Reklame für „Goethes bunter Elefant“

In der Buchkultur steht die Schrift an festen Orten, auf Papierbögen oder Buchseiten. In der digitalen Welt ist die Schrift ortlos. Den Begriff „Ortlosigkeit der Schrift“ hat der Literaturwissenschaftler Roland Reuss in einem Aufsatz in der Neuen Züricher Zeitung (NZZ) geprägt. Er schreibt vom „Gespenstischen digitaler Schrift, beim Scrollen gut zu beobachten (…)“ Das Scrollen zeigt nämlich, dass die digitale Schrift eine Täuschung ist. Sie ist beliebig wegzuscrollen, ständig in Gefahr, verändert zu werden oder ganz zu verschwinden von einem Ort, an dem sie niemals war, aber doch gesehen wurde.

Digitale Texte geistern nicht nur wie Gespenster herum, sie geraten auch rasch in Vergessenheit. Das weckt den Wunsch, wenigstens einige an einem Ort zu versammeln, wo sie abseits von Bildschirmen gut und gern gelesen werden können.

Meine lieben Damen und Herren, ich habe eine neue Anthologie meiner Texte zusammengestellt und möchte Sie davon in Kenntnis setzen. Das Buch heißt „Goethes bunter Elefant“, enthält 81 unterhaltsame Geschichten und hat auf Vor- wie Rückseite je eine Zeichnung meiner beiden Aachener Enkelkinder. Erhältlich hier oder bei anderen Onlinehändlern und über den Buchhandel.

Neuerscheinung
TB 252 Seiten
9,99 Euro
ISBN: 9783750250451