Wir trinken sowieso lieber Bier – Eine Theogeschichte

Der folgende Text ist einer meiner liebsten, Erstveröffentlichung Mai 2016. Weil ich kürzlich über Dialekt und Heimat geschrieben habe, hebe ich ihn erneut ans Licht. Die Urform des Textes habe ich in den 1990-er Jahren in mein Tagebuch geschrieben, „Theo-Geschichten“, weil einer der Protagonisten Theo heißt, ein in meiner Jugend verbreiteter Vorname. Die Erzählung ist bis auf die Rahmenbedingungen, Weinprobe, Protaginsten, Genossenschaft fiktiv, besonders was die Dialoge betrifft. Alles handelt in einem Bürogebäude, das wie eine winzige Schachtel unten an ein gut 40 Meter hohes Hochsilo geklebt war.

Theo und ich bogen in die Einfahrt der Genossenschaft. Wir bestiegen eine Rampe über das stirnseitige Treppchen und betraten das Büro. Theo sagte: „Du öffnest die Tür, und bumm…“, er schlug mir die Faust vors Brustbein, „steht er da.“ Weiterlesen