Einladung zur Teestunde – heute mit Tee und Gebäck

In einem Kommentar zum Beitrag „The quick brown fox jumps over the lazy dog“ des Kollegen gnaddrig fragte Leser Achim, warum Russisch Brot lateinische statt kyrillischer Buchstaben hat. Ich bin der Frage schon Ende der 1980-er Jahre nachgegangen, im Zusammenhang mit Recherchen nach der magischen Praxis „Essen von Schrift“, und habe im Oktober 2015 folgenden Beitrag zu Russisch Brot und Tee veröffentlicht. Ich will ihn in Erinnerung rufen, zumal sich der Kreis der LeserInnen im Teestübchen gewandelt hat: teestunde im teestübchen
Früh sinkt dieser Tage die Dämmerung herab. Da tut es gut, sich gemütlich zum Tee zu versammeln. Teestunde ist eine neue Rubrik im Teestübchen. Darin will ich zum Nachmittagstee in loser Folge Plaudereien über Schrift und Sprache veröffentlichen, zu denen ich herzlich einlade. Ich habe nämlich nicht immer nur im Aldi-Prospekt gelesen, wie manche vielleicht vermuten, sondern mich gut 30 Jahre forschend, nachdenkend und schreibend mit der wunderbaren Welt von Sprache und Schrift beschäftigt.

1) T e a

Schauen wir uns zunächst das Teehaus oben an. Es scheint etwas für verspielte Menschen zu sein. In der Praxis bewährt sich die Form nämlich nicht. Nach dem Aufbrühen bekommt man den aufgequollenen Tee nicht recht aus dem Häuschen, was auch einen Hinweis darauf gibt, dass der Tee nicht genug Raum hat, sich zu entfalten.

Benutzt man das Teehaus, dann wird das Wasser zum Tee, indem die Teestoffe in Form des englischen Wortes für Tee austreten, um sich erst dann im Wasser zu verteilen. Der Vorgang ist sprachtheoretisch interessant. Gemeinhin hat die schriftliche Form eines Wortes nichts gemeinsam mit der Sache, die es bezeichnet. Das Wort „Teebeutel“ sieht beispielsweise nicht aus wie ein Teebeutel. Da aber die Löcher im Dach das Wort “TEA” formen, wird bei jedem Aufbrühen das Wort TEA ins Wasser geschrieben. Hier liegt also ein schriftmagischer Gedanke zu Grunde. Das Zeichen für “Tee” vermischt sich mit der bezeichneten Flüssigkeit Tee. Eine Steigerung dieser magischen Idee wäre es, eine Schreibfeder in den so aufgebrühten Tee zu tunken, um das Wort “Tee” damit zu schreiben. Weiterlesen

Einiges über die Magie der gesprochenen Sprache

Einige der Kritkpunkte Platons an der Schrift (lies hier) scheinen durch das Internet widerlegt zu sein. So schwirrt ein Text nicht gänzlich vaterlos durch die Welt. Sein Autor kann ihn gegen Missbrauch, Fehlinterpretation und Veränderung verteidigen. Auch der Vorwurf, dass ein Text zu sprechen scheine, aber wenn man ihn frage, gebe er keine Antwort, stimmt so nicht mehr. Der Autor eines digitalen Textes ist in der Regel noch anwesend und kann zu seinen Aussagen befragt werden. Auch stehen beispielsweise Bloggerinnen und Blogger für ihre Texte ein. Sie verstecken sich zwar manchmal hinter einem Pseudonym, sind aber real existierende Personen. Hinzu kommt ein Vorzug der Blogtexte, an die vor Erfindung des Internets niemand hätte denken können: Die Schrift im Internet ermöglicht wechselseitige Kommunikation, was bislang nur dem Mündlichen vorbehalten war. Diese neuartige soziale Komponente der Schrift führt zu der Idee, dass die Menschen im Netz sich um digitale Herdfeuer versammeln, wie unsere Vorfahren sich ums Feuer versammelt haben, wenn die stockfinstere Nacht herabsank.

Um den Unterschied zwischen solchen Feuerstellen und dem digitalen Herdfeuer zu verstehen, ist es nötig, sich vorzustellen, was es in der Zeit der Mündlichkeit bedeutete, sich ums Feuer zu versammeln. Wo es keine Schrift gibt, ist einer der Ältesten die Bibliothek. Er bewahrt die Erfahrungen und das Wissen einer Kultur wie auch die geschichtlichen Ereignisse in seinem Gedächtnis. Diese Erinnerungen sind von einem Alten auf ihn gekommen, als er selbst noch jung war. Aber er speichert natürlich auch neue Ereignisse und Erfahrungen. Damit er alles besser behalten kann, wurden der Reim und das Lied erfunden. Bei den Germanen wie in vielen mündlichen Kulturen gab es einen alten Rechtsbrauch. Wenn ein neuer Grenzstein gesetzt wurde, nahm man einen Knaben mit und versetzte ihm an Ort und Stelle eine kräftige Ohrfeige, damit er sich immer an die Stelle erinnerte, wo der Grenzstein gesetzt worden war. Manchmal zog man ihn auch schmerzhaft am Ohr. Unser Wort Zeuge meint eigentlich das am Ohr ziehen.

Stellen wir uns so einen Bewahrer der Erinnerungen vor. Nennen wir ihn Gisli. Denn es ist wichtig, den Personen einen Namen zu geben. Alte Erzählungen, etwa die Sagen der Isländer, fangen beispielsweise so an: „Da war ein Mann, der hieß Gisli …“ Sofort tritt da jemand vor unserem geistigen Auge auf und es kann mit der Erzählung losgehen: Die Sonne sinkt. Gleich fällt uns die Nacht auf den Kopf!

Hast du einmal hingefühlt, wie sie ist, die Nacht? Ist sie nicht wie ein dunkles Wesen, rätselhaft und manchmal beunruhigend? Und ist sie nicht wunderbar, wenn wir uns sicher fühlen? Wenn man zum Beispiel geschützt im Bett liegt und hat einen lieben Menschen in der Nähe? Dann darf sie ruhig kommen, die Nacht. Dann darf sie dich umfangen und hinweg tragen in das Land der Träume. Angst und Geborgenheit, solche Gefühle stecken in dem kleinen Wort „Nacht“. Denn aus jedem unserer Wörter steigen die Gefühle vergangener Zeiten auf, wenn man sie genauer betrachtet. Alle nächtlichen Gefühle der Menschen von den Anfängen bis heute, die hat der kleine Laut „Nacht“ eingesammelt und in sich bewahrt. So ist es mit alten Wörtern.

Wenn Gisli einst seine Geschichten sang, dann war um ihre Hütten herum tiefe Nacht. Die Nacht war stark und mächtig. Sie legte sich auf die Welt nieder, drang in alles hinein und ließ die Welt für viele Stunden nicht mehr los. Der mächtige Wald ringsum lag in tiefer Finsternis und rückte bedrohlich nah an die Hütten der Menschen heran. Da war nirgends ein Licht. Die Nacht war eine unerbittliche Herrscherin. Man musste sie fürchten, man musste sie achten.

Gif-Animation: JvdL

In einer solchen Nacht saßen sie in einer Hütte beieinander. Das Feuer knisterte und warf den einzigen Lichtschimmer. Doch jeder spürte jeden. Ihre Gerüche und ihr leises Atmen, das einte sie in dieser dunklen Hütte und gab ihnen Sicherheit. Und dann begann Gisli zu singen. Er öffnete den Mund, und aus seiner Kehle stiegen langsam die vergangenen Jahrhunderte herauf. Gislis heiserer Gesang zog durch den Raum und zog in ihre Herzen. Gislis Gesang von vergangenen Zeiten war ein stetes Schwingen, und allmählich, doch dann immer stärker begannen sie alle in der Hütte mitzuschwingen. Ihre Kehlen formten Gislis Laute nach, wie wir es noch heute beim leisen Lesen tun. Ihre Kehlen formten das Echo, die uralte Echolalie. In Gislis Gesang, da wurden sie eins. Es war eine Stimme, die da sang: ihre Stimme. Und in ihren Stimmen waren die Stimmen all ihrer Vorväter. So war Gislis Gesang. So hatte er ihn vom Ältesten gelernt. Und der Älteste hatte ihn als kleiner Junge von seinem Ältesten gehört. Das war eine lange Reihe von Meistern und Lehrlingen, eine lange Folge von Sängern. Sie zieht sich tief hinab in die Jahrtausende und verliert sich im Dunkel der Zeit. Und ganz tief unten, in der Nacht der Menschheit, am Anfang dieser langen Reihe der Sänger, da kehren wir alle zurück zu den ersten Menschen, zurück ans Feuer der Uralten.

Man kann sich vorstellen, dass die Sprache für die Menschen ohne Schrift etwas Magisches bedeutete. Mit ihr ließen sich vergangene Zeiten heraufbeschwören, die Verbindung zu den Ahnen herstellen, aber vor allem das Gemeinschaftserlebnis stärken.

Das alles ändert sich mit dem Aufkommen der Schrift. Geschriebene Sprache ist in vielerlei Hinsicht unsinnlich. Die Alten werden ab jetzt nicht mehr geachtet. Weil es ja Bibliotheken und Nachschlagewerke gibt, werden sie nicht mehr gebraucht. Wir wollen die mündliche Kultur nicht idealisieren. Schrift hat auch viele Vorteile. Doch klar ist, dass sich die Sprache unter dem Einfluss der Schrift verändert hat. Und nicht nur das Verhältnis der Menschen zu ihrer Sprache verändert sich, auch ihr Denken und Fühlen ist anders. Die Schrift ermöglicht die Trennung von Mensch und seinem Wort, Kommunikation aus der Ferne, sprachlichen Austausch über Zeit und Raum. Dadurch vereinzelt der Mensch. In der Schriftkultur ist jeder Mensch in ein einsames Universum verbannt.

Wir benutzen Schrift nicht nur zum Austausch von Informationen. Manche von uns versuchen sich in Poesie und Literatur, was nichts anderes ist, als der Sprache ihre Magie wieder zu entlocken. Manche tauschen nur einfache Freundlichkeiten aus. Diese Äußerungen wirken auf Außenstehende banal, weil man den Informationsgehalt vermisst. Aber diese schriftlichen Freundlichkeiten haben einen ganz anderen Sinn. Sie sind Streicheleinheiten aus der Ferne.
All das bietet uns das digitale Herdfeuer. Es ist nicht fassbar, aber tut trotzdem gut.

    Wiederveröffentlichung vom Oktober 2015

EDIT:13.04.2020
Das digitale Herdfeuer ist wegen der Corona-Beschränkungen demokratischer Grundrechte aktueller und nötiger und denn je.

Kaffeeplausch mit Frau Nettesheim – Text und Bild

Frau Nettesheim
Sie lassen nach, Trithemius.

Trithemius

Was meinen Sie, Verehrteste?

Frau Nettesheim
Ihren Text über die Kaffeekanne.

Trithemius

Der ist doch hübsch geraten, obwohl ich in Zeitnot war.

Frau Nettesheim

Früher hätten Sie sich die Zeit genommen, hätten ein solches Objekt vor einen neutralen Hintergrund gesetzt, optimal ausgeleuchtet und fotografiert, um es im Beitrag zu zeigen.

Trithemius

Heute aber muss es reichen, wenn ich die Attribute „weiß“, „formschön“ und „tadellos“ verwende. Ich möchte bei der Inflation der Bilder nicht mitmachen. Wenn ich nur noch selten fotografiere, bekommen meine Bilder ihre Wertigkeit zurück, und das obwohl ich nur eine einfache Kamera besitze.

Frau Nettesheim

Die Dinge sprachlich zu überhöhen, wo Sie in Wahrheit einfach zu faul sind, konnten Sie immer schon gut.

Trithemius

Darum geht es mir auch, also nicht um die von Ihnen boshaft aufs Tapet gebrachte Faulheit, sondern um Sprache. Ich bin Autor und kein Fotograf.

Frau Nettesheim
Früher haben Sie multimedial gearbeitet, ja, verschiedene Medien einzusetzen, als besonderes Element des Bloggens hervorgehoben.

Trithemius

Das Besondere am Blog ist nach wie vor die wechselseitige Kommunikation. Ist ja nicht so, dass ich auf Bilder verzichte. Aber ich muss immer an Vilém Flusser denken, wenn ich in einem Blog elend lange Bildstrecken ohne Text sehe, die dann 45 sprachlose Likes bekommen haben.

Frau Nettesheim

Sie meinen Flussers Prophezeiung, dass die Schrift von Bild und Zahl in die Zange genommen werden wird.

Trithemius

Was er schon 1990 vorausgesagt hat, obwohl vom Internet kaum einer wusste.

Frau Nettesheim

Wieso eigentlich Zahl?

Trithemius

Die Algorithmen.

Frau Nettesheim

Beim Tsunami an Bildern im Internet passt auch ein abgewandelter Spruch von Karl Valentin. „Es ist schon alles fotografiert worden. Nur noch nicht von allen.“

Trithemius

Hehe. Ist glaub ich von mir.

Frau Nettesheim

Eitler Patron.

Auch schwarzes Wasser kann den Himmel spiegeln

Als ich Kind war, wurde viel über Doktor Reinhard, den neuen Hausarzt im Nachbardorf gewettert. Doktor Reinhard hatte den beliebten alten Landarzt abgelöst, den Doktor Felten, der die meisten Dorfbewohner von Kind auf kannte, und dem uneingeschränkt vertraut wurde. Der neue Landarzt hatte demgemäß einen schweren Stand. Es fehlte ihm aber auch Geschick. Einmal kam die Nachbarin zu uns und erzählte aufgebracht, sie habe dem Neuen gesagt: „Herr Doktor, mir ist immer so duselig!“, worauf der unverschämte Kerl gebrummt hätte: „Ach, Sie dusselige Frau.“

Das Wort duselig beschreibt am besten, wie ich mich am Mittwoch fühlte. Mir war nicht richtig schlecht, nur ein bisschen flau. Schon als ich aufstand, fühlte ich mich, als hätte ich gehörig Restalkohol im Blut. Ich war blass und ein bisschen zittrig, zwang mich aber zu schreiben, mittags mit dem Rad zum Essen zu fahren und vorsorglich etwas einzukaufen. Meine Ärztin hatte Mittwoch frei, aber ich bekam einen Termin für Donnerstag. Wenn du jetzt fragst, warum macht der so ein Gewese um eine Sache, die doch schon der neue Dorfarzt nicht ernst genommen hatte?, dann gebe ich zu, dass ich gerade um diese Jahreszeit ein bisschen überzogen reagiere, denn ich leide im Juni unter Endzeitstimmung. Im Juni 2011 hatte mich der Herzinfarkt erwischt und ein Jahr darauf der Schlaganfall, beides an meinem Geburtstag. Zweimal hatte Gottes Stiefelabsatz nach mir gezielt, und zweimal war ich darunter weggekrochen, beim zweiten Mal reichlich ramponiert, so dass ich Stehen, Gehen und Sprechen wieder lernen musste und vor allem mit der eigenen Endlichkeit konfrontiert war, wohingegen ich vorher fast zeitlos im Leben gestanden hatte.

Seit einigen Monaten arbeite ich an einem Manuskript mit dem Titel „Buchkultur im Abendrot.“
Gut 15 Jahre hatte ich zum Thema Schrift geforscht, über die Grenzen der Disziplinen hinweg und unzählige Karteikarten mit Zitaten und eigenen Reflexionen beschriftet, aber meine Befunde in eine lesbare Form zu bringen, hatte ich immer wieder vor mir hergeschoben. Einzelne Themen habe ich gelegentlich für meine Blogs aufbereitet und veröffentlicht. Dass ich mich jetzt aufgerafft habe, alles in einen Sinnzusammenhang zu bringen, zu ergänzen und sorgfältig zu bearbeiten, verdanke ich meinem mittleren Sohn.

Er hat mich gedrängt und mir versprochen zu helfen, hat das Manuskript vorzüglich lektoriert und die E-Book-Fassung erstellt. Als nun layouttechnische Probleme bei der Umsetzung meiner Vorstellungen auftauchten und sich alles verzögerte, fürchtete ich schon, meine Zeit nicht genutzt zu haben und jetzt die Veröffentlichung meines quasi Lebenswerkes nicht mehr zu erleben. Ohne es zu wollen, nervte ich meinen hilfsbereiten Sohn mit meiner Endzeitstimmung, so dass er sogar Nachtarbeit eingelegt hat, damit das Buch fertig wurde. Seit gestern ist es endlich soweit. In einigen Tagen wird es an den Buchhandel ausgeliefert und dort sowie online zu haben sein. Ich gebe Bescheid. Derzeit arbeite ich am Layout der Printversion.

Gestern war ich bei meiner Ärztin. Eine anzulernende junge Ärztin war mit im Raum. Nachdem Frau Doktor die Schilderung meiner Symptome angehört, meinen Blutdruck gemessen und mein Herz abgehört hatte, sah sie keinen Handlungsbedarf. Ich kann mir denken, was sie, als ich gegangen war, der jungen Kollegin gesagt hat: „Patienten wie der wollen beruhigt werden.“ Mir hat sie mal gesagt: „Vertrauen Sie auf die Selbstheilungskräfte ihres Körpers!“ Seither ist sie für mich die beste Ärztin nördlich und südlich der Alpen. Mein Sohn war am Telefon erleichtert, mich wieder zuversichtlich zu hören. Was er mit mir erlebt hätte, kenne er von anderen und nenne es: “Blicken in den dunklen Teich.“ Einen solchen Teich hatte ich sogleich vor Augen. Er ist eng von Weiden umstanden und scheint alles Licht zu verschlucken. Anders als der landläufige Begriff „Schwarzsehen“ verweist das Bild des dunklen Teiches auf ein ihm innewohnendes lustvolles, romantisches Element. Sich im dunklen Teich zu suhlen, ist sicher nicht gesund, zumal das Wasser solcher Teiche seine Schwärze von den Ausscheidungen der Blattläuse hat. Der richtige Blickwinkel lässt ihn jedoch silbrig glänzen.

Einiges über die Ursachen der digitalen Logorrhoe

Nachdem die Bloggerin Kinder Unlimited mich auf einen Fehler in der Tschechow-Wortliste aufmerksam gemacht hat, habe ich meine Karteiaufzeichnungen nach einem Ausdruck des Programms, mit dem ich die Wortliste erstellt hatte, durchsucht, um die Ursache des Fehlers zu finden. Dabei stieß ich auf Notizen vom Anfang der 1990er Jahre mit Gedanken zu der Flut von Texten, die das Schreiben per Computer zwangsläufig mit sich bringt. Sie sind auch nach gut 25 Jahren noch aktuell. Weil der Fall inzwischen längst eingetreten ist, denn Anfang der 1990er Jahre steckte das Internet noch in den Kinderschuhen, gab es auch noch keine Blogs, will ich mir die Arbeit machen, die Aufzeichnungen abzutippen, als Beitrag zur Medienphilosophie.

wortdurchfallZu sehen sind hier exemplarisch zwei Karteikarten, die leider auch rückseitig beschrieben sind, ein Fehler, den ich erst abgestellt habe, nachdem ich bei dem Linguisten Harald Weinrich gelesen hatte, dass er ein geplantes Buch nie geschrieben habe, weil er die Karteikarten dazu versehentlich vor- und rückseitig beschrieben hatte.
[Größer: bitte klicken]

Weiterlesen