen Beziehung in die nächste getaumelt. In dieser Zeit hörte ich mich oft seufzen. Wann immer ich meine Küche betrat, seufzte ich. Ich nannte die Küche „meine Seufzerecke.“ Es war mir unangenehm, dass ich seufzte, aber konnte nichts dagegen tun, denn es kam über mich wie Niesen. Eventuell ist Seufzen, Ächzen und Stöhnen tatsächlich zu den unwillkürlichen Lebensäußerungen zu zählen und hat eine Entlastungsfunktion wie Weinen. Garantiert werden dabei ebenfalls Glückshormone freigesetzt, die helfen, eine harte Lebenssituation leichter zu ertragen. Denn im Laufe der Evolution sollte der Mensch doch Strategien entwickelt habe, sein Leid besser zu ertragen. In der Metaphorik des irdischen Jammertals ist ein schier unendlicher Treck der Menschheit unterwegs, und über dem Straucheln, Stolpern und sich Voranschleppen hängt ein Seufzen, Stöhnen, Ächzen, dass das Tal schier davon überquillt. Und in der galaktischen Registratur fangen sie all den Jammer ein, wandeln ihn in Energie um und betreiben ihre Lampen damit.

Übrigens muss ich schon eine Weile nicht mehr seufzen. Während mein früherer Jammer reichte, ein Büro der Registratur zu bestrahlen, dass die beiden Unterbeamten darin sich mit Sonnenbrillen schützen mussten, klagen sie heute über zu wenig Licht und zünden Kerzen an. Befragt, woran es liegt, sagen sie übereinstimmend: „Die Lampen gingen aus, seit er keine Beziehung mehr hat.“

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Kopfheizung

Die Druckerei, in der ich den Niedergang meines Handwerks erlebte, war ein Flachbau am oberen Ende der Aachener Pontstraße, offenbar nach dem Krieg in einer Baulücke hochgezogen. Was dem Bau an Höhe und Breite fehlte, machte er in der Länge wett. Zur Straße hin lag der Laden für den Kundenverkehr, dahinter das Büro, dann folgte ein Raum, in dem die große Offsetdruckmaschine stand, dann die Umkleiden und Toiletten, die Buchbinderei, die Druckerei und ganz am Ende lag die Setzerei, abgetrennt durch eine halbhohe Wand und eine große Glasscheibe. Am Ende der Setzerei gab es noch zwei kleinere Räume nebeneinander. In dem einen Gelass saß hinter einer Tür der Maschinensetzer vor einer Linotype-Setzmaschine, und nebenan war die Dunkelkammer für Repro-Arbeiten. Tageslicht kam durch große Oberlichter. Das gesamte Gebäude wurde beheizt durch zwei dicke Rohre an der Wand, durch die im Idealfall warmes Wasser strömte, das von einem schwächlichen Ofen im Keller erhitzt wurde. Im Winter waren die Rohre meistens nur handwarm. In der Setzerei hingen deshalb an der Decke mehrere Heizstrahler. Es heißt zwar:

“Den Kopf halt‘ kühl, die Füße warm, das macht den besten Doktor arm“,

aber da war’s grad umgekehrt, mit dem Effekt, dass zwar ständig mein Kopf erhitzt wurde, sonst aber fror ich, hatte klamme Finger und eiskalte Füße. An der Heidelberger Schnellpresse stand ein junger blonder Drucker namens Jürgen Großer. Seinem Namen alle Ehre machend, war er ein bisschen großspurig, für jeden Unsinn zu haben und mir nicht unsympathisch, obwohl Schriftsetzer sich immer für Edelhandwerker gehalten haben und grundsätzlich auf Drucker hinabsahen. Einmal, als es in der Nacht knackig gefroren hatte und das Druckereigebäude gar nicht aus der Kältestarre kommen wollte, beschlossen wir, dem Ofen im Keller mal ordentlich einzuheizen.

Jürgen Großer und ich stiegen hinab und fanden hinter der gusseisernen Ofenklappe nur ein mickriges Kohlefeuer. Es gab keinen nennenswerten Kohlevorrat mehr. Großer schlug vor, Europaletten zu verheizen. Einige Zeit verbrachten wir damit, Europaletten zu zerschlagen und ins Ofenmaul zu stopfen. Für kurze Zeit loderten die Flammen auf und ließen sogar die Temperaturanzeige der Heizung in den roten Bereich steigen. Irgendwer kam dann herunter und berichtete von einigem Qualm. Ich weiß nicht mehr, wie wir aufs Dach kamen, aber sehe uns noch zur Straße hin auf dem Flachdach stehen und nicht ohne Stolz beobachten, wie aus dem Schornstein mächtige dunkelgraue Rauchschwaden quollen, die sich die Pontstraße hinunterwälzten, um sie völlig einzunebeln.

Dass ich damit der Niedergang meines Handwerks herbeigeführt hätte oder sogar schuld an der Klimaerwärmung bin, bestreite ich aber. Gut 25 Jahre später war im ehemaligen Druckereigebäude eine Discothek. Ich weiß noch, dass ich es ein bisschen befremdlich fand, dass genau dort, wo die Setzerei gewesen war, sich die Tanzfläche befand, was mich aber nicht hinderte, dort in der Silvesternacht mit der Dame meines Herzens zu tanzen. Den heißen Kopf hatte ich allein ihr zu verdanken.

Theorie und Praxis der Handschrift (5.1) – Zum Verständnis einzelner Formelemente – das kleine T

Verschiedentlich ist die Frage aufgekommen, warum das kleine T in der Vorlage von Alfred Fairbank keine echte Oberlänge hat. Unsere Kleinbuchstaben stammen von der Karolingischen Minuskel ab. Sie war eine Reformschrift, die Mitte des 9. Jahrhunderts im Reich Karls des Großen verbreitet wurde und schon fast alle wesentlichen Elemente unserer heutigen Kleinbuchstaben enthielt. Entwickelt hatte sie sich materialbedingt über mehrere Stufen aus den römischen Großbuchstaben. Ihr fehlte noch der diakritische I-Punkt. Das kleine T war eigentlich nur ein klein geschriebenes großes T (im Schriftbeispiel von mir eingekreist).

Erst in der Renaissance stieß der senkrechte Strich zaghaft nach oben durch den Querstrich. Wir erkennen das in allen Druckschriften (vergl. Teestübchen–Header). Die unvollständige Oberlänge des kleinen T hat nicht nur schriftgeschichtliche, sondern auch schreib- bzw. satztechnische Gründe. Gewisse Kombinationen mit dem kleinen F, fi, fl und ft wurden in der Bleizeit als sogenannte Ligaturen auf einen Schriftkegel gegossen (vergl. Abbildung) Da fügt sich das kleine T mit nur halber Oberlänge besser an. Bei der im Bild gezeigten Ligatur fi verschmilzt der I-Punkt mit der tropfenförmig ausgebildeten Oberlänge des F. Hier die Kombination ft und als Ligatur:
Wie unproportioniert und hölzern wirkt dagegen das kleine T in der Grundschrift, hier in der Kombination ft. Als mich der Grundschulverband im Jahr 2010 kontaktierte und mir Proben der Grundschrift zusandte, habe ich sogleich per Mail auf die falsche Oberlänge des kleinen T hingewiesen, erhielt darauf aber keine Reaktion. Entweder ist man im Verband beratungsresistent oder hatte schon Unterrichtsmaterial gedruckt und konnte/wollte nichts mehr ändern. Für mich ist aber das T das Indiz, dass bei der Gestaltung der Grundschrift schriftästhetische Laien am Werk waren. Warum hat man keinen Kalligrafen befragt, bevor man Generationen von Kindern nach der misslungenen VA erneut eine schlecht gestaltete Handschrift-Vorlage unterschiebt?

Theorie und Praxis der Handschrift (4) – Vorschlag zur Übungserleichterung

Man muss ja nicht das Rad neu erfinden, sollte aber auch das bereits Bekannte nicht einfach verwerfen, dachte ich mir gestern, als ich diverse Klagen über das schwierige Üben der Fairbank-Handschrift las. Darum will ich zurückgreifen auf eine Methode, nach der unsere Urgroßeltern Schreiben gelernt haben und die durch Rudolf von Larisch in Verruf gekommen war. Die Lehrbücher der Schreibmeister waren im Kupferstichverfahren gedruckt, und zwar in Rot. Man lernte, die Buchstaben der Vorlage genau nachzuziehen.

Kupferstichalphabet

Wer das am Ende konnte, der schrieb, wie der Kupferstecher die Vorlage gestochen hat, also schrieb wie gestochen, ein schreibmeisterliches Ideal, dass es als geflügeltes Wort und Idealvorstellung sogar in die heutige Zeit geschafft hat. Dabei ist zu bedenken, dass der Grabstichel des Kupferstechers ein langsames Werkzeug ist. Mit ihm sind die barocken Zierelemente einfach zu erzeugen. Das nachschreiben zu können, und zwar mit der damals üblichen Spitzfeder, war nur durch Drill zu erreichen.

Heute haben wir bessere Schreibgeräte, bessere Vorlagen und vor allem eine andere Situation der Handschrift als von Larisch sie vorfand. Aber das Verfahren kann vielleicht beim Erlernen einer neuen Handschrift helfen. Ich habe das Beispielblatt von Fairbank in Rot ausgedruckt und einige Buchstaben nachgeschrieben. Hier ist kein Kalligrafie-Pen nötig, sondern ein Feinliner oder weicher Bleistift tuts auch. Eine weitere Möglichkeit ist das Abpausen. Wir benötige dazu echtes Transparentpapier, wie der Schreibhandel es als Entwurfblock bereithält. Beide Verfahren, Nachschreiben oder Abpausen helfen, den Charakter einer Vorlage zu erfassen und zu verinnerlichen, so dass nachher das freie Schreiben leichter fällt, weil die Formgebung schon bekannt und eingeübt ist.

Abb. 1 Fairbank als Rotvorlage, Abb. 2 Nachschrift, Abb. 3 Abgepaust mit Transparentpapier


Schriftcharaktere handschriftlich nachempfinden, Beispiel: JvdL


Das Abpausen mit Transparentpapier eignet sich auch, den Charakter einer Druckschrift zu erfassen. Was frühere Grafiker mühsam mit der Hand gescribbelt haben, hier abgepaust in drei Versionen und animiert zeigt sich das Menschliche, die leisen Unwägbarkeiten der Hand. Wir wollen sie nicht unterdrücken, denn das Unperfekte zeichnet uns aus. Beim kleinen L habe ich einmal niesen müssen, wodurch meine zeichnende Hand verrutschte. Das steckt jetzt als Ausdruckshandlung im Buchstaben. Also: Immer schön locker bleiben!

Theorie und Praxis der Handschrift – Erste Ergebnisse der praktischen Übung

Da mir schon Blätter in Fairbank-Handschrift zugegangen sind, möchte ich sie hier zeigen. Bitte fühlt euch aber nicht gedrängt. Der Tag ist noch lang. Feldlilie hat nicht den Text kopiert, sondern die Vorlage reflektiert und kommentiert (größer: Klicken). Mein Kommentar:

Feldlilie schreibt fairbank

Liebe Feldlilie,
vielen Dank für deine Einsendung. Anders als du selber glaubst, schreibst du schon ziemlich gut für die kurze Zeit der Übung. Dass die Großbuchstaben etwas kleiner sein sollen als die mit Oberlänge hat schriftgeschichtliche Ursprünge. Die Kleinbuchstaben sind quasi die Enkel der Großbuchstaben, und ist es nicht normal, dass nachfolgende Generationen den vorangehenden über den Kopf wachsen? Wenn du Druckschriften vergleichst, da ist es genauso: Illinois. Das große I ist einen Hauch dicker und kleiner, was uns auch hilft zu unterscheiden. Ich rate dir, dich beim Schreiben nicht darauf zu konzentrieren. Das Gefühl für die richtige Höhe kommt von selbst. Auch das Tanzen der Buchstaben ist ja menschlich. Absolutes Gleichmaß ist Sache von Maschinen. Ich habe mir übrigens einen Trick überlegt, wie es vielleicht leichter für euch wird. Den hoffe ich heute noch vorstellen zu können.

Dorothea („Text & Sinn) sandte mir dieses Blatt und diese Mail:

Lieber Jules,
meine Schriftprobe liegt bei. Nicht sehr gelungen, aber es ist ja auch ein erster Versuch. Am gewöhnungsbedürftigsten fand ich das kleine t, besonders im Vergleich mit dem viel größeren h. Mein Papier ist sehr schlecht; es ist Recyclingpapier, und die Tinte verschwimmt. Ich habe den Füller auf verschiedene Weisen gehalten, aber mir gab es trotzdem keine dünnen und dickeren Linien. Woran kann das liegen? Mir fehlt leider die Zeit für das Abschreiben des ganzen Textes, aber ich werde dranbleiben und auch weiter mitmachen. Und ab sofort wieder meinen Füller benutzen und etwas mehr auf die Schönheit meiner Schreibsel achten.
Danke für die Anregung und herzliche Grüße
Dorothea

Liebe Dorothea,
dankeschön für deine Einsendung. Für einen ersten Versuch schon prima. Bekanntlich stammen unsere Kleinbuchstaben von der Karolingischen Minuskel ab. Dort hat das kleine T noch keine Oberlänge. In der Renaissance bekam es dann eine ganz leichte, stößt nur mal eben durch den Querstrich oben. Dass es keine echte Oberlänge ist, ermöglicht mit f und t schöne Ligaturen (Zusammenziehungen), ft. Ich habe das Foto so gut es ging bearbeitet, um maximalen Kontrast zu erzeugen. Das war hoffentlich in deinem Sinne. Wenn du zukünftig gutes Schreibpapier benutzt, wirst du sehen, dass deine Übungen viel besser gelingen. Der Kontrast ist dann auch höher. Wenn du eine abgeschrägte Feder benutzt, darfst du sie nicht beim Schreiben drehen, sondern musst sie stur im 45-Grad-Winkel halten. Das ergibt Haarstriche und Schwellzüge, auf weniger saugfähigem Papier deutlich zu unterscheiden.

Lieben Gruß,
Jules

In der Nacht zum Montag veröffentlichte Kollegin Karfunkelfee ihre Blätter in ihrem Blog mitsamt einer lesenswerten Reflexion. Das Ergebnis ihres beharrlichen Übens mit der linken Hand hier, von mir so gut es ging bearbeitet. Das Original ist in ihrem Blog zu sehen:

Schon vorgestern sandte Kollege Lo diese beiden ästhetischen Fotos, wobei der Leporellofalz der Vorlage eine gute Idee ist, Zeile für Zeile vor Augen zu haben:

Lo schreibt seine Handschrift und Fairbank

Leporellofalz

Theorie und Praxis der Handschrift – Motivationshilfe Kalligraphie, Malerei und Musik

Liebe Kolleginnen und Kollegen. Das nachfolgende Musikvideo zeigt Handschrift in Verbindung mit malerischen Prozessen. Die Schrift erinnert an Fairbanks Schulausgangsschrift, ist nicht sonderlich schön, aber aufgehübscht mit ein bisschen Wasser, farbiger Tusche und Farbe. Ich hoffe, ihr findet es motivierend. (Für evtl. eigene Versuche bitte auf festen Karton schreiben, weil sich Papier wellt, wenn es nass wird.)

NOW I’M ALL MESSED UP – Tegan & Sara from Travis Hopkins on Vimeo.

Theorie und Praxis der Handschrift (3) Wo sind meine Seminarteilnehmer?

Grafik: JvdL

Seit einiger Zeit halten sich die anfänglich begeisterten Seminarteilnehmer zurück. Von drei Kolleginnen bekomme ich gelegentlich Wasserstandsmeldungen, die anderen sind untergetaucht, offenbar, das hoffe ich, sehr beschäftigt mit dem Üben der Fairbank-Handschrift. Ich bin gespannt, ob wir am 18. einige Ergebnisse zu sehen bekommen. Als kleine Erinnerung ans Thema habe ich einen handschriftlichen Text des niederländischer Kabarettisten und Autors Wim de Bie übersetzt, der irgendwann in den 1980-er Jahren diesen visionären Text als Zeitungskolumne in der Tageszeitung de Volkskrant veröffentlicht hat. Darin wird deutlich, wie abhängig man von der Computertechnologie ist und wie es sich auf das Schreiben mit der Hand auswirkt. Ich habe den Text so gut es ging übersetzt, bis auf die unübersetzbare Überschrift. Sie ist ein Wortspiel, den Stuk ist im Niederländischen ein Homonym und bedeutet Schriftstück und entzwei. Für Verbesserungsvorschläge der Übersetzung bin ich offen.

Stuk

Wer per Computer schreibt, der schreibt über das Schreiben mit Computer. Jeder Publizist, Kolumnist und Journalist, der/die seine/ihre Beiträge mit Hilfe von Tastatur, Bildschirm, Drucker und Diskettenlaufwerk gestaltet, hat sich schon einmal öffentlich poetisch ausgelassen über das Wunder der neuen Textverarbeitung. Überzeugende Beiträge waren das, die den meisten das letzte bisschen Computerangst genommen haben. Über einen Aspekt wurde noch nicht geschrieben, darüber was geschieht, wenn eines der Geräte den Geist aufgibt. Kaputt! Der Computer, auf dem ich zwei Jahre geschrieben habe und der mich abhängig gemacht hat, ist defekt. Ich war mitten in einem Beitrag, hatte schon 873 Wörter und plötzlich: Tilt! Der Bildschirm fiel aus! Die Wut, die dann in dir hochkocht, ist unbeschreiblich. Leider konnte ich so schnell keinen Hammer finden. Bei derlei Defekt zeigt sich, wie abhängig von der Technik man ist. Die achtziger Jahre? Du gehörtest ganz dazu. Nun stehen die toten Apparate da und starren dich an. Meine Glückseligkeit habe ich ausgeliefert an eine Handvoll Speicherdisketten, die ich nicht mehr zum Leben erwecken kann. Doch da ist noch etwas Schlimmeres. Ich hatte nichts mehr zu Schreiben im Haus. Meine Schreibmaschine habe ich schon vor Jahren entsorgt. Ich musste mir einen Stift beim Nachbarn leihen. Und was zeigte sich? Meine schöne, regelmäßige, flüssige, männliche Handschrift (mit der ich früher manchem Mädchen den Kopf verdrehen konnte), ist verschwunden!

Aufgabe: Notiere handschriftlich deine Erfahrungen, jetzt 30 Jahre später.