TV-Doodelei – Doodle von Careca, Ann & Socopuk

Beim Fernsehen habe ich immer einen Schreibblock zur Hand, und wenns mir grad zu langweilig wird – wie beispielsweise beim lustlosen Gekicke der Nationalmannschaft, dann doodle ich – wie in der Zusammenstellung weiter unten zu sehen. Wer etwas Ähnliches tut und mitmachen möchte, möge mir sein Blatt ganz ungeschönt zusenden, 72 dpi, 660 Pixel breit. Es geht nicht um Perfektion, sondern um Authentizität. Das Thema Doodeln gab es schon mal im Teestübchen. Ergebnisse hier. Angeregt zur Neuauflage hat mich CD mit seiner „Reklame“ für die Ausstellung „Anonyme Zeichner“

Wäre wäre, Fahrradkette – Doodelei: JvdL


Und nun: Frisch ans Werk!

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Doodeln ohne Draht – Update 4 und Projektende

Doodel-welt
Unser Doodle-Kosmos ist voll. Am Freitag sind noch zwei neue Doodles dazu gekommen. Myriade und Sanguine sind offenbar geübte Doodlerinnen. Ihre komplexen Zeichnungen lohnt es im Original anzuschauen. Mit ihrer Erlaubnis habe ich je eine Figur ausgeschnitten und in unseren Kosmos montiert. Ich habe einige Änderungen in der Zusammenstellung vornehmen müssen, um Platz zu machen. So habe ich Kontexte weggenommen und Farben reduziert, um die Montage zu vereinheitlichen. Die unangetasteten Originale finden sich ja noch in den Blogs, aufzusuchen per Klick auf das jeweilige Vorschaubild unter diesem Beitrag.

Ich würde das Projekt jetzt gerne beenden. Größer möchte ich die Montage nicht anlegen, denn sie soll ja die Höhe des Bildschirms nicht überschreiten, damit sie auf einen Blick als Gemeinschaftswerk zu erfassen ist. Insgesamt 20 Bloggerinnen und Blogger haben sich beteiligt.

Frühere Beiträge zum Thema:
Zum Aufruf
update 2
update 3.3
Update 3.4.1

Ich danke allen Beteiligten herzlich fürs Mitmachen,
Jules

Wie gehabt führt ein Klick auf die unten veröffentlichten Vorschaubilder zu den am Projekt beteiligten Blogs.
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Doodeln ohne Draht – Mitmachprojekt gegen das Verschwinden einer Kulturtechnik – Update 3.4.1

Doodel-welt

Es wird langsam eng in unserem Doodle-Kosmos. Ich habe einige Änderungen in der Zusammenstellung vornehmen müssen, um Platz zu machen für neu eingereichte Doodles. So habe ich Kontexte weggenommen und Farben reduziert, um die Montage zu vereinheitlichen. Die unangetasteten Originale finden sich ja noch in den Blogs, aufzusuchen per Klick auf das jeweilige Vorschaubild unter diesem Beitrag.
Gestern erreichte mich das länger schon angekündigte Bleistift-Doodle von Lila Sumpf. Careca, mit dem mich die längste Blogfreundschaft überhaupt verbindet, hat das Projekt mit „Doodeln auf Tapeten“ um einen lesenswerten Beitrag bereichert. Aus seinem vollgedudelten Blatt habe ich nur ein Doodle übernommen, das sich gut einfügen lässt. Hinzu gekommen ist auch der Sumo-Ringer von lollyjanepolly. Sollte sich noch jemand am Projekt beteiligen wollen, bitte ich um ein hingedoodeltes Figürchen (keine sorgfältig ausgeführte Zeichnung), die komplette Gestalt ohne Drumrum (möglichst kontrastreich und schwarzweiß). Ich kann es sonst nicht unverändert einpassen. Das „Miteinander“ der Doodles ist ein wichtiges Element des Projekts.

Inzwischen sind verschiedene Beiträge zum Thema erschienen, die ich hier aufliste:
Zum Aufruf
update 3.3
update 2
Vielen Dank fürs Mitmachen,
Jules

Wie gehabt führt ein Klick auf die unten veröffentlichten Vorschaubilder zu den am Projekt beteiligten Blogs.
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Doodeln ohne Draht – Mitmachprojekt gegen das Verschwinden einer Kulturtechnik – erste Ergebnisse (2)

Doodel-welt
Fantastisch! Die erste beiden Reihen in unserem Doodle-Kosmos sind bereits bevölkert, aber nach oben hin ist noch Platz. Neu hinzugekommen ist das Pärchen von Videbitis, dem er folgenden Kommentar beigegeben hat:

Ich habe einfach mal losgelegt, der erste Entwurf, seit bestimmt 10 Jahren die ersten Männchen, die ich gezeichnet habe. Er: “Willst Du mir einen Blumenstrauß überreichen, oder ist das Deine Hand?!” Sie: “Sei bloß ruhig, du, du hast es nötig, ist das da ein Hut, oder ein gespaltener Kopf?” Tja, Männer und Frauen, das ist sowas …

Soeben noch hinzugefügt, das Männchen von Marana, das mich über Umwege erreichte. Ebenfalls neu ist die Zeichnung von juckplotz. Zu sehen ist Kilroy, ein weltweit populäres Männchen.

Im Theaterstück CAMINO REAL von Tennessee Williams (1953) tritt der junge Boxer Kilroy an eine Tafel und schreibt: „Kilroy was here“. Dieser Spruch umrundete bald den Globus. „‚Kilroy was here’ schrieben die amerikanischen Soldaten an die Abtrittswände in aller Welt“, schreibt Georg Hensel in seinem Schauspielführer „Spielplan“. In den 60er Jahren war “Kilroy was here” auch bei Schüler und Studenten populär. Die illustrierte Variante zeigt ein Männchen, das die dicke Knollennase über eine Mauerkrone hängen lässt. Aus: Der Name der Jecken steht an allen Ecken

Nachträglich erreichte mich noch ein Doodle von Herrn Leisetöne. Ich musste die Zusammenstellung deshalb ein wenig verändern, damit es perspektivisch wieder stimmte.

Die allgemeine Zustimmung zum Projekt ist groß, die Beteilung noch nicht. Den Gründen versuchen wir auf die Spur zu kommen in den Kommentaren unter diesem Beitrag. Ich werde bis heute Abend weitere Einsendungen platzieren, also nur Mut. Jede Zeichnung ist ein visueller Gewinn! Die Originalzeichnungen sind unten als Vorschaubilder zu sehen. Wer sie größer sehen und wissen will, wer da gedoodelt hat, den führt ein Klick aufs Bild ins entsprechende Blog.

Vielen Dank fürs Mitmachen,
Jules

Mitzi
Manfred-Voita
ohneeinander
Sylvia-WaldfrauvidebitisJuckplotzmaranaLeisetöne

Doodeln ohne Draht – Ein Mitmachprojekt gegen das Verschwinden einer Kulturtechnik

zeichne-mal-wiederFrüher habe ich zum Telefonieren am Schreibtisch gesessen, weil die Telefonschnur mich quasi an den Schreibtisch fesselte. Bei längeren Gesprächen habe ich oft gekritzelt, und wenn ich mit einer Frau telefonierte, dann wurde das Blatt voll, denn Frauen telefonieren offenbar lieber und länger als ich. Dieses Kritzeln heißt „doodeln“. Der Duden erklärt: „doodeln – schwaches Verb – nebenher in Gedanken kleine Männchen o. Ä. malen, kritzeln.“ Doodles haben nicht immer künstlerischen Wert, aber eine Kulturleistung sind die spielerischen Kritzeleien wohl. „Der Mensch ist nur da ganz Mensch, wo er spielt“, sagt Friedrich Schiller.

Auf den schleichenden Untergang der Kulturtechnik Doodeln hat mich einst eine Freundin während eines ziemlich langen Telefongesprächs nebenher hingewiesen. Normalerweise hätte ich gedoodelt, aber ich saß im Sessel. Das private Doodeln wird selten werden. Allenfalls in Büros wird es noch etwas länger vorkommen. Allerdings war ich einmal in einer großen Werbeagentur, deren Chef stolz sagte: “Sie finden hier im ganzen Haus keinen Bleistift mehr.” Da konnten die Angestellten natürlich auch nicht doodeln

Anregung zum Doodeln: Zeichne kleine Männchen/Fräuchen und zeige sie in deinem Blog! Das könnnte hübsch werden: Ein ganze Blogosphäre voller kleiner Männchen, einfach so hingedoodelt, nur die Größe ist hier vorgegeben, damit sie zueinander passen. Ich würde mir gerne möglichst viele aus den beteiligten Blogs kopieren und sie zu einer Menschenmenge zusammenfügen (natürlich mit Herkunftsnachweis durch Verlinkung zur Quelle). Also losgedoodelt und bitte Bescheid sagen!