Am Bahndamm – oder von einem, der Joseph Beuys ins Gesicht geschlagen hat

Am vorletzten Haus vor dem Bahndamm riecht es nach Bratwurst. Vier sitzen vor dem Haus und grillen. Hinterm Haus wird kein Platz sein, zumindest kein schöner Ort. Im spitzen Winkel kommt der Bahndamm heran, und oben donnern die Güterzüge vorbei. Aber auch vor dem Haus würde ich nicht grillen wollen, der düsteren Atmosphäre wegen. Die Leute scheinen dagegen anzugrillen, um dem Ort etwas Normalität abzutrotzen. Ich kannte mal eine Frau mit einem feinen Sensorium für solche Stimmungen. Sogar an harmlos wirkenden Orten witterte sie: „Schlechte Vibration!“
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