Möbiusband

Ich bin entsetzlich müde. Gewiss liegt es am Wetter. Die Müdigkeit fliegt mich in den Windböen an, die von Westen kommen und die Bäume vor meinen Fenstern heftig zausen. Durch die Isolierverglasung dringt ein Tosen, das an- und abschwillt. Darin tönt es wie langsames Geläut, als wären da glockenförmige Wesen und würden sich dröhnend unterhalten. Sie reden ja so langsam, denn sie sind viel langsamer in der Zeit als wir Menschen. Ich weiß es von meiner Zimmerpalme. Wenn ich sie morgens begrüße, spreche ich so tief wie möglich und schön langsam. Aber sie hört ein schnelles, hohes Zwitschern. Ich vermutete, die Glockenwesen halten die riesige Föhre am Rand meines Sichtfeldes besetzt. Sie kamen gestern Abend mit dem Sturmgebraus, segelten mitten im schlimmsten Getöse heran und und sitzen jetzt in der Föhre, wo sie über mich reden in Tönen tiefer als der tiefste Bass. Dabei erzeugen sie Infraschall, der bei Menschen Halluzinationen und Wahnvorstellungen hervorrufen kann. Manche glauben dann allerlei, beispielsweise, im Sturmwind wären Glockenwesen unterwegs, die sich über einen törichten Menschen unterhalten.

Beachte den Strohwisch – Etwas über Territorialzeichen

Das Territorialzeichen entzieht ein Gebiet der willkürlichen Nutzung durch Unbefugte. Seine ursprüngliche und unmittelbare Erscheinungsform ist der Duft. Höhere Formen wie etwa Grenzsteine wirken nur mittelbar, da sie Erfahrung, Kenntnisse oder ein gewisses Maß an Vereinbarung voraussetzen. Territorialzeichen können bildhaft, gegenständlich oder schriftlich fixiert sein. Schilder an Landes- und Ortsgrenzen sind uns als Territorialzeichen geläufig. Mit Gebotsschildern an Häusern wie „Ausfahrt freihalten!“ wird sogar Anspruch auf den öffentlichen Raum erhoben.

Alltägliche Territorialmarke – Foto: JvdL

Hallo Hund, namens Joe oder so,
Der Gehweg ist kein Hundeklo.
Vielleicht sagst Du das auch
Deinem Herrchen oder Frauchen!
(Zettel am Zaun eines Hauses in Aachen)

Die Mahnung an den Hund spielt mit verschiedenen Zeichenebenen. Wo der Hund seine Duftmarke abgesetzt hat, erwidert der Mensch mit den Mitteln der Poesie. Tatsächlich berühren sich die beiden Kommunikationsebenen jedoch nicht, denn hier ist ein Mittler nötig „Herrchen oder Frauchen“, und der wird ja allein auf der Ebene der Buchstabenschrift angesprochen, hier aber nur indirekt und unverbindlich. Zwingend erfolgreich wäre nur, wenn der Besitzer des Vorgartens eine eigene abschreckende Duftmarke gesetzt hätte.

In der Eifel hat sich bis in die heutige Zeit ein schriftloses Territorialzeichen erhalten, der Strohwisch am Weidenpfahl. Mit einem Strohbüschel am Weidenzaun untersagt der Bauer das Durchziehen einer Schafherde. „Früher gab’s kaum Strohwische auf meinem Weg. Die alten Bauern hatten alle Verständnis für unsereins“, klagt ein Schäfermeister in einer Reportage der Aachener Nachrichten. Die jungen Landwirte würden den Schafen nicht einmal mehr das bisschen Gras gönnen, das sie während ihres Zugs fressen. „Leider nimmt diese Form des Futterneids immer mehr zu.“

Den Ethnologen wird der wieder belebte Gebrauch dieses gegenständlichen Territorialzeichens freuen, die Sympathie aber gehört den Eifelschäfern und nicht den Wiesenbesitzern, die einen Strohwisch winden, gegen den es keine Widerrede gibt. Denn der Gebrauch des Strohwischs ist unwirsch und zeigt unverhohlen an, dass der Eigentümer über das Verbot keine Worte zu wechseln bereit ist. Es scheint, als würde auf diese Weise eine höhere Verbindlichkeit erzielt als mit einem schriftsprachlichen Verbot, weil sie eine archaische Zeit vergegenwärtigt, in der unerbittliche Regeln galten.

Das seltsame Gegenstück einer Territorialmarke fand ich bei einer Wanderung in der Nordeifel an mehreren Bäumen und Strommasten angebracht. Auf Computerausdrucken in Klarsichtfolien stand der Text:

„Vorsicht Gift!
gehen Sie mit ihrem Hund
einen anderen Weg!
Dieses Gift ist tödlich!“

Die Zettel trugen weder Unterschrift noch Herkunftsnachweis. Was hatte es damit auf sich? In der Nähe befand sich auf einer Wiese eine Schafherde mit neugeborenen Lämmern. In einem Gatter nebenan lagerten Mutterschafe, die gerade erst abgelammt hatten. Dem Schäfer stand zur Bewachung nur ein Hund zur Seite. Vermutlich hatte er diese Zettel aufgehängt, um seine Herde weiträumig gegen freilaufende fremde Hunde abzuschirmen. Interessant ist, dass der Schäfer der Alphabetschrift nur eine geringe Appellkraft zutraute, so dass er eine zuverlässige Wirkung nur durch übertriebene Drohungen zu erreichen glaubte. Dieses mangelnde Vertrauen in die Geltung der Alphabetschrift empfindet vielleicht derjenige besonders stark, der sich im Alltag meist anderer Kommunikationsformen bedient. Der Strohwisch symbolisiert die autoritative Kraft des Eigentümers, ohne dass er sich als Person oder gar namentlich legitimieren müsste. Die gleiche Wirkung ist schriftlich nur mit größerem Aufwand zu erzielen.

Auch die Tags im Straßenbild der Großstädte können Territorialzeichen sein. Sie kennzeichnen dann das Gebiet einer Gang und haben besonders in Stadtviertel hohe Verbindlichkeit, der gegebenenfalls durch Schusswaffengebrauch Nachdruck verliehen wird.

Dieser Zettel aus dem Jahr 1989 fand sich unter den Scheibenwischern mehrerer Autos. Er gewinnt seinen Nachdruck nicht durch die falsche Unterschrift „gez. eckmann“, sondern gerade aus der Vertuschung des Subjektiven durch Computerschrift und durch den Hinweis „von amts wegen“.

In einem niederländischen Einfamilienhaus fand ich einmal neben den Ehebetten zwei prachtvolle Bettvorleger, in die die Namen „Jolanda“ und „Rob“ eingewirkt waren. Das linke Bett gehörte Jolanda, das rechte Rob. Oberflächlich betrachtet handelt es sich hier um Eigentumsmarken. Wenn jedoch einmal eines Morgens ein fremder Mann neben Jolanda aufwacht, die Füße auf den Bettvorleger stellt und wenn ihn dann die plötzliche Einsicht mit erschreckender Wucht befällt, „O Gott, ich bin ja gar nicht Rob!“ dann wird klar, dass auch solche Bettvorleger eindeutig Territorialzeichen sind.

Ich und mein innerer Diskjockey

Seit einiger Zeit werde ich morgens wach mit einem Lied im Ohr, das mich dann in den Tag begleitet, als wäre mir die Platte von einem inneren Diskjockey aufgelegt worden und er würde sie gnadenlos dudeln, bis …, ja bis wann eigentlich? Es handelt sich nie um ein Lied, das ich mir aussuchen würde. Meistens ist es eines, dessen ich mich schäme zuzugeben, es zu kennen. Heute morgen war es „Lady Bump“, ein grauenvoller Nr.1-Hit aus dem Jahr 1978 von Penny McLean, Sängerin der Münchner Disco-Formation Silver Convention. Bump war auch ein populärer Tanzstil.

„Der Bump ist ein Musikstyle und Modetanz aus den 1970er Jahren, bei dem sich die Tanzpartner im Rhythmus mit den Hintern, bzw. der Hüfte anstoßen, sich aber sonst nicht berühren.“ (Wikipedia)

Penny McLeans bürgerlicher Name war und ist Gertrude Wirschinger. So um das Jahr 2005 habe ich Frau Wirschinger mal in Aachen gesehen. Da trat sie als Numerologin auf. Ich war hingegangen aus journalistischem Interesse. Es war noch ein bisschen schrecklicher als der Gesang. Gertrude Wirschinger ist eine beherrschende Person, numerologisch nach eigener Angabe eine Eins. Ich hatte ein bisschen Angst, sie würde Zweien wie mich mit dem Hintern anstoßen, saß besorgt mitten unter etwa 100 gläubigen Numerologen, die gebannt Frau Wirschingers esoterischen Erkenntnissen folgten und am Schluss mit ihrem Buch in der Hand um Signierung anstanden.

Heute Morgen also „Lady Bump.“ Warum? Ich dachte zunächst, Frau Penny wäre vielleicht gestorben wie gestern Herr Kohl, was mir mein Smartphone als „Eilmeldung“ mitteilte. Wieso „Eilmeldung?“ Der Mann ist doch morgen immer noch tot. Man versetze sich in die Zeit der Postreiter. Käme da einer mit schnaubendem Ross angeprescht, dem der Schaum von den Lefzen fliegt, er springt ab, und derweil er Sturm bei mir klingelt, bricht der erschöpfte Gaul tot zusammen, und wie ich „Ja, bitte?“ in den Hörer der Sprechanlage sage; schreit der Kerl mit sich überschlagender Stimme: “Eilmeldung! Helmut Kohl ist tot!“
Ja, aber das Pferd könnte noch leben.

Ich weiß übrigens genau, dass ich schon mal vor zehn Jahren über Frau Wirschinger geschrieben habe, rief auf meinem alten Rechner den Suchhund auf und gab der Bequemlichkeit wegen die Suchphrase „Penny“ ein. Er fand unter anderem auch „Penny Lane“. Ich suchte es bei You Tube und zeige es hier, quasi als Palimpsest über Lady Bump. Damit mich keiner wegen Lady Bump auf Schmerzensgeld verklagt.

Schönes Wochenende!

Dixiklo-Alarm!

Wie ist doch alles wohlgeordnet in unserem Sozialwesen. Andere Länder können nur davon träumen. Auf dem Weg zum Mittagstisch sehe ich an Häusern entlang der Straße drei Baustellen. Und bei jedem der Häuser steht eine mobile Toilettenkabine, ja, eine Umbaumaßnahme erkenne ich spontan sogar nur am Bauklo, weil sie vermutlich an der Rückfront des Hauses stattfindet. Die Häuschen heißen Dixiklo und sind äußere Zeichen einer gigantischen Struktur zu unseren Köpfen, die uns meist verborgen bleibt. Eine Struktur aus Gesetzen, Verordnungen und Ausführungsbestimmungen, aus Ämtern in Bürogebäuden mit einer Unzahl an Amtsstuben, darin Schreibtische und Aktenschränke, Beamte und Unterbeamte, die Publikumsverkehr abwickeln, telefonische Auskünfte geben, Antragsformulare ausgeben, entgegennehmen und bearbeiten, mit dem Stempel „GENEHMIGT“ versehen und im Fach „Postausgang“ deponieren.

Ergebnis: Ich fahre zum Mittagstisch, und über Nacht sind in meiner Straße drei Dixiklos vom Himmel gefallen. Als schwebe über unserem Sozialwesen ein gigantisches Raumschiff mit Luken an der Unterseite, die von Beamten der Unteren Dixiklo-Beschickungsbehörde über vorher ausgewiesenen und genehmigten Orten geöffnet werden. Und schon plumpst ein Dikiklo vom Himmel. Vielleicht fährt aber auch an der Unterseite des Raumschiffs ein Beschickungkran hin und her, wie man ihn von Containerterminals kennt, damit das Raumschiff selbst nicht bewegt werden muss. Denn, so sagt schon Gracian: „Alles Große ist schwer zu bewegen.“

Auf dem Rückweg über eine Parallelstraße sehe ich ein Haus, bei dem Dacharbeiten ausgeführt werden. Da sind mehrere Dachdecker bei der Arbeit und ich entdecke, man stelle sich mein Entsetzen vor, weit und breit kein Dixiklo! Was ist geschehen? Weil von woanders Frühsommerwetter befohlen wurde, schwebte das blauweiße Raumschiff himmelwärts, um unter der prächtigen Sonne keinen Schatten zu werfen, und das letzte, was die Dachdecker noch hörten, war eine Stimme, die aus dem hohen Himmel rief: „Heute keine Ausgabe von Dixiklos mehr. Personalversammlung! Schlagt euer Wasser überm Dachfirst ab!

Die Regenrinne wird das meiste auffangen.

Neuerscheinung! Buchkultur im Abendrot

Meine lieben Damen und Herren!

Ich möchte Ihnen heute ein gerade erschienenes Buch aus der Teestübchen-Redaktion ans Herz legen, das für uns als Schreibende und Lesende von Belang ist. Unter dem Einfluss von Computer und Internet ist die klassische Buchkultur dabei, sich radikal zu wandeln. Die Demokratisierung der buchtechnischen Schrift brachte neue Kommunikationsformen, Publikationsmöglichkeiten und Rezeptionsgewohnheiten. Alle Nutzer von Internet und Smartphone sind Teil dieses Wandels, treiben ihn als Handelnde voran und sind mitverantwortlich für den kulturellen Umbruch. Wir Bloggerinnen und Blogger bedienen uns der Techniken und Stilmittel, die überwiegend aus der Buchkultur stammen, stehen also noch mit einem Bein in der dreidimensionalen Buchkultur und tappen mit dem anderen ins nulldimensionale Internet. In allem, was wir schreiben und wie wir auf Geschriebenes reagieren, sind wir noch von der Buchkultur geprägt. Was von deren Besonderheiten erfolgreich an nachfolgende Generationen weitergereicht wird, wissen wir nicht. Der Medienwissenschaftler Marshal McLuhan sah das Ende der Buchkultur schon im Jahr 1968 gekommen, als die buchtechnische Schrift sich vom Blei löste und über Fotopapier ins Körperlos-Digitale entfleuchte.

In der Rubrik „Sprache, Schrift, Medien“ sind im Teestübchen Trithemius regelmäßig Beiträge erschienen. Diese Rubrik hieß in meinem Blog Teppichhaus Trithemius bei Twoday.net „Schriftwelt im Abendrot“. Ich habe Beiträge aus beiden Blogs sorgfältig überarbeitet, erweitert und zu Sinnzusammenhängen geordnet im Buch „Buchkultur im Abendrot“ zusammengefasst. Das Buch wendet sich an alle, die sich für Sprache, Schrift und Medien interessieren und an Fachpublikum. Es gibt zwei Fassungen:
Als E-Book, Preis 9,99 Euro hier
Als gedrucktes Buch, Preis 14,99 Euro hier und über den lokalen Buchhandel – ISBN: 978-3-74506-330-1
(Book on demand – dauert etwas länger als gewohnt.)

Beste Grüße, Ihr

Kunst und Antikunst – Bunt unter Konsumdeppen

„Abweg“ ist eine Installation des Hamburger Künstlers Darko Caramello Nikolic auf dem Vorplatz des Hauptbahnhofes in Hannover. Von der „Demokratisierung der Kunst,“ steht etwas auf einer Infotafel, vermutlich, weil die Installation begehbar ist und zum Begehen einlädt. Doch weil das Objekt eine Marketingidee des Einkaufbahnhofs Hannover ist, kann mit „Abweg“ nur die immanente Hurenfunktion solcher Kunst gemeint sein. Vom Künstler beschritten, ist der Abweg mehr Design als Kunst und vermittelt einen völlig falschen Eindruck von Kunst.

Eine Friederike Strauß vom Vermarktungsmanagement hält sich mit solchen Ideen erst gar nicht auf und schwadroniert auf der Homepage des Einkaufbahnhofs: „Gerade der Kontrast zwischen dem historisch anmutenden Blick auf den Bahnhof und innovativen, kreativen Kunstwerken macht einen gewissen Reiz aus.“

Wo ein Abweg lockt, finden sich immer ein paar Deppen – Foto: JvdL (größer: Bitte klicken)

Diesem dümmlichen Reiz erlag auch ich. Obwohl ich gekommen war, um etwas einzukaufen, was ich gestern vergessen hatte zu kaufen, ließ ich mich verlocken, die Installation zu begehen. Als ich am anderen Ende hervortrat, hörte ich ein Paar lachen und der Mann sagte: „Ist mit einer schwarzen Jacke hineingegangen und kommt mit einer pinken raus. Wenn er nochmal durchgeht, sagt er: „Nanu, jetzt ist meine Jacke grün, hahaha!“ Ja, ich war gemeint. Tatsächlich hatte der alberne Mensch intuitiv richtig gelegen. Vor meinem Aufbruch mit dem Fahrrad hatte ich zuerst eine schwarze Jacke übergestreift. Doch die dünne Windjacke schien mir etwas zu warm zu sein und ich entschied mich für eine magentafarbene, die ich noch aus meiner Radsportzeit besitze. Zusammen mit den Fahrradhandschuhen schien es mir das passende Outfit für einen Besuch des Einkaufbahnhofs zu sein. Und jetzt muss ich lachen über die Idee, in einer latent grünen Jacke herumzulaufen. Mir fällt die Raddadistenmaschine ein, mit der Kurt Schwitters den Wahn schon 1921  veralbert hat:

Die Raddadistenmaschine ist für dich bestimmt. Sie ist durch eigenartige Zusammenstellung von Rädern, Achsen und Walzen mit Kadavern, Salpetersäure und Merz so konstruiert, daß du mit vollem Verstand hineingehst und vollständig ohne Verstand herauskommst. Das hat große Vorteile für dich. Lege dein Bargeld in einer Raddadistenkur an, du wirst es nie bereuen, du kannst überhaupt nicht mehr bereuen nach der Kur. Ob du reich oder arm bist, ist gleichgültig, die Raddadistenmaschine befreit dich sogar von dem Geld an sich. Als Kapitalist gehst du in den Trichter, passierst mehrere Walzen und tauchst in Säure. Dann kommst du mit einigen Leichen in nähere Berührung. Essig tröpfelt Kubismus dada.

Dann bekommst du den großen Raddada zu sehen. (Nicht den Präsidenten des Erdballs, wie viele annehmen.) Raddada strahlt von Witz und ist bespießt mit einigen 100000 Nadelspitzen. Nachdem du dann hin und hergeschleudert bist, liest man dir meine neuesten Gedichte vor, bis du ohnmächtig zusammenbrichst. Dann wirst du gewalkt und raddadiert, und plötzlich stehst du als neu frisierter Antispießer wieder draußen. Vor der Kur graut dir vor dem Nadelöhr, nach der Kur kann dir nicht mehr grauen. Du bist Raddadist und betest zu der Maschine voll Begeisterung. – Amen. – Kurt Schwitters

O, welch ein konzeptioneller Unterschied! Wenn das kunterbunte Spassobjekt Kunst sein soll,  dann lobe ich mir die Schwittersche Antikunst.