Umsonst nach Australien – Wahre Geschichten (2)

Nr. 2 – Umsonst nach Australien

Eine junge Frau fragt Matrosen eines Schiffes, ob man sie an Bord schmuggeln und mit nach Australien nehmen könne, wo sie unbedingt hinwollte, obwohl sie kein Geld habe. Sie bietet als Belohnung für die Dauer der Passage ihre Liebesdienste an. Die Matrosen willigen ein und bringen sie an Bord. In den folgenden Wochen lebt sie irgendwo im Laderaum des großen Schiffes, und täglich kommen die Matrosen, um sich mit ihr zu vergnügen. Endlich fragt sie sich, ob das Schiff nicht bald in Australien sein müsste. Sie schleicht an Deck und stellt mit Entsetzen fest: Sie ist auf der Kanalfähre nach Dover.

Nr. 3 – Das falsche Gipsbein

Einmal war ein holländischer Mann nach seinem Junggesellenabschied so betrunken, dass er ins Koma fiel. Einer seiner Freunde, ein Arzt, legte ihm aus Jux einen Gipsverband ums Bein. Am nächsten Morgen erzählten Sie ihm, er habe sich im Suff das Bein gebrochen. Der Mann ist mit seinem Gipsbein (und seiner neuen Frau natürlich) in die Flitterwochen geflogen. Die Freunde hatten sich vorgenommen, hinterher zu fliegen und ihm den Gipsverband wieder abzunehmen. Doch der Mann hatte ihnen aus Angst vor weiteren Streichen ein falsches Reiseziel genannt. So verbrachte er die Flitterwochen mit einem Gipsbein.

    Die Geschichten hörte ich im Niederländischen Radio auf Hilversum III: „een waargebeurd verhaal“ Eine wahre Geschichte, die vermutlich erfunden ist.
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