Update Kurt Schwitters „Hannover“

In den letzten Tagen erreichten mich neue Arbeiten zu Kurt Schwitters „Hannover.“ Feldlilie und Frau Heming unterwegs haben jeweils ein zweites Blatt gestaltet. Da wollte ich mich nicht lumpen lassen und habe heute morgen auch einen weiteren Satz visualisiert. Die Zeile in Kurrent lautet „Hannovers Rathaus gehört den Hannoveranern.“ Die Fotos der Collage stammen von mir.

In die richtige Reihenfolge gebracht, lässt sich jetzt schon einiges lesen. Vor den beiden letzten Sätzen fehlen noch fünf. Ich gebe aber nicht eher Ruhe, bis alle zwölf Sätze vorliegen. Denkbar wäre, aus den fertigen Arbeiten eine Postkartenserie zu machen.

Übung gegen den Handkrampf

Kürzlich schickte mir ein Freund aus Aachen diesen Zeitungsausschnitt über eine Ausstellung, die meine Tochter und mein Schwiegersohn gemeinsam beschickt haben, unter anderem mit der abgebildeten preisgekrönten Collage [in besserer Qualität hier]. Zum Zeitungsausschnitt gehörte ein handgeschriebener Brief. Also schrieb ich zurück, um mich zu bedanken. Schon nach einer Dreiviertelseite bekam ich einen Handkrampf. Chirospasmus oder Mogigraphie lauten die Fachausdrücke. Sie waren mir bis vor Jahren nur theoretisch bekannt. Noch in den 1990-er Jahren hätte ich weit von mir gewiesen, dass ich je einen Brief wegen Mogigraphie würde verkürzen wollen. “Radfahren verlernt man nicht“, behauptet der Volksmund. Verallgemeinern kann mans nicht. Was der Mensch nicht übt, verlernt er, so auch das Schreiben und Gestalten mit der Hand. Ich gelobe, dass ich mich trotzdem am Gestaltungsprojekt „Hannover“ beteiligen werde, wenn sich noch Mitstreiter finden. Bislang droht das Mitmachprojekt mangels Beteiligung zu scheitern. Also auf! Gib dir einen Ruck hierzu! So jung kommen wir nicht mehr zusammen.