Monsterpech – Ein Traumbild

Manchmal, so gegen Morgen, träume ich konzeptionelle Träume. Die nenne ich so, weil sie nicht von deutlichen Bildern begleitet sind, sondern sprachlichen Ideen folgen. Bei solchen Träumen habe ich das Gefühl, schon wach zu sein, sacke dann aber mehrmals noch weg, gleite wieder hinüber in die andere Realität, bis ich mich endlich herüber retten kann in die Wachwelt, die Füße auf die Dielen stelle, den rechten zuerst, und mich aufrichte. Meistens flüchten die Träume, wenn ich Fuß gefasst habe in meiner Welt. Der von heute Morgen blieb, so dass ich ihn aufschreiben konnte. Er ging so:

Einer verwandelt sich in ein Tier, dann in ein größeres, angsteinflößendes Untier, dann in ein riesiges, hässliches Ungeheuer, vor dem alle flüchten. Als er sich wieder zurückverwandeln will in den Menschen, der er einmal war, da hat er nicht mehr in sich reingepasst und musste ein Monstrum bleiben.