Eintritt ungewollt – Austritt in Zimmer 446

Am achten Tag war der liebe Gott ziemlich klamm. Da erfand er die Kirchensteuer und verfügte, dass sie vom Staat eingezogen werden soll. Das vereinbarte sein päpstlicher Vertreter auf Erden 1933 mit den Nationalsozialisten im Reichskonkordat. Bei der Gründung der Bundesrepublik wurde es ins Grundgesetz geschrieben. Seither streichen die Finanzämter jährlich etwa fünf bis sieben Milliarden Euro ein und überweisen sie an die göttliche Finanzverwaltung. Vom Geld ließ der liebe Gott zuletzt die galaktische Kegelbahn sanieren, damit es auf Erden nicht so rumpelt, wenn die Engelchen kegeln.

Wem die gelegentlichen Gewitter schnurz sind, der könnte eigentlich aus der Kirche austreten. Das habe ich getan, und zwar im Jahr 1993. Aus dieser Zeit stammt mein Erfahrungsbericht. Damals wusste ich nicht, wie das geht, und heute geht es vermutlich anders. Zumindest die elektrische Schreibmaschine, die später zum Einsatz kommt, ist vermutlich schon außer Betrieb. Also hier mein historischer Bericht:
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