Das staunt der Kreationist – Blick in die Kölsche Bibel

Loss mer ens jet laache. Folgendes Cartoon habe ich gezeichnet, als ich noch jünger war. Inzwischen kann ich das nicht mehr. Im Alter nehmen die Striche ab, hehe.
Moses-grollt

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17 Kommentare zu “Das staunt der Kreationist – Blick in die Kölsche Bibel

  1. sehr schön;-)
    außerdem ist mir endlich der bruno gröning eingefallen, dessen namen ich seit dem gestrigen beitrag in den tiefsten winkeln meines blogs gedächtnisses suchte. nur um draufzukommen, dass der ja gar kein kreationist war. und ich ihn eigentlich auch getrost wieder altersgemäß vergessen kann …

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    • Vielen Dank. Ich hab den Gröning gegoogelt. Er war wohl ein Wunderheiler. Ich dachte bei Nachschlagen, was so einfach in Erfahrung zu bringen ist, setzt sich nicht fest. Vermutlich werde ich ihn sowieso vergessen, will aber noch nachschauen, was er in deinem Blog zu suchen hat.

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  2. Dass ich als junger Mensch recht gerne gezeichnet habe, kann ich mir heute kaum noch vorstellen, und es fuchst mich wirklich, beides nicht mehr zu können – das Zeichnen nicht und nicht mal das Vorstellen.
    Scheine überhaupt etwas eingerostet zu sein. Es hat ein Momentchen gedauert. bis ich tatsächlich gesehen habe, dass sie zu „J“ beten. Schande aber auch! – Ein guter Cartoon!

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    • Abgesehen davon, dass der Stil einer so opulent gestrichelten Zeichnung etwas antquiert ist, ich heute viel mehr auf Wesentliches wie Ausdruck und Kontur achten würde, liegt „nicht mehr so zeichnen zu können“ am Schwinden der Geduld. Ich könnte es nicht mehr, heißt eigentlich: Ich wollte es nicht mehr. Danke für dein Lob!

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  3. Ein Glück, dass du auf einen großen Fundus älterer und toller Zeichnungen zurück greifen kannst. Ein noch größeres (für mich), dass die Übersetzung darunter steht.
    Von Jott stand nichts auf Moses Tafeln, da ist er stur wie seine Nachfolger.

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    • Ich danke dir für deine überaus freundliche Einschätzung. Für mich ist schön, dass ich manche Zeichnung noch mal aufs Tapet bringen kann, und zwar überarbeitet, hier übersetzt – falls mal eine bezaubernde Münchnerin mitliest 😉 Liebe Mitzi: Deinen letzten Satz muss ich trotzdem leise anzweifeln. Wer sagt denn, dass Kölsch nicht Sprache der Engel ist? Du wirst genug Kölner finden, die dir das beschwören.

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      • Den Kölnern traue ich mich nicht zu widersprechen.
        Mir kam nur eine unserer etwas starren Nonnen in den Sinn. Die stoppte uns als Teenager immer mit den Worten, dass sie bereit ist über alles zu diskutieren und alles interpretiert werden darf – nur die zehn Gebote nicht, die sein genauso diktiert worden. Unsere Nachfrage ob man damals schon Hochdeutsch sprach, hat sie unbeantwortet gelassen 🙂

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  4. ich als Rheinländerin habe es auch ohne Übersetzung verstanden….schade, dass Du nicht mehr zeichnest….mir gefallen sie alle ! Obwohl der Gesichtsausdruck mir ein wenig zu aggressiv ist! Falls ich Albträume entwickele , weiss ich warum 😉 Liebe Grüße, Ann

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    • Endlich bekennst du dich dazu, Rheinländerin zu sein, liebe Ann und verstehst sogar Kölsch, obwohl du nördlich der Benrather Linie lebst. Freut mich, dass dir meine Zeichnungen gefallen. Ich zeichne nicht mehr, wei ich so ein verfluchter Perfektionist bin und mir zu dem Aufwand, den ich treiben müsste, mich zufriedenzustellen, die Geduld fehlt. Aber auf den Moses bin ich ein bisschen stolz. Schade, dass er dir zu aggressiv wirkt. Ich würde ihm ja ein Pflaster übers Gesicht kleben, aber das dürfte zufällige Betrachter irritieren.
      Lieben Gruß und süße Träume!
      Jules

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      • och, zu meinen Wurzeln habe ich mich immer bekannt…und ich kenne Deine Heimat besser als Du glaubst;-)

        Dass Du ein Perfektionist bist, merkt man eigentlich immer. Aber ausser dass es leider Dich quäen wird, für uns ist es ein Gewinn…und langfristig ja eigentlich auch für Dich!

        Keine Sorge….falls ich aufwache, weiss ich warum…aber auch darüber werde ich kommen !

        Toller Beitrag…..Ann

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        • Du machst mich neugierig. Wieso kennst du meine Heimat besser als ich glaube?
          Du hast Recht. Ich profitiere vom Perfektionismus, wenn ich mich nach Jahren noch an einem Text, einem Bild erfreuen kann. Ich hörte meinen Jüngsten mal sagen: „Ich bin Perfektionist.“ da war ich fürbass erstaunt, weil er alles mit Leichtigkeit handhabt. Um diese Leichtigkeit beneide ich ihn. Die habe ich nur in ganz begnadeten Momenten. Darum habe ich so gerne gekifft.
          Vielen lieben Dank, Jules!

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          • Was für Deinen Sohn wohl bedeutet, dass er in einem glücklichen Umfeld aufgewachsen ist, in dem er sich nicht im Vergleich zu anderen messen musste, sondern sich so sah, wie er war/ist. Er spürt den Druck von aussen nicht bzw. lässt ihn nicht zu! Mit Sicherheit ist das eine beneidenswerte Form von Glück!
            PS: Ich habe noch nie gekifft….nie das Bedürfnis gehabt!

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