Mamamamamam, Aaaahh, Blubb! Verblödung! Wen interessierts?

Holterdiepolter, holla! Immer langsam mit den jungen Pferden und hübsch der Reihe nach. Im Gänsemarsch! Erst ma Kaffee machen!
Es ist ein Unterschied, ob ich lautmalende Wörter und Interjektionen schreibe (holterdiepolter, holla!), feste Wendungen, sogenannte Topoi, (Immer langsam mit den jungen Pferden und hübsch der Reihe nach), oder Metaphern (im Gänsemarsch) folgen lasse und alltägliche konkrete Vorgänge anfüge (Erst ma Kaffee machen) oder ob ich mein Gehirn zur syntaktischen und semantischen Kategorisierung meiner Äußerungen zwinge und zu letztlich schwierigen Überlegungen, das menschliche Zeitempfinden zu beschreiben und zu deuten. „Das ist aber ganz ohne Aufwärmen viel zu schwer, Herr Direktor!“, beschwert sich mein Gehirn. Wenn du meinst? Dann machen wir das heute nicht, sondern widmen uns der Frage, warum du immer träger wirst, liebes Gehirn, und die Menschheit insgesamt immer dümmer wird.

Man sollte doch annehmen, dass eine Menschheit, die über das Schrifttum auf die Kenntnisse und Überlegungen von über 3000 Jahren menschlicher Geistestätigkeit zurückgreifen kann, dass diese Menschheit, die vielfältigen Bildungsmöglichkeit und zunehmende Freizeit nutzend, immer klüger wird. Weiterlesen

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