Mamamamamam, Aaaahh, Blubb! Verblödung! Wen interessierts?

Holterdiepolter, holla! Immer langsam mit den jungen Pferden und hübsch der Reihe nach. Im Gänsemarsch! Erst ma Kaffee machen!
Es ist ein Unterschied, ob ich lautmalende Wörter und Interjektionen schreibe (holterdiepolter, holla!), feste Wendungen, sogenannte Topoi, (Immer langsam mit den jungen Pferden und hübsch der Reihe nach), oder Metaphern (im Gänsemarsch) folgen lasse und alltägliche konkrete Vorgänge anfüge (Erst ma Kaffee machen) oder ob ich mein Gehirn zur syntaktischen und semantischen Kategorisierung meiner Äußerungen zwinge und zu letztlich schwierigen Überlegungen, das menschliche Zeitempfinden zu beschreiben und zu deuten. „Das ist aber ganz ohne Aufwärmen viel zu schwer, Herr Direktor!“, beschwert sich mein Gehirn. Wenn du meinst? Dann machen wir das heute nicht, sondern widmen uns der Frage, warum du immer träger wirst, liebes Gehirn, und die Menschheit insgesamt immer dümmer wird.

Man sollte doch annehmen, dass eine Menschheit, die über das Schrifttum auf die Kenntnisse und Überlegungen von über 3000 Jahren menschlicher Geistestätigkeit zurückgreifen kann, dass diese Menschheit, die vielfältigen Bildungsmöglichkeit und zunehmende Freizeit nutzend, immer klüger wird.

Im Jahr 1993 habe ich diese Meldung aus der Zeitung ausgeschnitten, woraus hervorgeht, dass der Mensch die zusätzliche Freizeit eben nicht dazu nutzt, sich umfassend zu bilden. Mir war schon damals klar, dass es den verblödeten Menschen nicht kümmern wird. Da fehlt der Leidensdruck. Es fehlt Einsicht in Zusammenhänge. Dummheit tut nicht weh, und je beschränkter der Horizont, desto mehr kann sich der Dumme für den Herrn der Welt halten und seinen Blick glücklich über das Ländchen schweifen lassen.

Ich glaube von mir selbst, dass ich damals, also 1993, klüger war als heute. Ich habe weniger gewusst, aber feiner gedacht und gründlicher über die Dinge des Lebens nachgedacht. Damals war der Computer zwar schon ein Faktor in meinem Leben, aber wesentlich produktiver. Ich hatte seit Anfang der 1980-er Jahre programmiert, zwei Preise für von mir programmierte Spiele gewonnen und schaute mit Geringschätzung, ja mit leiser Verachtung auf einige meiner Kollegen, die zu den frühen Computernutzern gehörten und sich auf der Höhe der Zeit wähnten, denn ich dachte, solche User drücken ja nur Knöpfe und bedienen per Mausklick, was andere erdacht haben. Also widmete ich mich verstärkt der Handschrift und hoffte auf allgemeine Einsicht, dass Computer etwas Beschränktes sind und ihre Nutzer geistig beschränken. Heute bin ich selbst ein Tasten drückender und Bedienungselemente grafischer Oberflächen anklickender User und bin darüber leider ein bisschen dümmer geworden.

Einen Teil meines Verstandes habe ich freilich in Beziehungen verloren, was jede/jeder unmittelbar einsehen wird, die/der diese Zeitungsanzeigen liest. Sie sind nicht von mir, zeigen jedoch das virulente Verblödungspotential von Beziehungen. Aber mein persönlicher geistiger Niedergang geht ja einher mit einem Absinken der Intelligenz in den Industrienationen. Bis in die 1990-er Jahre war der gemessene Intelligenzquotient angestiegen, genannt der Flynn-Effekt. Seither sinkt er beständig ab. Prognosen zufolge wird der durchschnittliche IQ-Wert von heute 100 bis zum Jahr 2050 auf 80 absinken. Natürlich messen Intelligenztests nur bestimmt Fähigkeiten. Aber die Tendenz scheint sich zu bestätigen, wenn man sich den Zustand der Welt vor Augen führt. Schlimmer noch: der Entwicklungsbiologe Gerald Crabtree meint, dass ein Mensch aus dem antiken Griechenland dem heutigen Menschen intellektuell überlegen ist. Nach Crabtree hat die menschliche Spezies ihren geistigen Höchststand vor etwa 2000-6000 Jahren gehabt. Es wäre nämlich viel schwieriger und verlange höhere kognitive Fähigkeiten, einen Tiger zu jagen als eine Spülmaschine einzuräumen.

Die Argumentation hat was. Das Schlimmste, was bei einer falsch eingeräumten Spülmaschine passieren kann, ist ein Streit mit dem Lebenspartner. Hingegen wirken Fehler bei der Jagd sich sofort tödlich aus, und der jagende Depp kann sich nicht mehr fortpflanzen, seine dummen Gene folglich nicht weitervererben. Nach einem Streit wegen der Spülmaschine kann das verheerende Gegenteil eintreten, die Paare sinken versöhnlich ins Bett, und der depperte Mann gibt seine Unfähigkeit an nachfolgende Generationen weiter, zeugt eine endlose Kette junger Männer, die zu doof zum Spülen sind.

Wir sehen schon an diesem Beispiel, dass eine monokausale Erklärung auch hier nichts taugt. Wenn ich die 600 Kanäle meines TV-Gerätes durchzappe und in den Bereich des Privatfernsehens geraten, dann schwappt mir ein unfassbarer geistiger Müll in die Wohnstube, und ich frage mich, wie sich ein einfacher Spülmaschinendepp dessen erwehren kann. Wie sollte es ihm gelingen, den Dreck nicht in seinen Kopf zu lassen? Er wird ihn aufnehmen, getreulich bewahren, wo er weiter vor sich herrottet, bis sich Gelegenheit bietet, den geistigen Unrat wieder loszuwerden. Die Unterhaltungsmedien und die Zerstreuungsindustrie verschmutzen täglich wehrlose Gehirne, und so sieht unsere Welt auch aus. Die Erde – ein ethisch und moralisch verkommener Müllplanet. Als ich letztens über die Gentrifizierung meines Stadtviertels nachdachte, fiel mir auf, dass es etwas Vergleichbares in der Blogosphäre gibt. Auch hier sortieren sich die Leute, nur dass es nicht an hohen Mieten liegt, sondern an hohen geistigen Ansprüchen. Der Effekt ist gleich. Im näheren Umfeld ist alles propper, aber draußen gehts gar schrecklich zu.

Ich bitte um Entschuldigung, dass hier kein launiges Fazit folgt, nichts steht, was Hoffnung auf Besserung verheißt. Mein faules Gehirn hat einfach sein Mitwirken eingestellt. Von wegen „Herr Direktor!“

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24 Kommentare zu “Mamamamamam, Aaaahh, Blubb! Verblödung! Wen interessierts?

  1. da fallen mir gleich 2 dinge ein, das eine ist ein film, eine nicht lustige komödie namens „idiocracy“ und beliebte fruchtflaschen mit likör gefüllt. was einen tatsächlich oft in der birne weich macht ist der bildschirm – selbst ohne geklumtes. ich sollte ihn meiden.

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      • das mit dem tv ist ja nicht der einzige bildschirm. die jugend versperrt sich die sicht auf die welt mit ihren „smart“-phones und ich hab fast 10 stunden geflimmer vor den augen, das ist nicht gut für die rübe.
        getränke mit eiswürfeln auch nicht. mit freunden genossen, sind sie allerdings gut für die laune. sommergrüße cd:)

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  2. Wenn der geistige Abbau schon vor ein paar tausend Jahren begann, ist der Medienkonsum dann Palliativmedikation?
    Und: dumme Menschen können vielleicht rote Knöpfe drücken, aber sie können keine Atombombe konstruieren. Dummheit hat auch Vorteile.
    Ach Menschheit, quo vadis? (Scheiße, voll in die Gentrifalle getappt!)

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    • Leider gibt es genug schlaue Menschen, die den Dummen die Knöpfe bereitstellen. Morgen hat Konrad Zuse Geburtstag, der Mann, der in der NS-Zeit den ersten Computer gebaut hat. Was dieses Genie uns eingebrockt hat…

      „Einmal dem Fehlläuten der Nachtglocke gefolgt – es ist niemals gutzumachen.“ (Kafka, der Landarzt)

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        • Das wäre wirklich schade, wie überhaupt die Vorteile überwiegen. Aber trotzdem sollten wir die Nachteile sehen. Im Jahr 1992 wurde an meiner Schule das digital erfasste und ausgedruckte Zeugnis eingeführt. Ich schrieb die Zeugnisse als letzter mit der Hand, die Namen kalligrafisch. Dann bat mich der Direktor, das zu lassen – aus Gründen der Gleichbehandlung. Nur ein Beispiel einer Qualität, die verloren gegangen ist und nie mehr zurückgeholt werden kann.

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  3. Ich glaube wirklich nicht, dass die Menschen immer dümmer werden. Sie sind nur nicht mehr so vielseitig, so universell gebildet wie früher. Vor ein paar hundert Jahren konnte noch jeder Mensch alles „Wissen“ (oder zumindest das, was man dafür hielt) der Welt irgendwie in seinem Kopf unterbringen. Inzwischen muss man sich spezialisieren – man schafft es einfach nicht mehr, Computer selber zu bauen und einen Überblick über die Politik der gesamten Welt zu behalten und dabei noch die DNA zu erforschen.
    Kluge Menschen, die sich Gedanken über die Welt machten, hat es immer gegeben und wird es auch immer geben, ebenso wie „dumme“ Menschen – auch wenn es uns vielleicht freundlicher vorkommt, die „dummen“ Menschen vor zweihundert Jahren als „einfache“ Menschen zu bezeichnen, weil sie niemanden störten, während sie ihr kleines, ungebildetes Leben lebten, während sie sich heute in schrecklichen Sendeformaten auf RTL2 tummeln MÜSSEN. Und die Möglichkeit haben, öffentlich kundzutun, dass Tieger und Hasi sich lieben, blubblub.
    Sei nicht so pessimistisch. Sobald man selber aus dem Jugendlichen-Alter heraus ist, ist es Usus, zu glauben, dass die Welt immer schlechter wird.

    „Die Jugend achtet das Alter nicht mehr, zeigt bewusst ein ungepflegtes Aussehen, sinnt auf Umsturz, zeigt keine Lernbereitschaft und ist ablehnend gegen übernommene Werte“ (Ca. 3000 v. Chr., sumerische Tontafel).

    Läuft doch. Und das schon seit 5000 Jahren…

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    • Nachtrag: Die Zeit gab Dir RECHT. Ich las gerade einen Artikel über die DSGDuweisstschonwas, und da stand, in verschiednenen Schulen werden die Lehrer jetzt angehalten, die Zeugnisse per Hand zu schreiben – weil die personenbezogenen sensiblen Daten der Schüler nicht mehr so ohne Weiteres auf Computern gespeichert werden dürfen. Du warst Deiner Zeit nicht nur kalligraphisch, sondern auch sonst weit voraus!

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    • Die Statistiken sagen etwas anderes. Es gilt natürlich erst ab Messung. Der IQ ist ja nicht mal 100 Jahre alt. Der „dumme Mensch“ vor 200 Jahren ist kaum zu ermessen. Noch Anfang des 19. Jahrhunderts waren gut 80 Prozent der Bevölkerung bei uns Analphabeten, der Bildungsstand entsprechend gering. Kognitive Fähigkeiten hängen aber nicht unbedingt damit zusammen. Es gibt ja auch eine Form der praktischen Intelligenz und der Herzensklugheit. Allerdings hat aus Kontexten gerissenes Wissen wie es im Quiz verlangt wird, so gut wie gar nichts mit Intelligenz zu tun, sondern allein mit Merkfähigkeit. Was man alles für einen Quatsch wissen kann. Nach Adorno handelt es sich um Halbbildung. Der Philosoph Konrad Paul Liessmann nennt das sogar Unbildung.

      Ich weiß die Errungenschaften durch Computer und Internet auch zu schätzen. Dass wir diesen Dialog führen können, ist ein neuer Wert. Aber ich denke auch über verlorene Werte nach. Wenn ich alte Aufzeichnungen von mir lese, die ich noch mit der Hand geschrieben habe, staune ich, was und wie ich gedacht habe. Dass ich glaube, unter dem Einfluss des Computers dümmer geworden zu sein, ist nicht witzig gemeint.
      Über die Jugend habe ich nicht konkret geschrieben. Ich weiß auch, dass die Klage über die Jugend schon im alten Ägypten voerkam.

      Was nun das „Läuft doch“ betrifft, bin ich allerdings pessimistisch. Wenn Krawallfiguren wie Trump gewählt werden, wenn es EU-weit wieder rechte Gesinnung gibt, die sich zusammenrottet, marodierendes Kapital ganze Volkswirtschaften zerstört, wieviel Hass und Gewalt es weltweit gibt. Umweltzerstörung, Armut und Hunger, und überall ist unkluges Verhalten die Ursache. Als ich 2005 anfing zu bloggen, dachte ich ernsthaft, dass sich durch die soziale Vernetzung alles zum Guten wenden würde. Heute ist „soziale Netzwerke“ ein Schimpfwort, weil dort das Gegenteil regiert. Allein in den gepflegten Netzwerken der Blogs aus unserem Umfeld geht es sozial zu. Das freilich ist ein positiver Wert.

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      • Ich denke, dass es ein Entwickungsprozess ist. Nach der grossen Freude über das Internet, missbrauchen Schlaue das Medium für ihre Zwecke. Ich sehe die Gefahr, dass Massen schneller und leichter beeinflusst werden können. Aber das wird sich auch regeln.

        Und IQ Tests sind dermassen umstritten. Und wie Du sagtest, es gibt ja auch die emotionale Intelligenz, ohne die einem die „geprüfte“ Intelligenz nicht viel nützt.

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  4. Es ist ein Evolutionsprinzip, dass im Verlauf der Entwicklungsgeschichte einer Spezies unrationell oder nutzlos gewordene physische Charakteristika und Fähigkeiten häufig degenerieren oder völlig verlorengehen. Ein Primat, der vom Baum herabklettert und den aufrechten Gang entwickelt, wird über folgende Generationen seinen überflüssigen Klammerschwanz zu einem rudimentären Steißbein reduzieren. Ein Vogel, der zum Lebenserhalt nicht fliegen muss, tuts auch nicht, bis er seine Flugfähigkeit zuletzt gänzlich eingebüßt hat und als Dodo oder Kakapo herumläuft. Und zum Aussterben verurteilt ist, sobald es in seiner ökologischen Nische unverhofft eng wird. Mit den intellektuellen Kapazitäten des Homo sapiens ist es wohl auch so: im Laufe der Evolution erworbene, mittlerweile für sein Fortkommen aber irrelevante und daher ungenützte Ressourcen wie etwa Intelligenz oder Verstand (*) werden dezimiert, weils ja ineffizient wäre sie als Ballast weiter durch die Evolutionsgeschichte mitzuschleppen. Solange also Verblödung für den Homo sapiens in seiner gegenwärtigen ökologischen Nische keinen Aussterbungsgrund darstellt, wird diese auch weiterhin fortschreiten – darauf kann man wetten.

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    • Der oben zitierte Gerald Carbtree argumentiert ähnlich. „2000 bis 5000 Gene sind seiner Berechnung zufolge für den Intellekt wichtig. Bei der Häufigkeit, mit der schädliche Mutationen im menschlichen Genom auftauchen, sei es daher wahrscheinlich, dass wir alle im Vergleich zu unseren Vorfahren von vor 3000 Jahren zwei bis sechs neue Erbgutveränderungen besitzen, die sich negativ auf den Intellekt auswirken können. “ (Zitat aus Spiegel.de)

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  5. Ich habe auch das Gefühl, dass ich immer blöder werde.
    Das Alter einerseits, der Zeitgeist andererseits.
    Die Werbung, die Konzerne machen uns zu Konsumtrotteln.
    Die Politik jagt uns von einer Katastrophe in die nächste.
    Die Räder drehen sich immer schneller …

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  6. Kann es nicht sein, daß die Menschen überwiegend schon immer so blöd waren wie heute? Heute wird es uns nur mehr bewußt, weil wir den Nachweis dafür täglich durch die Kommunikationsmittel und Medien vor Augen haben. Denken macht Mühe, aber wenn man das anfänglich geschafft hat, auch Spaß. Mit anderen zusammen zu denken ist lustvoll, aber es wird durch die Konsumgüterinsustrie alles – und erfolgreich – dafür getan, daß sich das nicht herumspricht. Aber das Potential ist da, daran glaube ich ganz fest.

    Ich mußte (etwas bitter) lachen, als ich den Zeitungsausriß las: Neben den Medien kenne ich keine größere Verblödungsmaschinerie als die Lohnarbeit. Ich habe viele Jobs gemacht, und es war nicht einer dabei, der meine Intelligenz nicht lediglich dadurch gefordert und gefördert hätte, Mittel und Wege zu finden, mich von dem Un- und Schwachsinn, der da herrscht, fernzuhalten. Es ist erstaunlich, wieviel Unvernunft in Vorgesetzenköpfen herrscht. Ich könnte stundenlang davon erzählen und jeden damit langweilen. Dauerhaft hat es mich krank gemacht, und ich bin superfroh, mich dem, so weit es geht, entzogen zu haben. Lohnarbeit ist keine Alternative zur Freizeit. Wenn wir die Leute vom stumpfsinnigen Fernsehen wegbringen wollen, dann nicht durch Lohnarbeit, dadurch wird garantiert keiner klüger.

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    • Wenn wir jetzt mal Literalität und Schulbildung außer Acht lassen, erscheint mir plausibel, was der Entwicklungsbiologe Gerald Crabtree sagt, dass im Laufe des Menschseins immer wieder evolutionär bedingte schadhafte Gene entstanden sein müssend, die den Menschen degenerieren lassen. Mir fällt hier nur ein Beleg ein. Ich las mal, dass in Island die Ansicht vorherrscht, die Helden der isländischen Sagas, beispielsweise der Skalde Egil, größer, klüger und stärker gewesen seien als heutige Menschen. Ich glaube Haldor Laxness erzählt vom Priester Skapti, der Jahrhunderte nach Egils Tod eine Kapelle erneuern wollte. Er grub in der Erde und fand riesigen Schädel. Skapti dachte sofort an einen der alten Helden, die größer waren als die Menschen zu Skaptis Zeit. Skapti nahm eine Axt, holte aus und schlug die Axt auf den Schädel nieder. Doch sie glitt ab, und es rieselte nur ein bisschen Knochenmehl. Da dachte Skapti, er habe den Schädel von Egil gefunden, dem gewöhnliche Männer nichts anhaben konnten.
      Verdummungsmaschine Lohnarbeit. Das wirkt auf mich unmittelbar überzeugend, wenn wir ein bisschen differenzieren. Denn manche Tätigkeiten fordern und fördern die Intelligenz. So war die Setzerei meine Hochschule. Ich dachte beständig über die Texte nach, die ich in Arbeit hatte, und weil sie recht vielfältig waren, erweiterte sich mein Horizont.

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