Plop! Auf dein Wohl – Ein Jahr Teestübchen Trithemius

Kategorie editorialMeine lieben Damen und Herren!
Mit „Wissenswertes über den Bloggerdutt“ startet heute vor einem Jahr Teestübchen Trithemius und bekam auf Anhieb elfmal das Prädikat „gefällt mir“ und drei Kommentare. Den guten Start verdanke ich Kollegin ohneeinander, die den Bloggerdutt freundlicherweise „rebloggte.“ Passend zum Untertitel wollte ich mich anfangs an den klassischen Themen einer Frauenzeitschrift orientieren. Im zweiten Text ging es um eine Kritik am geistlosen Bashing von Jugendlichen wegen ihres Vornamens, hier am Beispiel Kevin. Auch das Thema Kochen sollte nicht zu kurz kommen. Allerdings sind meine Fähigkeiten hier begrenzt, und es reichte nur für Buchstabensuppe. Thema Emanzipation „Wenn Frauen über Schultern schauen“ beleuchtete das stereotype Frauenbild in der Werbung. Zum Thema Reise gab es eine schwindelerregende Bildmontage „Lastminute New York.“

Schon bald gab ich das enge Konzept auf und widmete mich wieder den Themengebieten, die ich auch im Vorläuferprojekt „Teppichhaus Trithemius“ behandelt hatte.
Weitere Beiträge im August 2015:
– Weckerchen Holger und der Zauber des Schreibens
– Nur Ärger mit den schönsten Augen nördlich der Alpen
– Kein intergalaktischer Weltfriede für Friseure
– Das Flüchtlingselend ist unser Elend
plopp-auf-dein-wohlInzwischen sind im Teestübchen 285 Beiträge erschienen und insgesamt 5676 mal kommentiert worden. Die geistreiche Interaktion mit Leserinnen und Lesern ist das Beste am Bloggen. Sie ist sozusagen der Betriebsstoff des Mediums, nämlich soziale Energie. Die Besucher eines Blog sind in der Regel selbst Blogautoren. Indem man wechselseitig die Blogs besucht und Kommentare austauscht, entsteht ein gepflegtes Netzwerk. Seine Größe ist naturgemäß begrenzt durch die Zeit, die man zum Schreiben, Lesen und Kommunizieren aufbringen kann. Unerlässlich und quasi durch die Teilnehmer eines gepflegten Netzwerkes garantiert ist ein freundlicher Umgangston. Er gewährleistet die gegenseitige Inspiration, erleichtert es, sich auf andere Standpunkte einzulassen, sichert also eine Erweiterung der eigenen Perspektive, wobei der Wissenszuwachs nur ein Aspekt ist.

Für all das danke ich Ihnen und euch recht herzlich.
Trithemius

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Die Politik der breiten Ärsche

Kategorie zirkusAm 11. September sind Kommunalwahlen in Niedersachsen, so auch in Hannover. Es war zu ahnen, bevor die Wahlbenachrichtigung in meinem Briefkasten lag. Schon Wochen vorher hatte das wilde Plakatieren begonnen. Besonders wüst geht’s auf der Limmerstraße zu. Jeder Laternenmast ist zugehängt oder mit einem Aufsteller umgeben. Nur an die Schilderstangen der Straßenbahnhaltestellen hat man sich nicht rangetraut. In einer Demokratie müssen Parteien für sich werben dürfen. Was gibt es da zu meckern? Ich besitze schon lange kein Auto mehr und erledige alle Fahrten mit dem Fahrrad. Man sollte nicht glauben, dass Radfahrer in der Stadt kein Parkproblem haben. Abstellmöglichkeiten, die auch noch eine Gelegenheit zum Anschließen bieten, sind rar, besonders in einer belebten Zone wie beispielsweise der Limmerstraße. Dass die Parteien und ihre Helfer den knappen Parkraum gedankenlos in Beschlag nehmen, ist mir täglich ein Ärgernis, wenn ich zum Mittagstisch radle und mein Fahrrad abstellen will.

Parteien machen sich breit - Fotos und Gif: JvdL

Parteien machen sich breit – Fotos und Gif: JvdL

Im Artikel 21 des Grundgesetzes steht: „Die Parteien wirken bei der politischen Willensbildung des Volkes mit.“ Sie „wirken mit“, führen sich aber auf, als würde ihnen das Land gehören. Dabei vergessen sie leichtherzig, dass Parteien vor einer Wahl zunächst einmal Interessengruppen sind, die darum werben, mitwirken zu dürfen. Das gilt auch für die sogenannten etablierten Parteien.

Mir ist leider die politische Heimat abhanden gekommen. Als ehemaliger Arbeiter habe ich viele Jahre brav SPD gewählt, bis Schröder (SPD) und Fischer (Grüne) die Studiengebühren und Hartz IV eingeführt haben. Diese beiden Erzganoven im Regierungsamt haben den Finanzmarkt entfesselt, das gesetzliche Rentensystem geschwächt, mit der Riesterrente die Versicherungskonzerne reich gemacht (Maschmeyer lässt freundlich grüßen!), also all die neoliberalen „Reformen“ zu verantworten, die man einer CDU-Regierung nicht hätte durchgehen lassen. Demnächst wird SPD-Chef Sigmar Gabriel seiner Partei SPD die Zustimmung zu CETA abpressen, und die Genossen werden mit Bauchgrimmen zustimmen, weil sie ihren Vorsitzenden nicht schwächen oder gar verlieren wollen. Außerdem ist längst beschlossene Sache, dass CETA und TTIP kommen werden, also kann die SPD getrost dafür entscheiden. Verhindern könnte es die Linke. Beinah hätte ich sie gewählt, aber warum sollte ich eine Partei wählen, die sich bereits im Kleinen über meine Bedürfnisse hinwegsetzt und mir dreist das Leben erschwert? An ihren Schildern sollt ihr sie erkennen. Und die Hirntoten von der AfD oder die dubiose Satire-Partei im Besitz von Martin Sonneborn werde ich ums Verrecken nicht wählen. Wählen soll ich laut Benachrichtigung im Büro der Abfallwirtschaft. Das passt wie Arsch auf Eimer.

Sport ist Mord oder Der fatale Startschuss

Kategorie Humor neuIn meinem Bücherregal steht ein Büchlein mit kurzen Texten auf Niederländisch. Ein Freund und Kollege hat es mir mal geschenkt. Es ist: Kamagurka; Kamiel Kafka’s nog niet verzamelde werk, Antwerpen 1997. Der flämische Allroundkünstler Luc Charles Zeebroek, alias Kamagurka ist ein Meister des absurden Humors. Man kennt im deutschen Sprachraum seine schrägen Cartoons für Titanic, Süddeutsche Zeitung, Zitty, Eulenspiegel, Die Zeit, nicht aber seine nicht minder skurrilen Texte. Hier eine weitere Kostprobe – von mir übersetzt:

Der fatale Startschuss

aus: Kamagurka; Kamiel Kafka’s nog niet verzamelde werk, Antwerpen 1997

aus: Kamagurka; Kamiel Kafka’s nog niet verzamelde werk, Antwerpen 1997

Es waren mal zwei Jecke. Sie nahmen die Fahrräder und fuhren damit einen Berg hoch. Die Pointe dieses Witzes liegt auf der anderen Seite des Bergs, so dass niemand, auch Sie nicht, sie kommen sieht. Die Fahrt ist sehr anstrengend, denn sie fahren nicht nur einen Berg hinauf, sondern haben auch noch heftigen Gegenwind. Auf der halben Höhe halten die zwei kurz an. „Von hier aus wollen wir um die Wette fahren, um zu sehen, wer von uns der schnellere Radfahrer ist“, sagt der eine Jeck. „Du fährst zur Spitze des Bergs, und ich zu seinem Fuß. Wir sind doch auf der halben Höhe, also ist der Abstand gleich.“
„Holla, Holla, hier stimmt was nicht!“, sagte der andere Jeck, „ich habe Gegenwind.“ „Schon klar“, sagt der eine, „um das zu kompensieren, nehme ich mein ganzes Gewicht mit.“ Gespannt warten die beiden Jecken auf den Startschuss.
Sie: „Peng! Peng!“
Schande, so ein guter Witz, und jetzt schießen Sie hier die zwei Jecken tot!“

Was will ich denn am Bodensee?

kategorie surrealer-AlltagIch träumte, den Zug zu verpassen, obwohl ich schon mal gut drin gesessen hatte. Aus irgendeinem Grund war ich zusammen mit einem Koreaner in Köln ausgestiegen. Plötzlich fuhr der Zug wieder los. Ich sah noch die Türgriffe vorbeiziehen, und wenn der Koreaner nicht zu träge gewesen wäre, hätte ich danach greifen können. Er aber stand mir im Weg, und so zog der Zug immer schneller werdend an uns vorbei, und wir standen machtlos draußen und sahen hinterher. Ich tröstete mich, dass ich zumindest meine Geldbörse bei mir hatte und ging im Geist durch, was noch Unentbehrliches in meinem ohne mich wegfahrenden Gepäck wäre. Davon war alles verzichtbar. Wie aber sollte ich jetzt zum Bodensee kommen, genauer nach Lindau? Warum ich nach Lindau wollte, weiß ich nicht. Zum Bodeseee habe ich gar keinen Bezug. Als ich darüber nachdachte, fiel mir bloß ein, dass ich mal für das Format „Briefe an die Leser“ des satirischen Magazins Titanic an einen deutschen Ingenieur geschrieben habe. Dieser Mann hatte die grandiose Idee gehabt, die gesamte Menschheit im Bodensee zu versenken, und hatte ausgerechnet, dass der Seespiegel kaum ansteigen würde. Es mutet seltsam an, wenn sowas ein deutscher Ingenieur kaltherzig ausrechnet, wo doch die Deutschen die Ermordung von Millionen Menschen in Konzentrationslagern mit ingenieursmäßiger Effizienz betrieben haben. Hier die Kopie aus Titanic, von mir zusammengeschnitten.

JvdL in Titanic Nr.11, November 1998

JvdL in Titanic Nr.11, November 1998

Für das Format „Briefe an die Leser“ habe ich gut zehn Jahre geschrieben. Doch dann war mir zu mühsam geworden, mich mit all dem Mist zu beschäftigen, der einem aus den Medien zufliegt. Hinzu kam ein weiterer Aspekt. Als ich 2005 das Bloggen für mich entdeckte, wurde mir nach und nach die zentrale Schwäche der etablierten Medien klar. Denken in der Buchkultur wird von oben herab mitgeteilt. Massenmedien bestimmen, was gerade öffentlich diskutiert wird und geben die Weise vor, wie man darüber zu denken oder am Beispiel Titanic zu witzeln hat. Daraus hat sich ein grotesker Dünkel ergeben, von dem sich besonders Printjournalisten kaum befreien können. Den Journalisten und Dichter Thomas Gesella, in der Titanic-Redaktion lange Zeit verantwortlich für das Format „Briefe an die Leser“, schätze ich sehr. Nachdem ich angefangen hatte zu bloggen, schrieb er mir abschätzig: „Aber bloggen – wozu die Leute heute Zeit haben.“ Es ist kein Wunder, dass Blogs die schärfste Kritik von Printjournalisten bekommen. Es kränkt sie, dass Blogger sich der geistigen Kontrolle entziehen. Jeder Blogger ist nämlich sein eigener Redakteur. Das bringt eine größere Verantwortung mit sich als manche Blogger denken, Verantwortung für den Sprachstil, für Grammatik und Orthographie sowie für sachliche Richtigkeit und Relevanz der behandelten Inhalte. (Ich gebe zu, den letzten Aspekt muss man in einem privaten Blog nicht unbedingt beachten.)

Welche Relevanz hat schon, dass ich geträumt habe, den Zug nach Lindau zu verpassen? Aber falls dann hier doch ein gewisser Koreaner mitliest: Könnten Sie sich beim nächsten Mal bitte etwas bellen beeilen oder einfach zur Seite treten? Jetzt werde ich nie erfahren, was ich in Lindau wollte.

Trage auf dem Kopf keinen Trichter – Alltagsmythen (3)

kategorie alltagsethnologieEs regnet in Hannover. Daher will ich nochmal an den Regenschirm-Mythos erinnern, an das Verbot, den Regenschirm in der Wohnung aufzuspannen. Im Handwörterbuch des deutschen Aberglaubens wundern sich die Autoren, dass die relativ junge Erfindung Regenschirm bereits mit Aberglauben verknüpft wird. Das hat mir keine Ruhe gelassen, denn mir war klar, dass ein wesentlich älterer Mythos auf den Schirm übergegangen sein muss. Kollegin Aschenwittchen brachte mich auf eine Spur. Sie schrieb von ihrer Begeisterung für das Triptychon „Der Garten der Lüste“ des niederländischen Malers Hieronymus Bosch (um 1450–1516). Boschs Bilder weisen eine mittelalterliche Symbolik auf, die dem heutigen Betrachter weitgehend verschlossen bleibt. Die Kunstwissenschaft hat allerdings einiges entschlüsselt. Unter anderem bedeutet die Darstellung eines umgekehrten Trichters, wenn er sich auf dem Kopf eines Menschen befindet, „Gemeinheit, betrügerische Absicht (der Träger des Trichters hat sich gegen den Himmel, das Auge Gottes abgeschirmt).“ (Wikipedia) Diese Idee ist nicht ungewöhnlich. Jacob Grimm schreibt in seinem umfassenden Werk „Deutsche Rechtsalterthümer“, dass die Germanen den Schwur unter freiem Himmel ablegten. Noch im Mittelalter musste am offenen Fenster geschworen werden, damit die Götter beziehungsweise Gott davon Kenntnis erhielt. Kollegin Feldlilie teilte mit, dass der Gerichtssaal im Hamburger Rathaus ein zu öffnendes Oberlicht hat, das durch das ganze Gebäude führt, weil auch Recht unter freiem Himmel gesprochen werden musste. Die Allmacht Gottes dringt eben nicht durch Dächer. Man kann sich vor seinen Augen und Ohren verbergen.

Ein aufgespannter Schirm ist dem umgekehrten Trichter formal und in seiner Wirkung vergleichbar. Unter freiem Himmel bei Regen oder starker Sonneneinstrahlung erfüllt er einen Zweck, in Räumen aber nicht und verweist auf „betrügerische Absicht.“ Die christliche Religion, geizt nicht mit Drohungen. Da Aberglaube nur die hässliche Seite der Münze Glauben ist, könnte das Aufspannverbot entstanden sein, um den Menschen daran zu hindern, sich gegen Gott zu wenden.

Leider habe ich nur wenige Meldungen bekommen, wo das Verbot bekannt ist. Die Karte, die ich angelegt habe, ist also noch ziemlich spärlich besetzt. Ich bitte deshalb noch einmal um Mitteilungen, wo man das Verbot kennt.

Interaktive Karte anschauen - bitte klicken!

Interaktive Karte anschauen – bitte klicken!

EDIT: Kollegin Ann hat eine weitere Idee zur Herkunft des Schirmaufspannverbots mitgeteilt. Passend dazu, dass der Regenschirm ursprünglich ein Sonnenschirm war, verweist Ann auf das alte Ägypten: „Der Ursprung soll im alten Ägypten liegen. Dort wurden Adlige und Reiche mittels Schirm vor der Sonne geschützt. Ihn im Schatten oder in geschlossenen Räumen zu öffnen, würde den Sonnengott erzürnen. Man glaubte, der Himmel sei ein riesiger Sonnenschirm…“

Spätestens seit dem PentAgrion-Projekt weiß ich, dass Ra ein rachsüchtiger Gott ist. Da ließ er nämlich mein Bett einstürzen.

Pustefix ist alle oder Irgendwas mit Sommer

Das Fenster zum Sommer - Foto: Trithemius

Das Fenster zum Sommer – Foto: Trithemius

Bevor ich spätestens am frühen Mittag das Haus verlasse, schaue ich aus dem Fenster und halte Ausschau, was die Leute so anhaben, und richte mich danach. Dabei achte ich auf einen aufschlussreichen Querschnitt. Denn manche tragen immer noch T-Shirt, obwohl die Temperaturen deutlich gesunken sind. „Die Leute denken einfach nicht nach“, meinte der weltweise Herr Putzig letztens. Ich habe das immer als magisches Verhalten eingeschätzt. Man reagiert nicht auf das Wetter, sondern hofft, durch die Kleidung das Wetter beeinflussen zu können. Oder sie wollen einfach nicht wahrhaben, dass das Wetter nicht kalendergemäß ist. So wie man früher bei der Bundeswehr das Kurzarmhemd nur tragen durfte, wenn „Sommer befohlen“ war. Sonst verstieß man gegen die Kleiderordnung. Ob noch immer „Sommer befohlen“ wird, weiß ich nicht. Soll ja alles marode sein bei der Bundeswehr. Vielleicht hat der für den Wetterbefehl zuständige alte Hauptfeldwebel vor dem Morgenappell seine Zähne vergessen und zu sehr genuschelt. Oder sein neues Gebiss brachte selbstständig Pfeiftöne hervor, weil ja bei Neubeschaffungen immer der billigste Anbieter den Zuschlag kriegt, was aber nebenbei nur für kleine Anschaffungen wie ein Gebiss gilt. Und herbei pfeifen lässt sich eben nur Unwetter. Von Gebissen kann man sowieso Schlimmes  lesen:

Ich wurde durch meinen Zahnarzt reingelegt.
Der Scheißkerl hat mir ein falsches Gebiss verpasst.
Ein sehr falsches Gebiss.
Es beißt ohne vorzuwarnen.

(Aus: Kamagurka; Kamiel Kafka’s nog niet verzamelde werk, Antwerpen 1997 –
aus dem Niederländischen übersetzt von Jules van der Ley)

Ähem, vom Thema abgekommen. Zurück zum Wetter. Vermutlich liegt der Fehler über den Wolken. Der alternde Petrus überlässt alles einer Praktikantin, und als er sagte, „mach mal Sommerwetter“, hat sie verstanden, „mach irgendwas mit Sommerwetter.“ Irgendwas kennt sie, denn sie kommt aus Berlin, wo alle irgendwas mit Medien machen, „irgendwas“ geradezu gestaltbildend ist.

Vornehme Blässe - Foto: Trithemius

Vornehme Blässe – Foto: Trithemius

So nahm das Unheil seinen Lauf. Grönlandkälte! Demgemäß trugen heute, als ich aus dem Fenster sah, die meisten Leute Jacken, wenn sie nachgedacht hatten, versteht sich, und ich zog folgsam die Winterjacke an. Im Hausflur lag auf der Treppe ein trockenes Blatt. Das hatte nicht mal Zeit oder Gelegenheit gehabt, richtig braun zu werden, sondern war ziemlich blass wie man sieht. Zusammen kündigten wir irgendwas mit Herbst an. Bitte! Es ist nicht meine Schuld. Ich möchte die Tradition nicht wiederbelebt sehen, dass die Überbringer schlechter Nachrichten ge- oder erschlagen werden. Es ist sowieso wahrscheinlich, dass der Sommer zurückkehrt, wenn ich ihn erst mal beschimpft habe. Es verhält sich nämlich so: Wenn ich schreibe „Pustefix ist alle“, kannst du drauf wetten, dass es nachgefüllt wird.