Zu Hause – aus: Jüngling der Schwarzen Kunst (5)

Auf der Neußer Oberstraße, Höhe Markt, stieg Hanno aus der Bahn und ging zum Busbahnhof. Vielleicht hatte er sich verguckt und es fuhr doch noch ein späterer Bus. Die Busbahnsteige waren leer. Am Rand standen einige Busse ohne Licht, vermutlich von in Neuß wohnenden Fahrern abgestellt. Auch das Licht in der Wartehalle war erloschen. Man hatte den Betrieb für die Nacht schon eingestellt. Trotzdem ging Hanno zum Bahnsteig, auf dem sein Bus abzufahren pflegte und schaute auf den Fahrplan. Der letzte Bus war tatsächlich um 20:30 Uhr gefahren. Es war jetzt gleich neun Uhr. Eine Weile stand Hanno ratlos herum. Seine Mutter würde sich Sorgen machen. Er musste etwas unternehmen. Am Verlagshaus beim strengen Senior traute er sich nicht zu klingeln. Der Junior wohnte ein paar Häuser weiter am Münsterplatz. Es war natürlich peinlich, ihn um Hilfe zu bitten, aber Hanno sah keine andere Möglichkeit. Also fasste er sich ein Herz und klingelte bei Eupen jr. Weiterlesen