Aus dem Off – Bitte wappnen Sie sich

Heute gegen sechs Uhr erwachte ich, mochte nicht aufstehen und geriet in einen dösigen Schlaf, einen von diesen, die gefährlich sind für die geistige Gesundheit. Da träumte ich den Unterschied zwischen einem Polizeieinsatz und einem Polizei-Einsatzkommando. Letzteres muss aus gegebenem Anlass angefordert werden. Ein Polizeieinsatz aber kann auch eine Gruppe von Polizisten sein, die eine Tonne hochvoll mit leeren Bierflaschen zur Pfandrückgabe bringt. Denn eine solche Tonne ist schwer zu fassen und zu tragen, so dass schon mal fünf (!) Polizisten Hand anlegen müssen.

Natürlich darf eine solche Polizeieinsatzgruppe mit Blaulicht zum Supermarkt fahren. Dort springen alle raus, die Leute denken: „Huch! Jetzt wird die Einhaltung der Maskenpflicht kontrolliert!“ Wer keine Maske hat, zerrt wie dereinst Mr. Bean die Unterhose durch ein Loch in der Hosenttasche und zieht sich [Achtung! Bitte wappnen Sie sich! Jetzt folgt das hässlichste Wort der Welt] zieht sich den Schlüpper übern Kopf – aus virologischer Sicht hochproblematisch, aus linguistischer Sicht schwerst bedenklich. Die Polizei drückt ein Auge zu und lässt den Beschiss gelten, wenns kein Schlüpper mit Eingriff ist.

Derweil stürmt das Polizei-Einsatzkommando eine Veranstaltung namens Freiwillige-Corona-Ermüdungs-Abschlussvorstellung und knüppelt auf alle Besucherinnen und Besucher ein. Die meisten sind nämlich illegal. Geladen sind nur Haubitzen und Baulöwen.
Sie lesen, meine lieben Damen und Herren, wie es derzeit bestellt ist um mich. Drum muss ich die Blogpause leiderleider verlängern, etwa 20 Zentimeter für jedes Ohr.
Übrigens: Gummibänder sind das neue Klopapier.