Über die Gefühlswerte der Zahlen

Es ist etwas Seltsames in den Formen unserer Zahlen. Die Fünf beispielsweise, wenn man beim Schreiben nicht aufpasst, wirkt die Fünf wie ein böser alter Mann. Der untere Bogen gemahnt an einen offenen Mund, die Senkrechte oben ist wie eine zornige Stirn.
Die Drei hat etwas Tölpelhaftes. So schaut der dumme Narr in die Welt. Die Neun hat etwas von einer faul herumhängenden Vettel.
Die Zwei wirkt immer grundehrlich, egal welche Ausformung sie hat. Die Zwei kann nicht lügen.


Der böse Alte, der Tölpel, die Vettel und die Ehrliche. So lässt sich die Zahl 5392 gut merken. [Nach einem Tagebucheintrag von 12/1993]