Die Welt ist Hammer und du bist Amboss

Grafik: JvdL

arum sollte ein Ufo nicht die Form eines Containers haben? Was wissen wir schon darüber. Jedenfalls zieht ein Container unter den sich ballenden Kumuluswolken dahin und kreist über der fernen Stadt. Mal blitzt er silbrig im Sonnenlicht, mal verschmilzt er mit dem Schatten einer Wolke, verschwindet und taucht wieder auf. Die Sicht ist gut, am südöstlichen Horizont erhebt sich blaugrau die Eifel, doch die Stadt selbst ist nicht zu sehen. Sie liegt ja in einem Kessel, und ich schaue von der deutsch-niederländischen Grenze vergeblich nach ihren Türmen aus. Eigentlich sollte man sich nicht dauernd umsehen, wenn man vorwärts will. Das gilt beim Radfahren wie im Leben überhaupt, denn man neigt in die Richtung zu lenken, in die man schaut. Außerdem ist das hier keine gute Gegend, und ich bin fremd. Da gilt es vorauszuschauen. Doch jetzt führt die Straße eine Weile an der Grenze entlang. So kann ich während des Fahrens sehen, dass der außerirdische Container gerade den Lousberg überfliegt. Das gibt mir einen Größenvergleich. Demnach wäre der Container etwa 75 Meter lang. Das ist nicht viel für ein außerirdisches Flugobjekt. Es ist damit nicht länger als ein modernes Uboot.
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Vorsicht! Nächtliche Aufhocker

Unweit der Aachener Bordellstraße steht eine Springbrunnenplastik namens Bahkauv. Die Plastik erinnert an einen nächtlichen Aufhocker, den angeblich schon Pippin der Jüngere, der Vater Karls des Großen, bekämpft hatte, leider vergeblich. Das Bahkauv lauerte noch Jahrhunderte an den Aachener Bächen. Bei Nacht erschreckte es betrunkene Männer, sprang in ihren Nacken und ließ sich tragen. Vermutlich haben notorische Zecher sich das Bahkauv ausgedacht, um ein für allemal ihr spätes Heimkehren zu erklären. Denn dass es schier unmöglich war, auf den wackligen Beinen der Trunkenheit ein schweres Bachkalb zu tragen, musste selbst die erboste Ehefrau einsehen, zumal es nicht ratsam war, das Bahkauv mit nach Hause zu bringen. Kam ein vom Bahkauv Befallener auf die Idee, um Erlösung zu beten, machte sich das teuflische Untier immer schwerer. Allein von Fluch und Schimpf wurde es leicht und hob sich davon. Das erklärt, warum im Herzen friedliche Mannspersonen nach einer Zechtour leider fluchen und schimpfen müssen, wenn sie es nach Hause schaffen wollen.

Eigentlich verbieten sich Witze oder Spekulationen über Familiennamen, doch manchmal kommt ein Name einfach zupass, weshalb man ja auch gerne „Nomen est Omen“ sagt. Jedenfalls hat eine Frida Hockauf, geborene Kloß, Weberin im Volkseigenen Betrieb (VEB) „Mechanische Weberei Zittau“, die Frida-Hockauf-Methode erfunden, eine in der DDR verwendete Methode zur Steigerung der Arbeitsproduktivität. Aufhocker fallen offenbar nicht vom Himmel, sondern werden von Menschen wie Frida Hockauf erdacht.

Den größten und mächtigsten Hockauf erdachte Konrad Zuse, Im Jahr 1938 baute er den ersten Computer, genannt Z (Zuse) 1. Der Z1 konnte 1536 Zeichen speichern, war aber so groß wie zwei Tischtennisplatten. Welch ein Glück für die Menschheit, dass die Nationalsozialisten mehr an Riesenkanonen, Raketen und Wunderwaffen interessiert waren und die Brisanz von Zuses Erfindung unterschätzt haben. Mein Rechner ist einer der Ururenkel. Er kommt ganz leise daher. Sein Lüfter ist kaum zu hören, und oft weiß ich nicht, ob er ausgeschaltet ist oder nur schlummert. Er ist eben ein heimtückisches Bahkauv, jederzeit bereit aufzuhocken und mich bei den Ohren zu dirigieren. Diesen Text hat es mich zu schreiben gezwungen. Seltsam, ich war nicht einmal betrunken.

Wurm, Huhn und gute Eier

Der Mensch kann sich nur etwa eine Strecke von 50 Kilometern räumlich vorstellen. Es entspricht einem Tagesmarsch. 58 Kilometer war unsere Radtour nördlich von Aachen lang. Man kann sie sich also in etwa vorstellen. Wolf und ich schlängelten uns zuerst auf Nebenwegen bis Herzogenrath. Wir fuhren auch durch den kleinen Ort Wildnis. Es ist eigentlich nur ein Weiler, direkt an der Bahnlinie der Nederlandse Spoorwegen Richtung Heerlen. Wir sind nämlich fast ständig dem Grenzverlauf zwischen Deutschland und den Niederlanden gefolgt. Wildnis hätte ich gern als Postadresse. Nur wohnen will ich leider nicht dort. Doch aus Wildnis heraus ist es schön. Eine schmale Straße stößt steil aus dem Wurmtal hoch, durch die Reste des Auwaldes hindurch. Der Boden ist kiesig, weshalb wir auch während des Anstiegs das Förderband einer Kiesgrube hörten. Weiterlesen

Sich wundern und verstehen

Kennst du das? Du wachst du morgens auf und wunderst dich, wer du bist und dass du allerlei Dinge erledigen sollst, bis hin zum Kaffee machen. Und während du alles fast mechanisch erledigst, denkst du, na gut, dann füge ich mich eben in dieses Leben als Mensch des 21. Jahrhunderts. Wenn es blöd kommt, fremdelst du den ganzen Tag als wärst du im falschen Film. Wer gibt dir eigentlich die Gewissheit, dass du gestern nicht jemand anderes warst? Beweisen kannst du es nicht. Du erinnerst dich an deine Biographie? Es könnten auch fremde Erinnerungen sein. Du bist über Nacht einfach hineingeschlüpft, hast dir die fremden Erinnerungen angezogen wie eine Jacke. Am Ende warst du gestern noch die Ex-Geliebte von Horst Seehofer und hast gerade der BILD alles gebeichtet, wie es war mit Seehofer und so. Was hast du dir gedacht, als du ein Verhältnis mit einem verheirateten Politiker begonnen hast? Das war nicht gerade klug, oder? Na ja, wo die Liebe hinfällt. Vorstellen kannst du dir das heute nicht mehr, denn heute bist du im Körper eines Mannes erwacht und ins Bad gewankt. Ja, so geht es zu in der Welt. Alleweil ändert sich was.

Jetzt sitzt du in der Aachener Pontstraße vor dem Laden einer Bäckereikette, die keinen guten Ruf hat, da sich ihr Name dummerweise auf „Goebeln“ reimt. Bist trotzdem mutig hineingegangen, hast dir Kaffee und ein Brötchen aufs Tablett laden lassen, nach Milch musstest du fragen und bekamst die pampige Antwort, die stehe irgendwo auf den Tischen, und jetzt sitzt du draußen in der Sonne, trinkst deinen Kaffee, und was ist? Dein Brötchen fühlt sich auf der Unterseite feucht an. Das ist ein bisschen eklig, und hättest du jetzt Lust, dir die Zimpe der Verkäuferin noch einmal anzuschauen, dann würdest du hineingehen und das Brötchen reklamieren. Doch du hast dich ja auch in deiner früheren Existenz als Geliebte nicht gut um deine Belange gekümmert. Also hoffst du, das Brötchen werde in der Sonne rasch trocknen, am besten, bevor du beim Beißen an die nasse Stelle kommst.

Gegenüber werden die oberen Etagen des Hauses Nr. 117 renoviert. Bist du vielleicht vor 170 Jahren der Bankkaufmann Julius Reuter gewesen? Dann hättest du dort unterm Dach einen Taubenschlag gehabt. Deine Täubchen fliegen für dich nach Brüssel und zurück. Das ist recht weit, und du bist stolz darauf, dass deine Täubchen die Strecke so sicher und rasch bewältigen. Selten verfliegt sich eine oder landet in einem wallonischen Kochtopf. Und deshalb versorgst du deine Täubchen gut, stehst unterm Dach, und durch die offenen Luken blinzelt die Morgensonne herein. Du magst es, die Staubteilchen im Lichtbündel tanzen zu sehen. Es ist, als hätten sie sich im Sonnenlicht zum Hochzeitstanz versammelt. „Hochzeit?“ Das Wort rührt etwas in dir an. Hattest du nicht gegen Morgen noch von einer schönen Hochzeit geträumt? Du wolltest einen bekannten Politiker heiraten, der leider schon eine Frau hatte. Seltsamer Traum.

Egal jetzt, die Börsenkurse müssen nach Brüssel gesandt werden. Du wickelst die Listen zu kleinen Rollen zusammen und steckst sie in Hülsen. Nun kommt, meine Täubchen! Seid meine Boten! Tragt die Depeschen brav nach Brüssel hin. Und während du ein ums andere Täubchen gen Himmel wirfst, denkst du, dass du ihnen bald den Hals umdrehen wirst. Werner von Siemens hat dir geraten, nach London zu gehen und dort ein Telegraphenbüro zu eröffnen. „Julius! Die Telegraphie wird die Welt verändern“, das hat Siemens dir gesagt.

Im Gartenpavillon hat das Mädchen gerade das Frühstück aufgetragen. Du küsst deine Frau auf die Stirn, setzt dich zu ihr und sagst: “Guten Morgen, meine Liebe. Neuste Nachrichten: In der Schule schildert der Lehrer die Wunder Jesu. ‚Die Blinden macht er sehen, die Lahmen macht er Gehen. Und was macht er mit den Tauben, na Wilhelm?‘ Wilhelm überlegt: ‚Die ließ er fliegen!‘ Die Tauben ließ er fliegen. Hihi! Genauso mache ich es auch.“ Und dann überzeugst du deine Frau, dass es gut ist, nach London zu gehen. Siemens hat dies gesagt! Siemens hat das gesagt! „Die Tauben können wir fliegen lassen wie Jesus, liebe Helma. – Oder ich drehe ihnen den Hals um.“
„Gott sei Dank!“

Gedenktafel in Aachen – (Foto: Iris Reinhardt für Wikipedia)

Unfassbar denkst du, während du leider in die feuchte Stelle des Brötchens beißt, dass die große stolze Nachrichtenagentur Reuters hier im Haus Nr. 117 der Pontstraße ihre Wurzeln in Taubenkot hat. „Damit begann sein Lebenswerk im Dienste des Nachrichtenverkehrs der Welt“, steht auf der Gedenktafel. Es ist eine Lüge. Es ging um Aktienhandel. Dass es Finanzleute waren, die ein Interesse am raschen Austausch von Börsennachrichten hatten, findest du einleuchtend. Wenns um Geldgeschäfte geht, ist Geschwindigkeit Trumpf. Wer als erster weiß, wie die Aktien stehen, kann ordentliche Gewinne machen. Da ist es auch plausibel, dass die Nachrichtenagentur Reuters noch heute 90 Prozent ihres Umsatzes mit Aktienhandel macht. Das Nachrichtengeschäft ist nur Beifang. Beifang wie die großen rauschenden Zeitungen. Letztlich sind auch sie nur Gelddruckmaschinen.

Manchmal ist es ganz erhellend, mit der Welt zu fremdeln, findest du doch auch.

An der Y-Gabel (2) – Achterbahnfahrt mit Lisette

Meine Exschülerin Christine, mit der ich 25 Jahre nach ihrem Abitur 1995 noch brieflichen Kontakt halte, schrieb mir eine Ansichtskarte aus Aachen. Sie sei nach zehn Jahren mal wieder dort gewesen, habe an mich denken müssen und die Ansichtskarte im Buchladen neben dem Café Kittel auf der Pontstraße gekauft. Wie schön, dachte ich, und dass es beides noch gibt, weil das Café Kittel entscheidende Bedeutung für meinen Lebensweg hatte. Ich säße nicht hier, wäre ein anderer und würde vermutlich nicht einmal bloggen, wüsste auch gar nicht, dass sich im Jahr 1998 mein Leben verzweigt hat wie an einer Ypsilongabel, dass mein altes beschauliches Dasein als Familienvater und Lehrer auseinanderflog und mein Leben den Weg nahm, in dessen Folge ich in Hannover landete und diese Zeilen schreibe. [Kartentext Aachener (Öcher) Platt: „Was du erzählst, das muss nicht stimmen. Es muss nur schön sein.“]

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Wissenswertes über Roetgen

Wer Aachen in Richtung Süden über die Trierer Straße, die Bundesstraße 258, verlässt, erreicht nach etwa 17 Kilometern ein schnurgerades Steilstück, genannt Himmelsleiter. Die Himmelsleiter führt nicht in den Himmel, sondern zum Dorf Roetgen. Das Dorf hat nur einen kleinen Kern. Die meisten Häuser liegen ziemlich verstreut. Die alten Roetgener nennen ihren Ort „Röddschen“. Diese mundartlichen Fassung lässt erkennen, was es bedeutet: Kleine Rodung. Zusammen mit dem Ortsteil Rott galt Roetgen lange Zeit als das flächenmäßig größte Dorf Europas.

Kinder aus Rott, was übrigens auch „Rodung“ bedeutet, besuchen die Grundschule in Rötgen in einer eigenen Klasse. Wenn sich die Kinder beider Orte nach der Pause aufstellten, riefen die Rötgener: „Rott, Rott, Rott, Scheißkompott!“, die Rotter Kinder reimten: „Rötgen, Rötgen, angebissenes Brötchen!“

Im zweiten Weltkrieg war Roetgen, direkt an der Grenze zu Belgien, der erste deutsche Ort, der von den Amerikanern eingenommen wurde, weshalb die New York Times am 14. September 1944 überschwänglich berichtete, die Stadt Roetgen sei erobert worden. In Roetgen war man ziemlich stolz, von der New York Times zur Stadt erklärt worden zu sein.

Derzeit ist Rötgen wieder in den Medien, weil ein Tornado „eine Schneise der Verwüstung“ (O-Ton Feuerwehr) durchs Dorf gezogen, fünf Menschen verletzt und 40 Häuser beschädigt hat. „Der Tornado hatte in dem relativ kleinen Gebiet zwischen Rotter Gasse, Hauptstraße und Kuhberg sowie im Gewerbegebiet ihre [besser: „seine“] volle Zerstörungskraft entfaltet (…)“, berichtet die Aachener Zeitung. Diese Straßen kenne ich gut. Beim Radsporttraining kam ich oft von Belgien aus über die Grenzstation „Petergensfeld“ (gesprochen Peterchensfeld) hinab gesaust und fuhr weiter über die Hauptstraße, den Kuhberg zur Dreilägerbachtalsperre und am Fuß ihrer Staumauer vorbei weiter nach Rott. Übrigens sind die Schreibweisen Roetgen und Petergensfeld gute Beispiele der im Rheinland oft anzutreffenden Hyperkorrektur.

Hinter Roetgen folgt ein weiteres Steilstück der Himmelsleiter. Auch das führt nicht in den Himmel, sondern nach Fringshaus und weiter nach Konzen. Hinter Fringshaus quert die Bundesstraße 258 bis kurz vor Konzen belgisches Hoheitsgebiet. Wer dummerweise hier einen Unfall erlitt, musste auf den Krankenwagen aus dem 14 Kilometer entfernten belgischen Eupen warten. Dieser Zustand wurde erst in jüngster Zeit durch ein Amtshilfeabkommen zwischen Deutschland und Belgien beseitigt.

Nach den beiden Weltkriegen wurde zwischen Eupen und Roetgen im großen Stil Kaffee geschmuggelt. Da lieferten sich Schmuggler und Zollbeamte auf der oberen Himmelsleiter einige Schießereien. Roetgen und die Himmelsleitern werden mehrfach von der Vennbahntrasse gequert. Diese Bahnlinie ist, wo sie sich durch Deutschland schlängelt, ihrerseits belgisches Hoheitsgebiet. Einst wurden über das Gleis Militärgeräte transportiert, später verkehrte dort die touristische Vennbahn. Wer sich für die inzwischen stillgelegte Strecke hoch in Eifel und das Hohe Venn interessiert, kann sie im Buch „Nachtschwärmer online“ auf einer mystischen Draisine befahren.

Das war’s.

Tischnotizen

Mein weißer Arbeitstisch ist voller Bleistiftnotizen. Die meisten kann ich nicht mehr lesen, zu krakelig oder verwischt. Ein Passwort ist da notiert, ein Geburtstag, auch „5. Mai“ steht dort ohne Bezug. „Konrad Zuse 22. Juni 1910“, ist deutlich zu lesen, wurde aber als Schreibanlass von mir verpasst wie auch der „* 17. Mai Vilém Flusser.“ Über „Neutral-Moresnet 1816“ wollte ich unbedingt mal schreiben, wurde wieder daran erinnert, als ich kürzlich in Aachen war. Mein Schwiegersohn, ein Filmemacher und Kameramann beim WDR, erzählte mir von einem Schülerprojekt, in dessen Rahmen sie einen Film über Neutral Moresnet gedreht hätten, über dieses Stückchen Niemandsland der reichen Zinkvorkommen zwischen Belgien, den Niederlanden und Preußen, die Zuflucht der ungewollt schwangeren Dienstmädchen, der jungen Männer, die sich im 19. Jahrhundert dem Kriegsdienst entziehen wollten, wo der Grubenarzt Wilhelm Molly († 1919) den ersten Esperanto-Staat der Welt ausrufen wollte, genannt Amikejo [Esperanto für Ort der Freunde]. Just sein Todesjahr könnte ein kommender Erzählanlass sein – wenn ich ihn nicht wieder vergesse. Die Notizen auf dem Tisch bieten offenbar keine Gewähr.

Aachener Münsterplatz 9/2018 – Foto: JvdL

Dieser mein Schwiegersohn erzählt immer Dinge, die mich anregen, so auch, dass es nur in Aachen Streuselbrötchen zu kaufen gibt, wie er jüngst gehört hatte. In Hannover und anderswo kennt man die ähnlichen Streuseltaler, aber Streuselbrötchen gibt es nur in Aachen. Als ich dort war, habe ich wieder im Bäckereicafé Nobis gesessen, wo man durch die Fensterfront auf den belebten Münsterplatz schauen kann, hab den Trubel der Touristenströme genossen, von denen immer wieder Wellen ins Café hinein schwappten und sich hinter mir an der Theke knubbelten. Wer draußen an den Tischen saß, bot mir Fotomotiv für lustige Gif-Animationen wie hier und hier oder Erzählanlässe wie diese Impression:

Wenn man einen kleinen dicken Musikanten sieht in einem hellen Parka mit einer alten blauen Gitarre und daneben einen großen schmalen Musikanten in schwarzer Lederjacke mit einer Handtrommel und daneben einen kräftigen Musikanten auf einem Klapp-Rohrstuhl mit einem Akkordeon vorm Bauch, – falls man eine solche Musikantengruppe vor dem prächtigen Sparkassengebäude auf dem Münsterplatz sieht, dann ist es zusätzlich noch sehr hübsch, wenn sich zwischen dir und den drei Musikanten eine schallschluckende Fensterscheibe befindet.