Das turmhohe Butterbrot in der Wüste des Schmeckens

Die Erinnerung malt meist mit goldenem Pinsel, lautet eine chinesische Weisheit. Was ich zu schreiben gedenke, könnte man als die rückwärts gewandte Idealisierung „Früher-war-alles-besser“ abtun. Aber es ist der Versuch, mich zu erinnern an Geschmack. Natürlich sind die Begleitumstände beinah idyllisch. Da wende ich ein, dass der Zeitpunkt der Handlung der frühe Sonntagabend ist. Schon ab Mittag hatte die anstehende Fron der Arbeitswoche wie ein Schatten auf meiner Seele gelegen, so ein herbstlich wehes Gefühl. Das Wochenende musste ich ziehen lassen wie einen prächtigen Sommer. Weiterlesen

Advertisements