Kölner Poller und ich

Einmal war ich in Köln, um meinen Bruder zu treffen. Wir waren in einem Biergarten verabredet. Ich war zu früh dran und bummelte zur Rheinpromenade. Dort gab ich aus Übermut einem Poller einen Tick. Der kippte sofort um, denn er war bis auf ein winziges Stück angesägt. Eine große hübsche Skaterin, die mir entgegenkam, hatte das gesehen und lachte sich schier krumm. Ich sagte: „Ich hab‘ nichts gemacht“, doch fragte ich mich, was das für ein seltsamer Zufall sei, der mich ausgerechnet diesen einen Poller berühren ließ. In ganz Köln berühre ich einen einzigen Poller, und der ist angesägt und kippt um.