Strich ist Schnur

Text, Layout & Gif-Animation JvdL


Zeitweise bot YouTube zur Sprache im Video „Thomas Haendly bügelt mein Hemd“ eine automatische Transkription an. (Die Funktion finde ich derzeit nicht mehr.) Obwohl Thomas Haendly deutlich spricht, kam ein herrlicher Unsinn heraus, nämlich diese Sätze, die ich in einem typografischen Schaubild zusammengestellt habe.

Radio Gaga – Geräusche in der Nase

Die folgende Gif-Animation ist ein Dachboden- Festplattenfund, ursprünglich veröffentlicht im Teppichhaus Trithemius auf der versunkenen Plattform Blog.de. Ich fand nämlich die Quelldatei wieder und konnte sie für das Teestübchen anpassen. Zu sehen sind Standbilder von der Webcam eines Radiosenders aus dem Jahr 2009. Von wegen „Ist ja Radio.“
Die Webcam sieht alles.
Viel Vergnügen!

Hier gibt es keine Rezepte – Webcam-Standbilder, Text und Animation: JvdL

Schmutziger Eintrag zum Weltputzfrauentag

Am heutigen 8. November ist der Weltputzfrauentag. Da erinnere ich mich, dass ganz hinten im Teestübchenlager eine Gif-Animation liegt, die mal dringend abgestaubt werden muss. Die Fotovorlage stammt übrigens aus einer Anzeige in der längst eingestellten Zeitschrift Kristall aus den 1950-er Jahren, die ich einmal antiquarisch im Aachener Zeitungsmuseum erstanden habe – mitsamt ihrer antiquierten Rollenbilder. Ich veröffentliche den „Schmutzigen Eintrag“ auch als kleine Atempause von „Jüngling der Schwarzen Kunst.“ Da geht es morgen weiter.

Gif-Animation JvdL

Zum neuen Jahr 2020

Kraftvoll voraus. Zeichnung und Gif-Animation: JvdL

Oder wie ich es von meiner Mutter hörte:

    Prosit Neujohr,
    De Kopp voll Hoor,
    De Muul voll Zäng,
    Ne Schlössel in de Häng!

[Das ist: Zum Wohl Neujahr, den Kopf voller Haare, den Mund voller Zähne, einen Schlüssel in den Händen, – wobei der Schlüssel vermutlich die Schlüsselgewalt symbolisiert.]

Nicht mehr mein Land

Ein bedauerlicher Effekt des Klimawandels ist das schamhafte Schweigen der Laubbläser. Vorbei die Zeiten, als schon im September die Männer mit Laubbläsern anrückten und die ersten dürren Blätter mit Lärm bekämpft haben. Da wurde dem Laub das faule Herumliegen gründlich ausgetrieben, auch das unverschämt laffe Kleben auf feuchten Gehwegen nicht länger geduldet. Wir können unseren Kindeskindern nur unzulänglich vorschwärmen, wie spätestens im Oktober das dürre Laub in Wellen davon geblasen wurde, wie tapfere Männer inmitten von Laubschwaden sich behauptet haben, die Gebläse todesmutig hineingehalten haben in dickste Laubhaufen, ohne je am Sinn ihres Tuns zu zweifeln. Echte Kerle eben, nicht solche Luschen mit „Flugscham“ und derlei lachhafter Klimabesorgnis. Wenn schon die Städte den Schwanz einziehen und das Laubblasen kaum noch wagen, wo sind die mutigen Besitzer privater Laubbläser? Hat der liebe Gott alle beim Scheißen erschlagen? Das wollen wir doch nicht hoffen. Ein Land ohne die vertraute Bigband der Laubbläser, ist das noch unser Land?

Man wird doch hier wohl noch laubblasen dürfen.

Als im Land noch zur Ordnung geblasen wurde, Bilder aus dem Jahr 2012 – Fotos und Gifanimation: jvdl

Teestübchen Sevice – Heute: Waldbaden

Waldbaden ist der ganz heiße Scheiß. Der Natur ganz nah sein. Das Original japanische „Shinrin Yoku“, was soviel heißt wie „ein Bad in der Atmosphäre des Waldes nehmen“, ist ja so gesund für Körper und Geist. Für „Shinrin Yoku“ brauchts keine lange Flugreise nach Japan, … obwohl (siehe unten). Theoretisch geht Waldbaden auch im heimischen Wald. Und gibt es keinen vor der Haustür – ruhig Hinfahren, wenn es sein muss mit dem SUV, falls man grad nicht über einen kleineren Zweitwagen verfügt. Und jetzt kommt das große Aber:


Na, das bringts doch net. Also besser gleich hinfliegen zu gesunden, kraft- und saftstrotzenden Wäldern für den echten Waldbadegenuss.