Hurra – Die schönsten Augen sind da! – Reklame

Die Tage vergehen, mal wir es dunkel, mal wird es hell, und dieses Regelmaß lässt einen denken, es werde immer so weiter gehen. Durchbrochen wurde es gestern bei mir, als ich nämlich Schmerzen in meiner Hand spürte, die mich schwach erinnerten an jene, die vor jetzt sechs Jahren dem Herzinfarkt vorausgegangen waren. Schon stand mir wieder meine eigene Endlichkeit vor Augen und ich bedauerte, dass ich mein jüngstes Buch vielleicht gar nicht mehr zu Gesicht bekommen würde. Zum Glück war’s nur Chirospasmus.

Bedingt durch vorweihnachtlichen Trubel bei e-publi ist nämlich das Belegexemplar meines Buches nicht produziert worden. Und wenn einmal der Wurm drin ist; eine, zwei zusätzliche Pannen haben dazu geführt, dass ich das Buch heute erst bekam. Welche Freude, also nicht das „erst“, sondern „bekam.“ Denn es ist mit Abstand das schönste Buch aus der Edition Teestübchen Trithemius, inwendig gestaltet von Christian Dümmler, einem echten Buchkünstler, nicht von einem Wald- und Wiesen-Typografen, sprich Schriftsetzergesellen wie ich einer bin.
Es besteht also jetzt die Gelegenheit, dieses Büchlein zu meinen Lebzeiten zu erstehen. Nicht dass einer kommt, will eine Widmung und kriegt sie nicht, weil ich schon versehentlich gestorben bin. Ich will’s nicht heraufbeschwören, sondern sag’s ja nur.

Jules van der Ley
Die schönsten Augen nördlich der Alpen
46 schräge Geschichten,
156 Seiten (mit echten Buchstaben)
Verlag e-publi/Edition Teestübchen Trithemius

TB 14,99 Euro
ISBN 978 3-7560681

natürlich auch als e-book
1,99 Euro

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