Theorie und Praxis der Handschrift (1.2) – Begraben unter Perücken: Handschrift an die Luft

Grafik: JvdL

Wie sieht die Zukunft der Handschrift aus? Die Frage wird diskutiert, nachdem vom finnischen Bildungsministerium verbreitet wurde, man wolle nur noch Druckschrift lehren und möglichst früh den Gebrauch der Tastatur trainieren. „Schneller SMS verschicken und Texte auf dem Tabletcomputer bearbeiten zu können, das gehöre jetzt zu den neuen Bildungszielen. Einzelne Buchstaben auf Papier mit der Hand zu verbinden“, zitiert die FAZ, „sei für viele Kinder derart mühsam, dass es zu Schreibblockaden führe. (…)“

Normalerweise interessieren wir uns nicht für das putzige Land im hohen Norden, in dem fast ein halbes Jahr die Sonne nicht scheint und Meisterschaften im Melkschemelwerfen und Frauentragen veranstaltet werden, aber weil Finnland bei den fragwürdigen PISA-Tests der OSZE hervorragende Ergebnisse hatte und deshalb zum Synonym für vorbildliche Schulleistungen geworden ist, meldete der pisabesoffene Chor der deutschen Presse aufgeregt: „Finnland schafft die Handschrift ab!“

Das ist zwar spektakulär, aber falsch. Die Handschrift soll nicht abgeschafft werden, was ja auch gar nicht geht, sondern man will keine verbundene Handschrift mehr lehren. Diese Tendenz gibt es ebenso in anderen europäischen Ländern. Es lohnt auch hier der Blick über den Tellerrand. In der Schweiz heißt die verbundene Handschrift „Schnürlischrift“. Die Deutschschweizer Erziehungsdirektoren-Konferenz empfahl im Herbst 2014 die Schnürlischrift aufzugeben und stattdessen die „Basisschrift“ zu lehren, eine 2006 vom Schweizer Typografen Hans Eduard Meier entworfene serifenlose Linear-Antiqua. In vielen Ländern verzichtet man schon lange auf die verbundene Schreibweise, so seit 1981 in Schweden und in Island.

Ausgangsschrift Scheden

Ausgangsschrift Island

Kupferstichalphabet von 1743

Überhaupt ist es unsinnig, die Frage ob Handschrift oder nicht von der sichtbaren Verbindung der Buchstaben abhängig zu machen. Bevor man den Zwang zur Verbindung verteidigt, wäre der Frage nachzugehen, wie er überhaupt entstanden ist. Vor dem Buchdruck war alle Schrift Handschrift. Gutenbergs erste Drucke waren perfekte Nachahmungen der schönsten Handschriften seiner Zeit. Die sich im ausgehenden 15. Jahrhundert rasch verbreitende Druckkunst löste große soziale Verwerfungen aus. Viele Berufsschreiber und Kalligraphen wurden arbeitslos und hungerten. Um sich vom Buchdruck abzugrenzen, begannen sie damit, ihre Buchstaben mit Schleifen und Girlanden zu verbinden, weil das mit den klobigen Bleilettern nicht nachgeahmt werden konnte. Mit ihren neuen Alphabeten, deren Vorlagen und Lehrbücher im Kupferstichverfahren gedruckt wurden, trafen sie den Zeitgeschmack und retteten einen ganzen Berufsstand. Es war die Zeit des Barocks mit der Liebe zu Formenüberschwang und Verschnörkelung.

Aus dieser Zeit stammen die Formen der Lateinischen Ausgangschriften wie der ähnlichen Schnürlischrift, mit ihren üblen Verzerrungen, besonders der Großbuchstaben, die jeder von uns in der Schule hat lernen müssen. Man erinnere sich an das große H. Seine disfunktionalen Formübertreibungen gehen als erstes über Bord, wenn sich die Erwachsenenhandschrift entwickelt. So ist es nur konsequent, dass wir die barocken Zöpfe abschneiden und wieder zu den klaren Grundformen unserer Schrift zurückkehren, damit die Schülerinnen und Schüler nur noch eine und nicht wie bisher zwei Schriften (Lateinschrift und Druckschrift) lernen müssen. Die Handschrift wird also nicht abgeschafft. Sie wird nur gelüftet und in ihrer Bedeutung für den Unterricht zurückgestuft, weil es andere, inzwischen wichtigere Möglichkeiten des Schreibens gibt, die auch unterrichtet werden müssen. Alles andere wäre Realitätsverweigerung. Wie wir keine gepuderten Perücken mehr tragen möchten, ist der Verzicht auf barocke Schnörkel vernünftig. Sie transportieren keine Information und kosten Zeit und Mühe beim Erlernen, obwohl sie von den meisten Erwachsenen nicht mehr geschrieben werden. Warum sie also noch einüben?

Demgemäß ist die Grundschrift des Grundschulverbands durchaus zeitgemäß. Der Unterschied zu vielen Ländern ist aber die deutsche Wurstigkeit der Formgebung. Wo andere Nationen Fachleute, also Typografen oder Kalligrafen, beauftragen, lässt man in Deutschland Grundschullehrer und Schulpädagogen eine neue Schulschrift basteln. Das ist, als würde man einen Tisch nicht vom Tischler bauen lassen, sondern von einem handwerklichen Laien, den allein der Umstand qualifiziert, dass er schon oft an einem Tisch gesessen hat.

Befürworter der verbundenen Schreibweise wie die Schriftstellerin Cornelia Funke behaupten, sie würde das flüssige Denken fördern, ohne je einen Beweis dafür erbracht zu haben. Genauso gut könnte man fordern, dass wir unsere Zahlen verbunden schreiben, um das mathematische Denken zu fördern.

Handgeschriebene Briefe aus angelsächsischen Ländern lassen deutsche Briefpartner vor Neid erblassen. Dort wird überwiegend die moderne Chancery geschrieben. Diese Kursivschrift basiert auf der Cancellaresca, der klaren Renaissance-Handschrift aus dem berühmten Schreibbuch „La Operina.“
Im Jahr 1922, als deutsche Schulkinder noch die Kurrent schreiben mussten und sich allenfalls an der steifen Reformschrift von Ludwig Sütterlin versuchen durften, erneuerte in England der Kalligraph Alfred Fairbank die Schulausgangsschrift, indem er auf die Urformen der Cancellaresca zurückgriff. Fairbank sieht durchaus Verbindungen zwischen Buchstaben vor, verzichtet aber auf die barocken Schleifen und Girlanden. Seine schöne Schulhandschrift hat inzwischen Generationen von Schreibern geprägt und begründet die ästhetische Überlegenheit angelsächsischer Handschriften.

Ein neues gemeinsames Schreibprojekt:
Ich rege alle Interessenten an, Fairbanks Handschrift bis zum 18. Februar einzuüben und sein Übungsblatt abzuschreiben, eventuell im zweiten Schritt als Übersetzung.

Einige Übersetzungshilfen:
– Italic Handwriting = Kursivschrift
– italic hand = kursiv
– roman capitals = Großbuchstaben (entstanden aus der römischen Capitalis Monumentalis)
– ascenders = Oberlängen
– descenders = Unterlängen

Schulausgangsschrift England von Alfred Fairbank, größer: Klicken

Praktisch ist hier eine Wechselzugfeder, wie man sie üblicherweise beim Kalligrafiefüller hat (gibts mit verschiedenen Federbreiten schon für fünf Euro). Die noch preiswerte Variante wären eine Bandzugfeder, ein Federhalter und ein Tintenfass. Zur Not geht auch ein flachgespitzter Bleistift. Natürlich werde auch ich die Schrift neu üben, nachdem ich sie im Jahr 1992 schon geläufig habe schreiben können, wie das nachfolgende Beispiel zeigt. Den Randausgleich habe ich erzielt, indem ich jede Zeile vorgeschrieben, dann ausgeschnitten und über die zu schreibende Zeile gelegt habe, so dass ich sehen konnte, wo ich die Buchstabenbreite anpassen musste und wo Worttrennungen anstehen.

Des Meisters Gesellenstück, Kalligrafie, Text und Kaligraphie 1992 JvdL, größer: Klicken

20 Kommentare zu “Theorie und Praxis der Handschrift (1.2) – Begraben unter Perücken: Handschrift an die Luft

  1. Mir gefällt dieses Projekt ganz außerordentlich gut. Ich habe derzeit leider nicht die Zeit dafür, mich mit Muße den notwendigen Schreibübungen zu widmen; deshalb habe ich mich nicht angemeldet. Aber ich verfolge Deine Beiträge und Übungen aufmerksam und mache einmal nur für mich am Rande ein paar Schlenker mit. Vielleicht profitiert meine Handschrift ja auch so von den noch zu erwartenden Ausführungen.

    (Mit Verlaub: Was mir an meiner eigenen Handschrift nicht so sehr gefällt, ist der Übergang von Schnürlischrift zu vereinzelten Buchstaben, gerade und besonders dann, wenn ich mich bemühe, möglichst „schön“ zu schreiben. Ich würde gerne an mehr „Schnürli“ an meinem Schriftbild arbeiten.)

    Im Übrigen gutes Gelingen allerseits!

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    • Freut mich. Das leidige Zeitproblem habe ich ja nicht mehr, weshalb ich zu wenig Rücksicht nehme auf die arbeitenden Blogkolleginnen und -kollegen. Den theoretischen Teil entwickele ich ja gerade neu. Da reißt es mich manchmal mit. Ich brauche aber diese kurzen Abfolgen, um den Begründungszusammenhang gut vor Augen zu haben. Anschließend ist mehr Ruhe für praktische Übungen.

      (Die gut gestalteten Buchstaben deiner Handschrift stehen ungewöhnlich weit auseinander. Daher verstehe ich deinen Wunsch nach mehr Schnürli. Fairbanks Übungsblatt zeigt ja auch Buchstabenverbindungen. )
      Danke für die guten Wünsche!

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  2. lieber jules, ich mag die schnürlischrift, überhaupt handschrift. dein projekt gab mir zu denken. ein gedächtnisschnipsel sagte mit das mit der handschreiben beanspruche eine anderes areal im gehirn, als das tippen von buchstaben. also machte ich eine kurze recherche und fand immerhin heraus wie uns das händische schreiben beim verstehen und lernen hilft.
    im gehirn ist das händische schreiben mit dem areal für motorik verbunden und geschriebenes wird, soweit ich das verstanden habe, „begriffen“ und so erarbeitetes wissen scheint sich wohl auch besser zu halten.
    ich gebe dir recht wenn du den mangel an profession beim erlernen der handschrift beklagst und dir eine anständige form wünschst. die idee, zu einer schöneren und besser verständlichen handschrift zu gelangen indem man die ausgangsschrift ändert halte ich wie so viele pädagogische ideen und systematiken für einen ehrenwerten wunsch, der stets in der durchführung scheitert.
    jeder der wert auf die handschrift legt, kann diese äthetisch verbessern. fairbank gibt eine schöne vorlage. nachdem ich des öfteren in den genuss englischer handschriften (amerikanische und englischer) kam, konnte ich in den anderen gelehrten grundschriften keinen vorteil erkennen.
    wie eigentlich immer in der lehre, kommt es in erster linie auf die lehrkraft an, wie eines deiner beispiele schon aufzeigte. da sollten pädagogen während des studiums einmal den formalästhetischen wert einer schrift/eines textes erkennen lernen, um eben diese erkenntnis zum schüler zu übertragen. das heisst, ästhetik muss eine rolle spielen und das tut sie in der regel nicht, man muss sich nur einmal unterrichtsunterlagen ansehen. schön ist was anderes.
    kurzum. ich halte die frage der ausgangsschrift in bezug auf eine „schöne“ handschrift zweitrangig. entscheidend ist es in den wert der ästhetischen handschrift zu vermitteln. ein gutes beispiel sind meine praktikantenschüler. sie bekommen in der regel nach ihrem praktikum, in dem das schreiben eine große rolle spielt und dank dieser blogaktion eine noch größere rolle spielen wird, im schnitt eine note besser. alleine weil sie sich mehr um einen ästhetische form ihrer arbeiten bemühen.
    so jetzt den text abschreiben, scannen und mailen… ne doch erstmal so.

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    • Lieber Christian,
      das händische Schreiben hilft ganz sicher beim Verstehen und wirkt sich auch auf die Textverfassung aus. Ich bestreite nur, dass wir dazu eine Schnürlischrift brauchen. Unter dem Einfluss nationalsozialistischer Schriftpolitik ist das schulische Schreiben in Missachtung ästhetischer Gesichtspunkte primär ökonomischen Gesichtspunkten unterworfen worden. Das werde ich in der nächsten Lektion darstellen. Diese Neuorientierung der Handschriftdidaktik wurde auch in Bundesdeutschland nie mehr in Frage gestellt. Stattdessen hat man einigen Murks mit Ausgangsschriften angestellt. Lehrerinnen und Lehrer sind hinsichtlich Schriftästhetik nicht ausgebildet, können also keine Hilfe bieten, wenn sie nicht durch privates Interesse an Schriftästhetik qualifiziert sind. „Den Wert der ästhetischen Handschrift zu vermitteln“, ist in unseren Schulrichtlinien nicht vorgesehen und kann bislang allenfalls im Kunstunterricht angesiedelt werden. Insofern ist das öffentliche Geschrei um den Verlust der Handschrift scheinheilig. Wenn wir die Handschrift als wesentliche Lebensäußerung und Faktor des Denkens im Bewusstsein des Menschen halten wollen, müssen wir viel mehr auf die ästhetische Qualität von Handschrift achten, darin sind wir uns eins.

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  3. …meine Güte, kannst Du schön schreiben, Jules! (muss ich mal loswerden jetzt) Wie viel Übung dazu gehört! Ich habe gestern begonnen mit der Fairbanks-Schrift. Weil ich am besten lerne, wenn ich sofort beginne, neu Erlerntes in alles Mögliche umzusetzen, wie zum Beispiel Tagebuch führen, neue Buchstaben verwende, ausprobiere, anschaue, spüre ich, wie meine Schrift lebt. Ich praktiziere sie jeden Tag, manchmal schreibe ich auch in Druckschrift – wegen der besseren Lesbarkeit. Mir machen die Verhältnismäßigkeiten der Buchstabengrößen noch Probleme und mein kleines „f“ kippt immer entweder um oder wirkt steif wie Brokkoli, so als habe es einen Ladestock geschluckt. Das muss ich noch weiter üben – allerdings muss ich gestehen, ob ich es schaffen würde, diesen Fairbanks-Text bis zum Wochenende zu kopieren, weiß ich nicht. Ich möchte dazu die Buchstaben erst noch besser einüben. Einen Kalligraphiefüller habe ich mir diesen Monat gegönnt, habe ihn günstig bekommen können. Schon immer bewunderte ich schöne Handschriften. Sie sagen so viel über Persönlichkeiten, Eigenheiten. Mal sehen ob es mir gelingen kann aus meiner lateinischen Ausgangsschrift eine gut lesbare Handschrift zu machen. Dank Fairbank könnte das klappen, denn seine Buchstabenverbindungen erscheinen mir schlüssig und sehr elegant, das hat Schmiss, finde ich…na ja. Eine Amateurinnenschwärmerei. Liebe Grüße.

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    • Danke für das Kompliment, liebe Stefanie. Im Jahr 1992 habe ich mich in jeder freien Minute mit Kalligrafie beschäftigt, meinen Beispieltext insgesamt sieben mal in verschiedenen Versionen geschrieben, auch mit verschiedenen Schriften, einmal in freier Handschrift, in der Zusammenstellung weiter unten zu sehen. https://trittenheim.wordpress.com/2017/05/25/meisters-gesellenstueck-ein-essay-ueber-das-schreiben/
      Inzwischen bin ich völlig aus der Übung und meine freie Handschrift hat sehr gelitten. So ist es eben, wasa man von hochqualifizierten Tätigkeiten nicht regelmäßig übt, geht verloren. MIch freut die Begeisterung, die ich bei dir spüre. Sie ist der wichtigste Bausteiun des Erfolgs. Das F wird dir sicher bald gelingen. Sei nicht zu streng mit dir.
      Den Termin habe ich übrigens um eine Woche auf den 18. verlegt. Lieben Gruß und viel Erfolg!

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  4. …ich würde für eine Vielfalt an Schriften eintreten, so, wie es vielfältige Persönlichkeiten gibt…mag der eine barock verschnörkelt schreiben, ein anderer wie gedruckt, diese Wahl sollte Schülern gegeben werden…nur lesen sollten sie möglichst viele Schriften können und ein Gefühl für die verschiedenen Ausdrucksmöglichkeiten bekommen…

    …außerdem würde ich unbedingt das Fach Schönschreiben wenigstens fakultativ wieder einführen…mit Muße einem Gedanken in Schriftform nachgehen kann ein Genuss sein…

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    • Vielfalt ist immer gut, kann auch durch die Erweiterung des Formenrepertoire erreicht werden. Wenn Schönschreiben nur fakultativ angeboten wird, wählen das Schülerinnen und Schüler, die das eigentlich nicht brauchen, weil sie ohnehin über eine schöne Handschrift verfügen. Diese Erfahrung habe ich gemacht, wenn ich Kalligraphie als Arbeitsgemeinschaft angeboten habe. Bei heutiger Belastung müsste so ein zeitaufwendiges Fach in die Stundentafel eingebaut sein, eine utopische Forderung, ich weiß. Zumindest in der Grundschule könnte man mehr Zeit auf die Handschrift verwenden.

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      • …ich würde den Kindern und Menschen grundsätzlich mehr Freiheit in dem lassen, was sie gern tun möchten, warum sollte ein technisch interessiertes Kind Schönschreiben üben, wenn es lieber an Autos schraubt? …vielleicht kommt so ein Interesse auch erst zu einem späteren Zeitpunkt, Angebote machen finde ich gut, aber nicht mit Zwang etwas erreichen wollen, damit wird vielleicht auch ein zukünftig mögliches Interesse im Keime erstickt…wenn Kinder lernen, etwas mit Liebe und Leidenschaft zu tun, egal was, scheint mir dies sehr nützlich zu sein im Leben und wir haben nun mal nicht die gleichen Interessen…

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  5. Huch! Alles, was ich gerade hier eingetippt habe, ist, nachdem ich ungewollt auf irgend eine Taste geriet, verschwunden! Siehste? Das kann beim Schreiben von Hand schon einmal nicht passieren! 😉 Also, noch einmal:
    Schön, dass das Zeitfenster ein wenig größer ist.
    Den Text habe ich mir schon ausgedruckt – nun suche ich nur noch meinen Kalligrafiefüller, der in einer meiner noch unausgepackten Bürokisten meiner Betriebsaufgabe stecken wird.
    Eigentlich bin ich (ohne Eigenlob) mit meiner Handschrift sehr zufrieden, weil ich richtig gern von Hand schreibe, und auch richtig gern „schön“.
    Mein Tick sind Stifte, mit denen mir das Schreiben Spaß macht, Füller oder Fineliner.
    Aber neugierig bin ich schon auf andere Schriftarten.
    Liebe Grüße!
    Lo

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    • Gerade ist mir das auch passiert und ich hatte noch die Ortlosigkeit der digitalen Schrift benannt. Welche geheime Tastenkombination verantwortlich war, kann ich nicht mal sagen.

      Du bist also einer der Glücklichen mit schöner Handschrift. Über eine echte Schön- oder Sonntagsschrift verfügen viele. Der Zwang zum schnellen Schreiben lässt sie nur nicht zum Tragen kommen. Handschrift braucht Muße und einen gewissen Kult um Schreibgeräte, wie du ihn pflegst, lieber Lo,
      Viele Grüße,
      Jules

      Gefällt 1 Person

  6. Pingback: Der dicke Hubert und das nervöse Karlchen

  7. Pingback: Theorie und Praxis der Handschrift (1.1) – Die versehentliche Verfälschung der Buchstaben

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