Die digitale Nachtwanderung zum Nachwandern – Update – Zur Theorie und Praxis der interaktiven Nachtwanderung

Erzählen ist eine mündliche Kunst. In den Anfängen der geschriebenen Erzählungen, also in den Anfängen der Literatur haben die Schriftsteller sich immer noch den Anschein einer mündlichen Erzählsituation gegeben. Wir kennen das aus den Rahmenhandlungen von Tausendundeine Nacht und den Canterbury Tales des Geoffrey Chaucer. Noch Rabelais behauptete, er habe seinen Romanzyklus um die beiden Riesen „Gargantua“ und „Pantagruel“ während eines Trinkgelages diktiert. Ein modernes Beispiel finden wir bei dem 1938 erschienenen Kinder- und Jugendbuch „Die grüne Wolke“ (orig. The Last Man Alive) des schottischen Schriftstellers und Pädagogen Alexander Sutherland Neill. Der Autor erzählt die einzelnen Kapitel den Kindern von Summerhill und verzeichnet hinter jedem Kapitel deren Bemerkungen und Anregungen. Anregungen und Kritik bestimmen den weiteren Verlauf der Handlung. Aber auch das kann fiktiv sein.

Als ich 2005 mit dem Bloggen begann, erkannte ich rasch, dass sich in diesem Medium eine derartige Interaktion zwischen Erzähler und seinem Publikum herstellen lässt, ohne eine fiktive Situation zu konstruieren. Das war der Anstoß und Grundgedanke der interaktiven Lesenächte. Ich habe deren fünf veranstaltet. Die Lebendigste war die erste vor exakt 13 Jahren, denn damals waren die Idee (und ich) noch frisch, und ich glaube nicht, dass es vorher schon mal jemand so gemacht hat. Es gibt den Basistext, von mir erdacht und geplant und den Subtext in den Kommentaren, wobei die Akteure und ihre Äußerungen völlig überraschend und spontan an die Erzähl- und Lesesituation gebunden sind. Beides bildet eine Einheit und ist in diesem Sinn ein Stück einmaliger Netzliteratur.

Die Lesenacht vom 8. November 2018 ist bereits (Netz)-Literaturgeschichte. Ich habe deshalb darauf verzichtet, jedem Kommentar hinterher zu antworten. Was ich aktuell nicht geschafft habe, muss so bleiben und ist auch gut so. Ich danke den aktiven Mitwanderern herzlich für ihr engagiertes Kommentieren. Es macht unser Gesamtkunstwerk erst rund. Es gibt erfreuliche Passagen, wo die Mitwanderer untereinander Kontakt halten, was dem Projekt die soziale Komponente verleiht. Ich hoffe, die hier geknüpften Kontakte wirken sich positiv auf das Bloggen der Beteiligten aus. Sollte die Aktion eine Fortsetzung finden, werde ich auf den Text einer frühen Lesenacht zurückgreifen und alles so gut vorbereiten, dass ich mich aktiv kommentierend beteiligen kann.

Vielen Dank!

um Nachwandern habe ich die Links zu jedem Beitrag zusammengestellt und sie untereinander verlinkt, so dass, wer will, den Text in einem fort lesen kann. Kommentieren ist natürlich auch noch möglich, wenns unter den Nägeln brennt. Der Zeitstempel bei den Kommentaren macht ja deutlich, welcher Kommentar aktuell in der Lesenacht entstanden ist und welcher nachträglich hinzu kam. Die Initiale Z hat übrigens William Morris gestaltet.

Teilnehmerkarte zum MItnehmen – Grafik: JvdL

PrologFolge 1Folge 2 Folge 3Folge 4Folge 5

 

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Nachtwanderung (3) – Aus Unwissenheit kam Quatsch

Was du drüben siehst, so dicht von den schwarzen Kastanien umstanden, ist der Nettesheimer Lommertzhof. Die Familien der Gutshöfe im Rheinland sind alle miteinander verwandt. Sie bilden ein heimliches Netzwerk. Übrigens soll der Humanist und Universalist Agrippa angeblich in Nettesheim geboren sein. Weiß ich – oder ich habs mir ausgedacht. Aufgewachsen ist er vermutlich in Köln, denn sein Vater war Stadtpatrizier. Agrippa von Nettesheim war für kurze Zeit der Schüler des historischen Trithemius, wusstest du das? Beiden wurde nachgesagt, dass sie sich dunklen Mächten verschrieben hatten. Es ist ein Wunder, dass Agrippa nicht auf dem Scheiterhaufen endete. Wer zu seiner Zeit Wissenschaft betrieb, konnte sich rasch die Feindschaft der Kirche zuziehen. Agrippa kannte sich in vielen Wissenschaften aus, auch in den okkulten, die er jedoch in einem Buch als eitlen Unsinn entlarvte. Trotzdem hieß es, er sei stets von einem schwarzen Hund begleitet gewesen, der nach seinem Tod verschwand.

Der Glaube an magische Kräfte ist in allen Menschen, meinst du nicht? Weshalb ja auch alle Völker eine Religion haben. Als Kind spürt man die Magie der Welt. Später regt sich der Verstand und beginnt zu fragen, kritisch zu bewerten und manches abzutun. Das mittelalterliche Schwanken zwischen nüchterner Betrachtung und magischer Weltsicht haben wir zum Glück hinter uns. Doch bahnt man sich zum Beispiel im Finstern den Weg über einen alten Bahndamm und da raschelt etwas im Gebüsch, dann gerät man leicht ins Zittern, denn der kritische Verstand ist nur ein dünner Mantel.

So friedlich wie das Dorf da liegt, morgen vor 80 Jahren hätte man nicht da sein wollen. Vor allem hätte ich nicht sehen wollen, wer von den Leuten, die ich kannte, in der Progromnacht im Wahnwitz die jüdische Synagoge angezündet hat. Wir könnten sie von hier aus brennen sehen. Als ich Kind war, stand die Ruine noch. Unheimlich mit ihren schwarz verbrannten Fensterhöhlen. Es wurde nie darüber gesprochen, wer in dieser schrecklichen Nacht beteiligt gewesen ist. Auch über die ermordeten jüdischen Familien wurde nicht gesprochen. Die Dorfgemeinschaft hat sich starr gemacht gegen die Verbrechen aus ihrer Mitte. So gut hat man dicht gehalten, dass wir gar nichts wussten, auch nicht, als wir unsere Dorfzeitung „Volkspost“ gemacht haben. Man kann erst jetzt darüber sprechen, weil die Akteure verröchelt sind.

Kürzlich, pass auf, dass du dir nicht den Fuß vertrittst, hier ist ne Senke, also kürzlich hat mich mein Jugendfreund Fritz besucht, mit dem ich die Volkspost gemacht habe. Er hat mitgebracht, was sein Vater getreulich gesammelt und aufbewahrt hat, auch meine Abspaltung von der Volkspost, „Dampfdruck.“ Ich blätterte in unseren alten Heften und sagte zu Fritz: „O, Gott, ich habe ja damals nur Quatsch geschrieben.“ Und er als guter Freund: „Du warst der einzige von uns, der das konnte.“ „Aber mehr auch nicht“, habe ich gesagt, „da war mehr Wollen als Können.“ Ich war der einzige von fünf Freunden, der nicht zum Gymnasium ging, sondern eine handwerkliche Lehre machte. Wenn wir zusammen unterwegs waren und trafen unseren alten Lehrer, hat er sich immer danach erkundigt, wie es bei denen in der Schule läuft. Mich hat der nie was gefragt. Das fand ich verletzend. Als ich dann 10 Jahre später Lehrer war, lud er mich zum Essen ein, von wegen „Herr Kollege“ und so. Ich habe dankend abgelehnt und gedacht: „Blos mich jett, jetzt brauche ich das auch nicht mehr!“

Folge 4

Nachtwanderung (2) – Nordwärts zwischen Pappelreihen

Da grummelt der Coster nur, er wär ja eigentlich längst tot und so und hätte das hier überhaupt nicht nötig als Geist. Der Weg bessert sich, wenn dir das ein Trost ist. Guckt mal, selbst in der Dunkelheit kann man noch erkennen, dass der Bahndamm ursprünglich mit zwei parallelen Reihen Pappeln bepflanzt war. Inzwischen sind die Pappeln mächtig gewachsen und umringt von anderen Pflanzen, der freie Raum wurde von Streunern erobert, die sich selbst eingeladen haben. Birke, Holunder, Brombeere und wie sie alle heißen bilden mit alten und jungen Pappeln die Lebensgemeinschaft vom Strategischen Bahndamm.

Ob die alten Pappeln sich je so richtig wohl gefühlt haben? Man hat sie ja einfach hier ausgesetzt, ohne sie zu fragen, ob sie einen Bahndamm bekrönen wollen, wo der Wind noch heftiger geht als über den Äckern. In jedem Fall sind ihre Nachkommen dem Leben auf dem Bahndamm schon besser angepasst, und am wohlsten fühlen sich die Abkömmlinge der Abkömmlinge des rasch wachsenden Kleinzeugs. Der Bahndamm sollte ja einmal eine Kommunikationslinie für den Austausch von Kriegsgütern werden. Jetzt ist er eine Kommunikationslinie für die Weitergabe von genetischen Informationen.

Hättest mir ruhig glauben können, dass unser Weg über den Strategischen Bahndamm bald besser wird. Das ist natürlich aus menschlicher Sicht geurteilt oder aus Sicht deiner Füße, die ja für holprigen Pfad und Brombeerranken nicht gemacht sind. Was wohl die Brombeere daran findet, aller Welt den Weg mit Dornen zu verlegen. Das ist doch keine Art. So mühsam der Weg am Anfang war, so leicht kommen wir jetzt voran. Ich will dich auch nicht mehr mit philosophischen Erwägungen quälen, die ja auch irgendwie Dornenranken und Fallgruben sind. Man findet kaum heraus aus Fragen höherer Ordnung, egal wie man sich müht. Irgendwann ist es praktischer, sich mit irgendeiner Interpretation der Welt zufrieden zu geben, denn man will ja vorankommen und sich nicht dauernd in Grundfragen des Daseins verheddern. Dort vorne lichtet sich das Dickicht ein wenig. Da führt eine Brücke über den Gillbach. Du hörst ihn plätschern. Der Gillbach fließt immer kräftig dahin. Er entwässert das Tal, aber das meiste Wasser bekommt er von RWE, was die als Grundwasser aus dem Tagebau Niederaußem abpumpen. Von hier aus ist unser Pfad zwischen den Pappeln deutlich zu ertasten. Jetzt kommen wir rascher voran.

Drüben ragt der Kirchturm von Nettesheim in den hochbewölkten Nachthimmel. Wir sehen ihn gleich noch etwas besser, wenn das Gehöft mit seinen mächtigen Kastanien unseren Ausblick nicht mehr verstellt. Es ist verständlich, dass die Bauern sich einst um einen Kirchturm geschart haben. Sie hatten wenig Zeit, sich den Weltenbau selbst zu erklären und ihre Werte allein zu bestimmen. Da ist der Anschluss an eine Religion ganz praktisch. Aber man darf sie nicht fanatisch als die einzig Richtige ansehen.

Folge 3 [21:25 Uhr]

Digitale Nachtwanderung (1) – Auf zum Strategischen Bahndamm

Unglaublich, wie viel Laub auf den Straßen liegt. Ich habe gelesen, dass die Erde sich schneller dreht, wenn das ganze Laub von den Bäumen heruntergesegelt ist und am Boden pappt. Dann liegt es näher an der Erdachse, und die Rotation beschleunigt sich um ein paar Nanosekunden, hat man an der Bonner Universität errechnet. Glaubst du das? Wenn das so ist, müsste sich die Erde viel schneller gedreht haben, bevor Flugzeuge erfunden wurden. Derzeit sind geschätzt täglich 10 Millionen Menschen in der Luft, ganz zu schweigen von den Flugzeugen. Wenn der Mensch abhebt, dreht die Erde sich langsamer. Also dauert eine Sekunde heute länger als noch vor 100 Jahren. Die Zeiten ändern sich, also die Zeit ändert sich. Wir glauben nur, dass sie immer gleich abläuft, weil wir keinen Vergleich haben.

Wir stehen übrigens am kleinen Bahnhof Eckum. Hier bist du garantiert noch nicht gewesen. Ich schon. Unweit von hier bin ich aufgewachsen. Der Bahnhof Eckum liegt an der Bahnlinie Köln-Roermond. Die Leute hier sagen „Rörmond.“ Dass die holländische Stadt eigentlich „Rurmond“ heißt, weil die Rur dort in die Maas mündet, dass also niederländisch oe wie u gesprochen wird, interessiert den Fahrgast nicht, denn er reist nur bis Grevenbroich, und steigt er in Gegenrichtung ein, will er sowieso nach Köln. Während er auf dem zugigen Bahnhof steht und der Zug aus Köln noch nicht kommen will, wandert sein Blick nordwärts, wo ein Bahndamm im rechten Winkel von der Bahnlinie wegstrebt und sich in der Ferne verliert. Das ist der Strategische Bahndamm.

Er ist hier mächtig hoch und über und über mit Gehölz bewachsen. Oben ragen Pappeln und Birken heraus. Gleise haben auf dem Strategischen Bahndamm nie gelegen. Die Bahnlinie, mit deren Bau man 1904 begann, ist unfertig geblieben. Der Bahndamm reicht von tief in der Eifel bis Neuss und führt nah am westlichen Ortsrand von Nettesheim/Butzheim vorbei. Als Kind habe ich dort gespielt. Im November und Anfang Dezember hatte der Bahndamm etwas Magisches, ragt grau gegen den stürmischen Westhimmel und trotzt den ewigen Böen, die über die gepflügten Felder herankommen und den Regen zerstäuben. Und hatten wir uns durch die Brombeerranken einen Weg hinauf gebahnt, dann pfiff der Wind durch die kahlen Finger der Sträucher und fuhr uns in die Glieder. Regen, du kennst es noch? Wenn es nass vom Himmel tropft.

Du wibbelst so unruhig. Wir wollen noch ein Weilchen warten, bis alle da sind. Die Taschenlampe lass besser aus, damit man nicht bemerkt, dass wir auf den Bahndamm klettern. Muss ja keiner wissen, wo wir lang wandern. Und wenn welche fragen, ob man uns gesehen hätte – die Leute hier auf den Dörfern quatschen gern. Tut mir leid, der Strategische Bahndamm ist bei Eckum ziemlich hoch, hier sollte ja die Bahnstrecke Köln – Roermond überbrückt werden. Die Brücke fehlt aber. Wir müssen seitlich raufklettern. Da ist der Strategische Bahndamm unwegsam. Guckt mal rum, wer alles mitkommt, denn es wäre blöd, wenn ihr eine helfende Hand braucht oder euch in die Hacken tretet und kennt euch nicht mal. Mir gefällt übrigens gar nicht, dass der Coster schon wieder dabei ist. Das gibt nur Ärger. Man munkelt, der hat sich in Maastricht unbeliebt gemacht und Maastricht liegt ja in der Nachbarschaft von Roermond. „Stimmts, Coster?!“

[Folge 2 gegen 20:50 Uhr]

Digitale Nachtwanderung Prolog

Prolog – womit die Verbindung zu den ersten beiden Lesenächten im Teppichhaus Trithemius hergestellt wird. In der Eifel in einer Höhle haben sie bengalisches Feuer gemacht. Dann erschallten die hellen weiblichen Stimmen im zauberischen Ruf: „Tikeliii – Tekeliii!“ und die Männer ergänzten: „Hattattu – hattattu!“, wodurch die Wanderer in eine Zeit nach dem Internet geworfen wurden.

er von Trittenheim trat an meine Hütt und sagt, dass er meine Dienst benötigt. Ich soll ihn auf einer Reis begleiten, so wichtisch, dass der Grund mein Horizont übersteigt. Ich frage: „Verdammisch, Herr Trittenheim! Was habe ich über meim Horizont zu suchen?“ Er ließ nicht locker und sagt, über meim Horizont da wär alls Gold und so. Da konnt ich nicht anders und musst dem Trittenheim sein Willen lassen. Er lacht und war froh, zu froh. Als er ging, köppte er aus Jeckerei einen der Hausgötter, die ich vor mein Tür aufgestellt hatte, damit kein Schaden in die Hütte kommt. Son Jartenzwerch aus Ton musst dran glauben. Wo krisch ich jetz nen Neuen her? Der Trittenheim hat auch den seltsamen Jeremias Coster überredet, an die Wand gequatscht, wenn du mich frags, und einer namens Nebenmann war auch dabei, der hatte aufm Buckel ein riesich handgeschrieben Buch, so eins, wo das Einbandleder in Hosenträger ausläuft. Das hieß „Mémoires sur l´air inflammable tiré de differentes substances.“ Frag mich nicht. Nur die zwei Sportler sin nich mitgekommen und lieber bei den Frauens geblieben, um zu scharmieren.

Nach einer echt langen Wanderung erreichten wir die Residenz des Bischofs von Maastricht, der das dicke Buch von Nebenmanns Buckel haben wollte. Wie der Trittenheim mit dem Bischof verhandelt, mussten Coster, Nebenmann und ich in der Bibliothek rumsitzen. Ein junger Priester hat uns bewacht und sah auf unsere Foten, wenn wir ein Buch berührten, als wären es seine Augäpfel. Coster war es nur um die Bilder zu tun. Er spinkst in ein Buch, darin Leut echt beim Fickeren zu sehen. Auf den meisten Bildern sah man der Nackten Einzelteile. Coster sagt, dass man die Einzelteil ‚Bildausschnitt’ nennt. Da war ich froh, dass man nur die Bilder und nicht den Nackten die Teil abgeschnitten hat. Mir brummt bald der Kopp von all den komischen Büch. Ich blätterte in eins, wo in den Buchstaben gespeichert war, wovon schon die Alten labern: Wie die Leut im fernen Neuiork den heiligen John Lennon tot gemacht haben und wie ihre Stadt zur Straf in die Wolken versetzt wurde, weshalb man ihre Häuser „Wolkenkratzer“ nannt. Auch las ich vom Teufelsbündler Zuse, der das schreckliche Ungeheuer gemacht hat, das wir Teutschen verhüllend „Rechner“ benamsen und dessen wahrer Nam nicht mehr genannt werden darf. Da stand, wie der schreckliche Amazonas zu uns rüber kam, die Land überschwemmt und unbewohnbar gemacht hat und dass ein gefährliches Fatzbuch musst verboten werden, weil es die Leut verhext hat, bis alle bekloppt waren und nur noch Götzenbilder von sich und ihrm Fraß gemacht haben. Nebenmann hat ein Buch gefunden aus sein alte Heimatstadt Aken mit ulkige Sachen: Zwei Marktweiber waren am zanken. Da hebt die eine nen Perdsköttel auf und wirft ihn der anderen mitten ins Gesicht. Ruft ihr ne dritte zu: „Halt ihn im Mund und geh zum Gericht!“ Wie wir am Lachen waren, musst der Coster husten wie verrückt, der Halunke!
Die Sonn stand schon bei Mittag, als wir wieder zum Bischof sollten. Der Trittenheim grinst, denn er war mit dem Bischof handelseinig. Wir mussten dem zum Abschied den Ring aus Widerständen küssen, von denen jeder mindestens 200 Ohm hatte. Mindestens, sag ich dir!

Zeichnung: JvdL

Als die Türflügel seines Empfangszimmers krachend hinter uns ins Schloss fiel, zeigten wir zur Vorsicht die Ableitgest gegen den Bischof, denn wir konnten drauf wetten, dass er uns verfluchen würde, diese hinterhältige Unk. [Foto oben: JvdL. Klick drop voor informatie]

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