Jüngling der Schwarzen Kunst – Etikettenschwindel

„Wann soll ich das noch esssen?“, maulte Sigfried Hof, als Hannes ihm das Paket aus der Imbissbude mit Currywurst und Pommes auf den Tisch stellte, „die Pause ist gleich vorbei! Hast mal wieder überall herumgetrödelt. Beeil dich nächstens, du Lahmarsch!“ Hannes schluckte. Seine Pause war auch gleich vorbei. In der war er nur herumgelaufen und hatte überall warten müssen, Ewald hatte aus der Metzgerei Knoblauchwurst geordert, Winges hatte Zigaretten, Cola und den Mittag aus dem Kiosk gewollt, und für Hof hatte er 15 Minuten in der Imbissbude angestanden. Hannes setzte sich zu den anderen in den Pausenraum. Hastig löffelte er seinen Henkelmann leer. Er freute sich auf den neuen Lehrling, der für April angekündigt war. Der könnte dann den Laufjungen spielen. Selbst wenn Hannes ihm half, würden sich die Bestellungen der Gesellen auf zwei Lehrlinge verteilen. Auch wären sie mit dem täglichen Kehren des Setzereisaals rascher fertig, und das samstägliche Maschinenputzen könnte der Neue ganz übernehmen. Schöne Aussichten. Weiterlesen