Ein Bild und seine Gedichte (1) – Das Zeigen des Zeigens

Foto aus Aachen vom 27. August 2008, aufgenommen von JvdL – (größer: Bitte klicken!)

Werd nicht gleich wild
und halt schön still,
denn was ich will
ist nur ein Bild

Mit dem du dann Karriere machst
bei meiner Modellagentur
drum stell dich bitte nicht so stur
es wäre besser, wenn du lachst.

Ich schreib dann deine Daten auf
wir geh’n dafür nur kurz zu mir
vielleicht auch auf ’ne Flasche Bier
dann nehmen die Dinge ihren Lauf.
(Manfred Voita)
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Da steht ein Mann mit Fototasche,
und diese Tasche hat‘ ne Lasche.

Nicht wirklich, so doch hübsch und fein,
posiert das holde Mägdelein.

Der Ort des Akts wirkt unwirtlich,
für Fotosession taugt er nicht.

Und die Moral von der Geschichte?
Für Herrn TT ich blödelnd dichte.
(Marana)
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Auf der Straß‘ stellt er die junge Maid
für den Alten ist’s a Freid‘
früher jagerte er das Wild
heute reicht ihm schon ein Bild
(Herr Ösi)

Weitere Gedichte zum Bild willkommen.

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