Technikmuseum – Männlein, acht Bildpunkte breit

Lang ist’s her. In den 1980-er Jahren begann ich zu programmieren für den Atari-XL-Computer in Atari-Basic. Unter anderem programmierte ich zwei Spiele, die als sogenannte „Listing des Monats“ in monatlich erscheinenden Computerzeitschriften abgedruckt wurden und mir jeweils ein Honorar von 1000 DM einbrachten. Der Atari XL hatte einen 8-Bit-Prozessor. Das heißt, es werden 8 Bit gleichzeitig verarbeitet. 8 Bit ergeben ein Byte. Für einen 8-Bit-Prozessor eine Spielfigur zu gestalten, ist technisch relativ einfach, grafisch aber schwierig, weil die Auflösung gering ist. Es stehen in der Breite nur maximal acht Bildpunkte zur Verfügung. Anbei das Beispiel einer Spielfigur vom Entwurf in einer Matrix bis zur Bildschirmdarstellung:


Legende: Jede Reihe ist ein Byte, eine Folge aus 8 Bit mit den Zuständen 0 (weiß) oder 1 (schwarz) Zur Darstellung eines Zeichens oder Bildes wird jedem Bit ein Dezimalwert zugewiesen. Er berechnet sich durch Addition, je nachdem, welche Bildpunkte schwarz erscheinen sollen. Beispielsweise zeigt die Gesamtsumme von 128+64+32+16+8+4+2+1 = 256 einem schwarzen Streifen über die gesamte Breite des Bytes.