Adventskalender – 22. Türchen – die beste Geschichte seines Lebens handelt von einer toten Katze

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Adventskalender – Nachtrag zum 18. Türchen – Eynes meysters hant – Schreiben abseits der Millionen – trotzdem unbezahlbar


Dieser Text wurde im Jahr 2012 gechrieben, nicht auf irgendeinen Beschreibstoff, sondern am Bildschirm, wo mir beim Schreiben ein digital erzeugtes weißes Blatt von etwa dem Format DIN-A4 simuliert wird, und wenn ich auf der Tastatur einen Buchstaben anschlage, erscheinen auf diesem simulierten Blatt die entsprechenden Buchstaben in der Drucktype Times New Roman 12 Pica groß. Fast alle Vorgänge des Schreibens sind automatisiert, und in der Automatisierung steckt Expertenwissen, beispielsweise des Schriftgestalters der Times New Roman, Stanley Morison. Er hat sie 1931-32 im Auftrag der Londoner Times gestaltet, mit der Vorgabe, die Schrift solle „einfach, mannhaft und englisch“ wirken. Zu lesen ist dieser Text nach seiner Veröffentlichung im Teestübchen jedoch in Open Sans. Die Schrift ist im Jahr 2010 vom Schriftdesigner Steve Matteson für Google entwickelt worden. Ziel war eine gut auf Bildschirmen lesbare Schrift mit einer freundlichen Ausstrahlung.
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Nachtschwärmer online – Plauderei vor und im pataphysischen Institut

InstitutDu bist vermutlich durchgefroren und ein wenig erschöpft. Am besten gehen wir zuerst in die Cafeteria. Komm, wir schauen vorher noch einmal zum Himmel auf. Sag, hast du dir schon mal vorgestellt, ein Astronom zu sein, der hoch oben in den Bergen das Universum durch ein riesiges Spiegelteleskop betrachtet? Wie es wohl ist, die Planeten zu beobachten, den schier unermesslich großen Jupiter zum Beispiel? Man kann ihn am Nachthimmel auch mit bloßem Auge entdecken. Im Spiegelteleskop jedoch kannst du sehen, wie seine Monde ihn umkreisen, wovon er 63 hat. Der Jupitermond Kalisto ist mit einem Durchmesser von 4806 Kilometern fast halb so groß wie die Erde. Auf ihm gibt es Anzeichen für Kohlenstoff- und Stickstoffverbindungen, den Grundvoraussetzungen für Leben.

Von Jupiters Oberfläche schaut dich ein Auge an. Es ist ein gewaltiger Sturm in seiner Atmosphäre, der immerzu anzudauern, keine Zeit zu kennen scheint. Gäbe es auf Kalisto intelligentes Leben, dann würden diese Wesen vielleicht das ewige Auge anbeten. Oder denkst du, nicht alle intelligenten Wesen hätten den Drang, etwas glauben zu müssen? Weiterlesen