Von heimtückischen Dingen und lahmer Evolution

Ich musste in einem sehr alten Buch lesen, das überdies in Fraktur gedruckt war, um der Tücke des Objekts auf die Spur zu kommen. Dabei meine ich die Begrifflichkeit, nicht, dass mir die Tücke der Objekte unbekannt wäre. Erst gestern habe ich mit einer widerspenstigen Rolle Paketklebeband gekämpft, habe wirklich mein Möglichstes getan, sie nicht falsch zu behandeln, dass sie etwa Anlass hätte, mir Schwierigkeiten zu machen. Vergeblich. Erst war es schier unmöglich, ihren Anfang zu finden. Ich musste in meinen Fingerkuppen quasi seismologische Sensibilität aufwenden, um das Ende zu ertasten, das sich im Satz zuvor unpassender Weise „Anfang“ genannt hat, wobei jeder verständige Mensch unmittelbar verstehen wird, dass sich der Anfang am unzugänglichen Rollenkern befindet. Hatte ich also das Ende erahnt, haben meine Fingernägel lange Zeit nichts aber auch gar nichts ausrichten können, so dass in mir erstmals der Gedanke keimte, dass die Tücke der Objekte zunimmt, die menschliche Evolution aber nicht Schritt gehalten hat. Dass also das praktische Handgeschick, die einzige Handhabe gegen die Tücke der Objekte, weit hinter dem Anwachsen der Objekttücke hinterherhinkt.
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