Die Arbeit der Paläographen (2) – Über schreibenlernen

Der Paläograph Wilhelm Wattenbach gibt Auskunft über das Schreibenlernen in der Antike und im Mittelalter (Das Schriftwesen im Mittelalter, Leipzig 1871). Aus Bequemlichkeit zeige ich nur die Scans meiner Karteikarten mit handschriftliche Notizen und Übersetzungen der lateinischen Passagen durch meinen Freund und Kollegen Wolfgang B. Hier Berichte über das Schreibenlernen durch das Nachfahren von Spuren in Wachstafeln (in der Antike) und das Führen der Hand:



Es geht aber auch einfacher. Der Überlieferung nach lernte der Hl. Columban (* 521/522, † 597) Lesen und Schreiben, indem er einen Alphabetkuchen aß.

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17 Kommentare zu “Die Arbeit der Paläographen (2) – Über schreibenlernen

  1. Alphabetkuchen… der wäre eine Lösung für mich gewesen. Meine Hand war gänzlich ungelenk. Schreiben, besonders das Schönschreiben, war eine Qual für mich. Was für eine Erleichterung war da die Schreibmaschine.

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  2. In der handwerklichen Berufsausbildung hat sich der körperliche Verweis wohl länger gehalten. Als ich den Ausbildereignungsschein machte, wies man die angehenden Meister noch darauf hin, dass sie nicht mehr handgreiflich werden dürften.

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  3. Als Vorspeise: Buchstabensuppe.
    Zwischengang: Buchstabensalat
    Hauptgang: ABC Nudeln
    Zwischengang: Russisch Brot
    Dessert: Alphabetkuchen

    Ach, bei so einem Menü würde ich verhungert vor lauter “richtiger Reihenfolge“

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