Schwarz & Braun – aus: Jüngling der Schwarzen Kunst

Noch im Teppichhausblog habe ich im Jahr 2015 Episoden aus dem Romanprojekt Jüngling der Schwarzen Kunst veröffentlicht. Der Roman ist selbstverständlich autobiographisch und geht auf alte Aufzeichnungen zurück. Um damit voranzukommen, aber das Teestübchenblog nicht zu vernachlässigen, schreibe und veröffentliche ich in loser Folge weitere Episoden. Sie werden dann später in die bereits vorliegenden Kapitel chronologisch eingeordnet.

PROLOG: Nach acht Jahren Volksschule, im Alter von 13 Jahren wurde Hannes Overlack aus Nettesheim ein Jünger der Schwarzen Kunst, indem er in eine Schriftsetzerlehre eintrat. „Aventur und Kunst“ hatte schon Gutenberg seine Erfindung genannt, Aventur bedeutete Wagnis und Abenteuer, denn die Erfindung dieser neuen Technologie war für den gelernten Goldschmied Gutenberg ein wirtschaftliches Wagnis gewesen, an dem er letzlich auch gescheitert ist, Kunst bedeutete handwerkliches Können. Als Druckfarbe ist ursprünglich nur Schwarz, ein Gemisch aus Leinöl und Ruß, zum Einsatz gekommen. Das Synonym Schwarze Kunst liegt daher nah, zumal bis ins 19. Jahrhundert nicht Johannes Gutenberg, sondern Johannes F(a)ust als Erfinder galt, weshalb der Buchdruck lange Zeit als Technik geschimpft wurde, die sich unerlaubter, teuflischer Mittel bediente.

Die Gesellen in Overlacks Lehrbetrieb riefen ihn „Jüngling.“ Das ist die Bedeutung von „Jüngling der Schwarzen Kunst“. Nachfolgend ist geschildert, wie der naive Jüngling sein Handwerk erlernt und wie er durch die Schrift aus der Beschaulichkeit seines Geburtsortes in eine komplex sich auffächernde Welt versetzt wird, für deren Verständnis ihm anfangs noch die Kategorien fehlen. Zum jungen Mann herangereift sieht er sich unvermutet mit den Fernwirkungen des Nationalsozialismus konfrontiert. Der Bericht von dieser modernen Aventur und Kunst endet mit dem Niedergang des mittelalterlichen Handwerks und seiner Ersetzung durch Foto- und Computersatz. Doch da sind wir noch nicht, sondern greifen zurück in die frühen 1960-er Jahre. Damals gab es noch keine politische Korrektheit in der Sprache. Daher wurde das Wort „Neger“ bedenkenlos verwendet – wie in folgender Episode:
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Ich bin ein Orientierungsklaus

Der Vorname Klaus, Kurzform zu Nikolaus (noch 1960 Platz 4 der beliebtesten Vornamen), gehört nach meiner Wahrnehmung zu den versinkenden Vornamen. Oder kennt jemand ein Kind, das kürzlich Klaus getauft wurde? Von einer jungen Frau hörte ich letztens die Selbsteinschätzung: „Ich bin ja ein Orientierungsklaus.“ Sie nutzte damit einen Neologismus, den nicht einmal Google kennt.


Immerhin findet Google eine Belegstelle, ein YouTube-Video einer Suche im Spiel Minecraft: Orientierungsklaus „Haha, ich finde schon die einfachsten Dinge nicht mehr wieder.“ „Ich bin ja ein Orientierungsklaus“ hatte ich zuvor nie gehört. Es war mir aber auf der Stelle eingängig, zumal die junge Frau das sagte, als wir unter ihrer Führung beim Spaziergang im Hamburger Stadtteil Rothenbaum einen Umweg gelaufen waren.

Oberflächlich betrachtet, ist der Name Klaus hier Teil eines Kompositums. Wenn jedoch in Zusammensetzungen die angehängten Wörter ihre eigentliche Bedeutung verlieren oder zu verblassen drohen wie bei Stilpapst oder jetzt Orientierungsklaus, bekommen sie den Charakter eines Halbsuffixes. Tut mir Leid für alle Träger des Vornamens Klaus, dass sie zu Halbsuffixen verkommen sind, in der Bedeutung von kopf- oder orientierungslos. Dass dieser Prozess der Bedeutungsverschiebung und -absenkung gerade bei Vornamen vorkommt, wie es auch Fritz, Hans, Peter und Liese schon getroffen hat – Meckerfritze, Prahlhans, Nörgelpeter, Strickliese – ist ein interessantes Phänomen der Sprachentwicklung. Wer kennt weitere Beispiele?

EDIT  – Beispiele aus den Kommentaren von unterschiedlichem Bekanntheitsgrad:

Bewegungsklaus (Nachweis Jan)

Butterhanne,
Krähhanne,
Kaffee-(Fernseh-/Mode-/Zeitschriften-/Tennis-/Schmuck)louie,
Vollhorst, (Nachweis amanita)

Körperklaus, (Nachweis spraakvansmaak)

Zimperliese,
(Nachweis frauhemingistunterwegs)

Grüßaugust,
Heulsuse,
Prozesshansel,
Hillbilly,
Lumberjack,

Plauderwastl (Wastl = Kurzform von Sebastian),
Hilfsschani (Schani = Diminutiv von Jean),
Hilfsschackl (von Jacques),
Streithansl,
(Nachweis nömix)

Autofritze,
Bummelliese,
Fernsehfritze,
Grinsepeter,
Kleckerliese,
Meckerfritze,
Meckerliese,
Miesepeter,
Schnatterliese,
Transuse,
Trödelliese,
Zappelphilipp,
(Nachweis feldlilie)

Kleckerhannes (Nachweis Videbitis)

Laberhannes (Nachweis Willi)

Teestübchen Lexikon der Medienkultur (1) Automatisches Schreiben

Automatisches Schreiben, Écriture automatique

    Impulsive experimentelle Form der Dichtung, bei der Zufallsprozesse gestaltbildend sind. In der gezeigten Technik ist écriture automatique nur in der kalten Jahreszeit möglich. Automatische Texte erlauben eine Lesart nach der Methode der freien Assoziation. Erfunden wurde das Automatische Schreiben von französischen Surrealisten um 1924. Unter dem Eindruck der psychoanalytischen Ideen Sigmund Freuds suchte man nach Techniken und Methoden, dem Unbewussten unvermittelt Ausdruck zu verleihen. Zunächst experimentierte man in tagelangen Sitzungen mit unwillkürlichen Schreibäußerungen unter dem Einfluss von Selbsthypnose. Max Ernst berichtet, die Pariser Surrealisten, angeführt durch den Arzt André Breton, hätten aber auch eine Mauer aufgesucht, gegen die Tuberkulosekranke zu spucken pflegten. Man hoffte, aus den Schlieren an der Wand mannigfaltige Inspiration zu ziehen, wenn man sich nur lange genug in deren Betrachtung versenken würden (Hineinsehen). Die Technik wird noch heute beim sogenannten „kreativen Schreiben“ angewandt. Auswurf gibt es ja genug auf der Welt, und wo immer einer hingespuckt hat, steht ein anderer und schreibt einen Roman. [Sf, Foto: ADAC]

Reklame für „Goethes bunter Elefant“

In der Buchkultur steht die Schrift an festen Orten, auf Papierbögen oder Buchseiten. In der digitalen Welt ist die Schrift ortlos. Den Begriff „Ortlosigkeit der Schrift“ hat der Literaturwissenschaftler Roland Reuss in einem Aufsatz in der Neuen Züricher Zeitung (NZZ) geprägt. Er schreibt vom „Gespenstischen digitaler Schrift, beim Scrollen gut zu beobachten (…)“ Das Scrollen zeigt nämlich, dass die digitale Schrift eine Täuschung ist. Sie ist beliebig wegzuscrollen, ständig in Gefahr, verändert zu werden oder ganz zu verschwinden von einem Ort, an dem sie niemals war, aber doch gesehen wurde.

Digitale Texte geistern nicht nur wie Gespenster herum, sie geraten auch rasch in Vergessenheit. Das weckt den Wunsch, wenigstens einige an einem Ort zu versammeln, wo sie abseits von Bildschirmen gut und gern gelesen werden können.

Meine lieben Damen und Herren, ich habe eine neue Anthologie meiner Texte zusammengestellt und möchte Sie davon in Kenntnis setzen. Das Buch heißt „Goethes bunter Elefant“, enthält 81 unterhaltsame Geschichten und hat auf Vor- wie Rückseite je eine Zeichnung meiner beiden Aachener Enkelkinder. Erhältlich hier oder bei anderen Onlinehändlern und über den Buchhandel.

Neuerscheinung
TB 252 Seiten
9,99 Euro
ISBN: 9783750250451

Kaffeeplausch mit Frau Nettesheim – Text und Bild

Frau Nettesheim
Sie lassen nach, Trithemius.

Trithemius

Was meinen Sie, Verehrteste?

Frau Nettesheim
Ihren Text über die Kaffeekanne.

Trithemius

Der ist doch hübsch geraten, obwohl ich in Zeitnot war.

Frau Nettesheim

Früher hätten Sie sich die Zeit genommen, hätten ein solches Objekt vor einen neutralen Hintergrund gesetzt, optimal ausgeleuchtet und fotografiert, um es im Beitrag zu zeigen.

Trithemius

Heute aber muss es reichen, wenn ich die Attribute „weiß“, „formschön“ und „tadellos“ verwende. Ich möchte bei der Inflation der Bilder nicht mitmachen. Wenn ich nur noch selten fotografiere, bekommen meine Bilder ihre Wertigkeit zurück, und das obwohl ich nur eine einfache Kamera besitze.

Frau Nettesheim

Die Dinge sprachlich zu überhöhen, wo Sie in Wahrheit einfach zu faul sind, konnten Sie immer schon gut.

Trithemius

Darum geht es mir auch, also nicht um die von Ihnen boshaft aufs Tapet gebrachte Faulheit, sondern um Sprache. Ich bin Autor und kein Fotograf.

Frau Nettesheim
Früher haben Sie multimedial gearbeitet, ja, verschiedene Medien einzusetzen, als besonderes Element des Bloggens hervorgehoben.

Trithemius

Das Besondere am Blog ist nach wie vor die wechselseitige Kommunikation. Ist ja nicht so, dass ich auf Bilder verzichte. Aber ich muss immer an Vilém Flusser denken, wenn ich in einem Blog elend lange Bildstrecken ohne Text sehe, die dann 45 sprachlose Likes bekommen haben.

Frau Nettesheim

Sie meinen Flussers Prophezeiung, dass die Schrift von Bild und Zahl in die Zange genommen werden wird.

Trithemius

Was er schon 1990 vorausgesagt hat, obwohl vom Internet kaum einer wusste.

Frau Nettesheim

Wieso eigentlich Zahl?

Trithemius

Die Algorithmen.

Frau Nettesheim

Beim Tsunami an Bildern im Internet passt auch ein abgewandelter Spruch von Karl Valentin. „Es ist schon alles fotografiert worden. Nur noch nicht von allen.“

Trithemius

Hehe. Ist glaub ich von mir.

Frau Nettesheim

Eitler Patron.

The Yellow Kids

Heute Morgen legte ich mich gleich wieder hin. Es ist etwas Wunderbares, aufzustehen und sich wieder hinzulegen im wohligen Gefühl, keinen Termin zu haben und den ganzen Tag nichts zu müssen. Man muss freilich das Gegenteil kennen, wie ich es gut vier Jahrzehnte gekannt habe. Bei Sturm und Regen, Dunkelheit und Eisregen in aller Früh das Haus zu verlassen … Brrrr!
Gerne stehe ich, die Teetasse in der Hand, am Fenster und schaue auf die Ärmsten, die draußen vorbeihasten. Leute in Kapuzenjacken, eine Frau in schwarzen Gummistiefeln. Im stürmischen Regengrau leuchtet nur ein einsam gelbes Blümchen im Beet unten auf. Mein Obernachbar aus dem Dachgeschoss, angetan in Ganzkörperregenzeug schiebt seinen Motorroller vom Hof auf die Straße, setzt einen dicken Helm auf, um gleich loszufahren. Davon werde ich grad so müde, dass ich mich nochmal hinlege, auf die Gefahr hin, wieder einzuschlafen. Das ist ein Risiko, denn ich träume dann ziemlich wild und erwache meistens wie gerädert.

Ich glitt in einen Traum ganz dicht unter der Oberfläche zum Wachsein. Da war ich Beobachter in der Bildzeitungsredaktion. Alle Redakteurinnen und Redakteure trugen hellgraue Jogginghosen aus einer geheimnisvollen LED-Kunstfaser. Diese Hosen waren per Bluetooth mit einem Statistiktool verbunden, dessen Anzeige sich über einen großen Bildschirm verfolgen ließ. Dort waren alle Artikel des Tages aufgelistet, die auf Bild.de erschienen waren. Gemessen wurde die Zahl der Aufrufe. Nach einem geheimnisvollen Algorithmus, der die Zeit nach Erscheinen eines Artikels und die Klicks in ein Verhältnis setzte, färbten sich die Jogginghosen der jeweils für einen Artikel verantwortlichen Redakteure gelb und zwar beginnend im Schritt. Geringe Aufrufe brachten ein Zartgelb, viele Aufrufe ein tiefes Gelb wie Kuhpisse. Beim Chefredakteur Julian Reichelt liefen alle Daten zusammen. War Bild.de insgesamt erfolgreich, färbte sich sein Hemd schweinchenrosa, was einen hübschen Kontrast zur tiefgelben Jogginghose abgab. Natürlich war die Redaktion bestrebt, nicht blass zu bleiben. Man schrieb sich die Finger blutig, um sich digital einzunässen.

Ein schepperndes Röhren kam von der Straße her und riss mich aus dem Alptraum. Ich erwachte schweißgebadet und besoffen von den eigenen Schlafhormonen. Als ich mich mühsam aufgerichtet hatte und ins Bad wankte, stand ich noch sehr unter Eindruck und schwor mir, mich nie mehr nach dem Aufstehen wieder hinzulegen.
Draußen wurde die Straße aufgesägt.

Der Sammelbegriff Yellow Press für unseriöse Sensationsblätter geht auf die erst spät für die Zeitungsrotation entwickelte gelbe Druckfarbe zurück. Um damit zu prunken, erschien ab 1895 in der New York World der erste Zeitungs-Comic „The Yellow Kid.“ Der Name bezieht sich auf das gelbe Nachthemd, mit der die Titelfigur, das Kind Mickey Dugan, bekleidet ist. Tatsächlich gibt es bei Bild.de diese digitale Wandanzeige mit einer Statistik der Klickzahlen, und den Bild-Chef Julian Reichelt hatte ich unlängst im rosafarbenen Hemd gesehen.

Also eigentlich ein Wahrtraum.

Zerknalltreibling, Zerknalltreibling

Zounds! Ohne erkennbaren Anlass ging mir nach dem Aufwachen das Wort „Zerknalltreibling“ durch den Kopf. Zerknalltreibling, was is’n das? Na, das deutsche Wort, mit dem der Allgemeine Deutsche Sprachverein im Nationalsozialimus das Fremdwort „Automobil“ ersetzen wollte. „Ts, Ts“, findet der gemeine Zerknalltreiblingsbesitzer, „glücklicherweise ist der Allgemeine Deutsche Sprachverein längst Geschichte, die gerechte Strafe für den perfiden Anschlag auf mein heiliges Automobil.“ Zu früh gefreut, den Verein gibts noch, nur im Tarnmäntelchen. Er heißt heute: Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS).

Über die Aufgaben und Ziele schreibt die GfdS auf ihrer Homepage: „Die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) ist eine politisch unabhängige Vereinigung zur Pflege und Erforschung der deutschen Sprache. Seit ihrer Gründung im Jahre 1947 sieht sie es als ihre Aufgabe an, in der Öffentlichkeit das Bewusstsein für die deutsche Sprache zu vertiefen und ihre Funktion im globalen Rahmen sichtbar zu machen. (…)“

Anders als der Verein behauptet, wurde er nicht im Jahr 1947, sondern bereits 1885 als Allgemeiner Deutscher Sprachverein gegründet, unter Vorsitz des Braunschweiger Museumsdirektors Hermann Riegel. Ziel war die Reinigung der deutschen Sprache von Fremdwörtern. Der Kölner Germanist Fritz Tschirch schreibt, mit Riegels Vorsitz sei dem Sprachverein der „Fluch des Dilettantismus in die Wiege gelegt“, dem sich der Verein nie mehr zu entziehen vermocht habe. Das Publikationsorgan des Vereins war die „Muttersprache“. Freudig begrüßte die „Muttersprache“ im April 1933 die Machtergreifung durch die Nationalsozialisten. Bis 1939 trieb der Allgemeine Deutsche Sprachverein exzessive Fremdwortjagd. Neben den skurrilen Eindeutschungsvorschlägen zu Automobil (Zerknalltreibling) oder Elektrizität (Bern); (E-Lok = Bernzieh) gebar der Verein auch ein wunderbar selbstentlarvendes: aus Profil sollte Gebüge werden. Ja, das kann man sich fein vorstellen, wie im 3. Reich die Menschen mit Profil durch die hundsföttisch Gebogenen verdrängt wurden. Dem Verein nutzte alle Kriecherei nichts. Mit dem von Hitler per Erlass verfügten Verbot der Fraktur und der Umstellung auf Lateinschrift kam 1940 auch das Aus für die Fremdwortjagd. Das Vereinsblatt „Muttersprache“ war schon im Jahr zuvor verboten worden. Der Verein war den Nazis mit seiner provinziellen Deutschtümelei peinlich geworden.

Im Jahr 1947 konstituierten sich die alten Herrschaften wieder, unter dem neuen Namen „Gesellschaft für deutsche Sprache“. Das Vereinsblatt heißt noch immer „Muttersprache“ und rügt weiterhin den Fremdwortgebrauch. Deshalb gilt nach wie vor Adornos Befund: „Fremdwörter sind die Juden der Sprache.“

Wie die Kleingärtner alljährlich ihre dicksten Kohlköpfe herzeigen, so präsentiert die GfdS traditionell „Wörter und Unwörter des Jahres“ und eine Hitparade der Vornamen. Finanziert wird die Spielerei zu 80 Prozent aus öffentlichen Mitteln. Immer wieder mischte sich die GfdS auch in die Diskussionen um Orthographiereformen, und man gestattet ihr sogar, Vertreter in den Rat für deutsche Rechtschreibung zu entsenden. Ebensogut könnte man den Kleingärtnern erlauben, den Regenwald zu jäten.

Womit wir bei der aktuellen Klimadiskussion angekommen sind. Zerknalltreiblinge stehen die meiste Zeit rum und blockieren unverschämt den öffentlichen Raum. Wenn sie bewegt werden, lärmen sie, verpesten unsere Atemluft, heizen das Klima auf und  gefährden Mensch und Tier. In 50 Jahren werden sie hoffentlich ganz aus dem öffentlichen Leben verschwunden sein. Aber was ist mit den großen fetten Zerknalltreiblingen, deren Schöpfer und Besitzer den Knall schon verinnerlicht haben? Hier wäre ein kollektiver Zerknall ganz hübsch. Ich würde es so gern noch erleben.