Geradeaus fahren und niemals mit schwarzen Socken

Springer war kein schöner Mann, und dass er nur ein Unterhemd trug, als er an diesem Sonntagmorgen oben aus dem Fenster schaute, machte ihn nicht schöner.
„Was wollen Sie?!“, rief er.
„Na, was wohl? Radfahren!“
„Die Straße ist noch nass.“
„Das trocknet. Eben kam sogar die Sonne durch.“
„Das hätten Sie fotografieren sollen. Sonst glaubt das keiner.“
Ich lachte.
„Also gut“, entschied er sich, „wenn Sie eine Viertelstunde warten, fahre ich mit.“
Angetan mit einem unförmigen braunen Frotteebademantel öffnete er mir. Wir redeten gedämpft, weil seine Frau noch schlief. Ich setzte mich still in einen Sessel, während er sich leise hantierend fertig machte. Weiterlesen