Aufhellung dunkler Zeiten – Zum wunderbaren Lichtenbergplatz und drüber hinweg

lichtenbergplatzNächtlicher Lichtenbergplatz – Foto: Trithemius

Ich bin anerkannter Kriegsdienstverweigerer, achte Leben, soweit es mich nicht bedroht, und trotzdem habe ich in der Nacht in einem Haus am Lichtenbergplatz einen Tiger erschossen. Wie die Anwohner mir überschwänglich dankten, wurde mir klar, dass es lohnend wäre, über den Lichtenbergplatz zu schreiben. Der Text war so gut wie geplant, einmal rund um den Platz, aber schon beim Aufstehen hatte ich das meiste vergessen. Man möge also die geträumte Tigerleiche aus den Gedanken streichen. Weg damit, und ich fange noch mal von vorn an. „Ach nee, Herr Trittenheim, bitte nicht von vorn, wie lästig, dann habe ich ja den Anfang ganz umsonst gelesen.“ Das lässt sich leider nicht vermeiden. Für alle, die nicht von vorne lesen wollen, hier der Anfang von hinten. Viel Spass:
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Die anderen begleiten mich von meiner Haustür zum Lichtenbergplatz. Anders als in Gegenrichtung geht’s nämlich ganz leicht.

Wenn ich werktags zum Mittagessen fahre, oje, jetzt habe ich wohl zwei Minuten an dieser Wendung festgehangen, weil der besserwisserische Stilist in mir „zum Mittagessen“ nicht durchgehen lassen wollte, wodurch unser beschwingtes Radfahren zum Lichtenbergplatz etwas unangemessen Stockendes bekam. Wir ignorieren das. Die Wittekindstraße hat zum östlich von hier liegenden Lichtenbergplatz leichtes Gefälle. Zudem schiebt der Westwind. Radfahren bekommt so etwas erhebend Elegantes, hat nichts vom stampfenden Keuchen am Berg mit Salzkrusten über den Brauen, vom Schweiß deiner Stirn, den der Gegenwind eintrocknen lässt, im Gegenteil: Ein wenig auf die Pedale gedrückt, und wir sausen los. Jepp! So macht Radfahren Spaß, und gleich werden Glückshormone freigesetzt und pulsen durch den ganzen Körper. Als ich vor Jahren Lisette kennen lernte und zum Radsport mitnahm, gabs da einen Nebenbuhler. Dem hat sie am Telefon vorgeschwärmt, wie glücklich sie beim Radfahren mit mir gewesen sei, worauf der dumme Kerl ihr ein meterlanges Fax mit Informationen über all die Glückshormone geschickt hatte, die beim Radfahren freigesetzt werden. Als ob das Lesen über Endorphine, Dopamin und Serotonin ihre Wangen hätten röten können. Ich hatte mich kaum geärgert, dass dieser alberne Mensch sich auf unseren Gepäckträger hocken wollte, dabei hatten unsere Räder gar keinen.

Inzwischen haben wir die Nieschlagstraße schon überquert und können Tempo machen. Rechter Hand wischt die Beethovenstraße mit ihren prächtigen Stadtvillen aus der Gründerzeit vorbei. Lediglich eine Engstelle gilt es zu beachten, wo nämlich unsere Straßenhälfte gesperrt ist, weil da Baumaterial und Geräte lagern für das neue Apartmenthaus, das an der Ecke entsteht und dessen Anwachsen wir täglich beobachten können. Anfangs hat mich die breitärschige Straßensperre an der Baustelle gestört und aus Rache und um sie zu ärgern, war ich, solange sie ebenerdig hantierten, andauernd versucht, den Bauarbeitern die provokante Frage zuzurufen: „Macht ihr das auch richtig?!“ Und schwupp wäre ich schon vorbei, bevor sie sich besonnen hätten, und sie wären doppelt gefrustet, weil sie wüssten, sie würden ihre Flüche und Scheltworte ungehört in meinen Nacken rufen, denn ich bin schon am Lichtenbergplatz.

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Da müssen wir ein wenig abbremsen, wo ein martialisches Standbild einen Zebrastreifen bewacht. Es stellt den Grafen Wittekind dar, nach dem die Straße benannt ist. Unklar ist freilich, ob er wirklich blau gewesen ist, als er im Jahr 1115 Gerichtsherr des Flecken Linden wurde, wie einer Urkunde zu entnehmen ist. Die erste urkundliche Erwähnung gilt als Geburtsurkunde einer Siedlung. Vermutlich ist Linden aber älter, denn es muss schon etwas da sein, damit sich ein adeliger Parasit draufsetzen und Gerichtsherr spielen kann. Auch eine Gerichtslinde muss wachsen, bevor man ein paar renitente Bauernsöhne dran aufhängen kann.

Genug von Wittekind. Gut, dass ein waffenstarrender Totmacher mit der Zeit nur noch lächerlich wirkt. Es ist Zeit, etwas über Lichtenberg zu sagen. Der Platz ist eigentlich nach dem ersten Lindener Bürgermeister Georg Lichtenberg benannt, aber weil ich das erst eben recherchiert habe, war und ist nicht irgendein Bürgermeister, sondern der Göttinger Physikprofessor Georg Christoph Lichtenberg (1742- 1799) gemeint. Schließlich bin ich kein verfluchter Reporter der verschmockten Lokalzeitung, sondern brauche und erlaube mir etwas dichterische Freiheit, weil ich hier versuche, ein Feuilleton zu schreiben, was nach Karl Kraus bedeutet, auf einer Glatze Locken zu drehen. Und wenn du denkst, dass mein Feuilleton zu lang geraten ist, es gibt einfach zu viele Glatzen. Anders aber als ein lockendrehender Lohnschreiber sage ich wenigstens, wo die Wahrheit frisiert ist. Also Bürgermeister raus, Georg Christoph Lichtenberg rein!

Lichtenberg trinkt KaffeeLichtenberg trug übrigens Zopf und gilt Wikipedia „als der Begründer des deutschsprachigen Aphorismus“, was eigentlich eine Unverschämtheit ist. Lichtenberg war nichts weniger als ein genialer Alltagsphilosoph, ein Freidenker und begnadeter Spötter, dessen Gedankenreichtum auch nach über 200 Jahren wie eine erquickende Quelle sprudelt. Diesen Reichtum hatte er durch „Ersparung der Pfennigs-Wahrheiten“ erworben, indem er Gedanken, Ideen und Reflexionen ungeordnet in Hefte schrieb, die er in Anlehnung an eine Praxis der Kaufleute „Sudelbücher“ nannte. Zu seinen Lebzeiten ist davon nie etwas öffentlich bekannt geworden. Gedruckt wurden die Sudelbücher erst Anfang des 20.Jahrhunderts. Kurt Tucholsky schreibt: „Von dem, was in den Sudelbüchern an Witz verschüttet liegt, leben andere Leute ihr ganzes Leben.“ Lichtenberg konnte in einem Sandkorn ein ganzes Haus sehen. Er hat die kleinen Dinge seines Alltags, die vermeintlichen Banalitäten stets genau betrachtet und befand: „Die Neigung der Menschen, kleine Dinge für wichtig zu halten, hat schon viel Großes hervorgebracht.“ Und „Alles ist sich gleich, ein jeder Teil repräsentiert das Ganze. Ich habe zuweilen mein ganzes Leben in einer Stunde gesehen.“ Entsprechend: „Alles hat seine Tiefen. Wer Augen hat, der sieht alles in allem.“

Manch wunderbare Kopfreise habe ich dank Lichtenberg schon gemacht. Es genügt, in der Dünndruckausgabe zu däumeln, und schon findet sich auf einer Seite Gedankennahrung für einen ganzen Tag. Diesem tröstlichen Licht in dunkler Zeit wollen wir diesen kreisrunde Platz widmen. Er ist umstanden von einem intakten Ensemble hübscher Häuser. Hier ist das architektonische Herzstück von Linden Mitte. Es beginnt bereits vor der Einmündung mit einer linksseitigen Häuserzeile im Jugendstil. Sternförmig gehen fünf weitere Straßen vom Lichtenbergplatz ab, und wir müssen quasi einmal rum fahren, um in die nach Norden abgehende Haasemannstraße einzubiegen. Wir umkreisen dabei lustvoll die zentrale Wiese, in deren Mitte eine Kastanie steht. Ach, komm, wir drehen freiwillig noch eine Runde, damit wir uns ein bisschen umschauen können.
Gegenüber dem sturzblauen Wittekind ist die Quelle aller geistigen Getränke, nämlich der Getränkemarkt, in dem ich mein Kölsch kaufe. Bitte, die geschmacklichen Vorlieben werden um das 19. Lebensjahr herum geprägt, glaube ich mal gelesen zu haben, oder ich habs mir ausgedacht. Was mich betrifft, weiß ich es ganz sicher. Da lebte ich nämlich in Köln und was habe ich da getrunken? Kölsch! Das erklärt, warum das Kölsch vom Lichtenbergplatz mir ein Stück Heimat vermittelt. Als ich nach Hannover kam, war hier Kölschdiaspora. Doch Herr Leisetöne, der damals noch in Linden Nord wohnte, hat dafür gesorgt, dass der Kiosk an der Ecke seiner Straße Kölsch führte. Er musste dem freundlichen Türken zuerst erklären, dass Kölsch eine Biersorte ist. Der sagte, er sei zuvor Fernfahrer gewesen, wäre überall rumgekommen, aber dass „Kölsch“ ein Bier wäre, habe er nirgendwo gehört, nicht einmal das Wort sei ihm je zuvor begenet.

Ich bin einmal abends spät zu diesem Kiosk gegangen und hatte den Schirm bei mir. Es tröpfelte leicht. Im Kioskladen war noch ein Kunde, ein wirklich schöner, unglaublich smarter Typ. Der kaufte sein Abendessen ein, lauter exotische Sachen, die ich nicht einmal kennen möchte. Als ich mein Bier hatte, stand er wartend unter der Markise vor der Tür, denn es ging ein Wolkenbruch runter, kein schwerer Landregen, sondern so einer, bei dem der Regen auf dem schwarzen Asphalt dicke Blasen schlägt und die Gullydeckel hochkommen. Der Regen spritzte sogar unter die Markise, und der Mann fröstelte in seinem Kaschmirpullover. Er sprach hinaus in den Regen: „Ich habe meinen Schirm im Auto, und das steht weiter weg geparkt als bis zu meiner Wohnungstür.“ Ich sagte: „Der Schirm würde Ihnen jetzt auch nicht helfen.“ Er guckte mich an und erwidert: „SIE haben wenigstens einen Schirm!”, und er sagte das in einem derart vorwurfsvollen Ton, dass ich versuchte war, mich dafür zu entschuldigen, dass ich frecherweise einen Schirm hatte und diesen unbändigen Neid in ihm entfacht hatte, dieses bittere Gefühl, wie ungerecht es zugehe in der Welt. Schon stürzte auch ich in tiefen Kummer, trotz oder wegen des Schirms. Wahrscheinlich habe ich auf dem Nachhauseweg das Weinen nicht mehr unterdrücken können, aber genau weiß ich das nicht mehr, weil es ja sowieso Rotz und Wasser geregnet hat. Du hast recht, im letzten Satz habe ich wieder Löckchen auf einer Glatze gedreht. In Wahrheit bin ich einfach nach Hause gegangen.

Und weiter um den Platz. Hier sind einige Läden, eine Weinbar, ein hippes Restraunt, eine Bäckerei, aber alles mit vornehmer Zurückhaltung. Man will offenbar keinen Trubel am Platz. In diesen Lokalen bin ich noch nie gewesen, das betuchte Publikum ist mir suspekt, eine Blase, in der jeder jeden kennt, in der es nur kein Bussi-Bussi-Getue gibt, weil die Hannoveraner zu steif dafür sind. Will ich solches Volk etwa kennen? No, Sir! Mir fällt zu solchen Leuten leider nichts ein und was ich im Traum für erzählenswert gehalten habe, ist mir entfallen. Wie biegen in die Haasemannstraße, benannt nach einer Industriellenfamilie. Ursprünglich hatte man Hasemann geheißen. Der Fabrikant Georg Haasemann fügte im 19. Jahrhundert seinem Nachnamen ein weiteres a hinzu. So wurde aus Hasemann ein Haasemann. Trotzdem muss ich immer an einen Hoppelhasen denken, wenn ich den Namen dieser Straße lese. Der Name ist übrigens blöder als die Straße, die ebenfalls beidseitig von gut restaurierten Gründerzeithäusern gesäumt ist. Auch die Haasemannstraße fällt leicht ab. Wir sausen durch und weiter über den Platz am Küchengarten.

Das mache ich eigentlich täglich, möglichst das ganze Jahr durch. Ach übrigens, damit du dich nicht vertust: Manchmal begegnen einem unerfahrene Radfahrer mit einem blöden Grinsen auf dem Gesicht. Es ist nichts Ernstes, sie lächeln dich auch nicht an. Solche Leute sind nur nicht an die Glückshormone gewöhnt.

Schönen Sonntag!

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13 Kommentare zu “Aufhellung dunkler Zeiten – Zum wunderbaren Lichtenbergplatz und drüber hinweg

  1. Ich hoffe, Du veränderst den Wikipedia Eintrag….einfach aus Respekt Herrn Lichtenberg gegenüber……er erscheint mir inzwischen als einen Menschen, dessen Werke man gelesen haben sollte !

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  2. Eine kleine Radtour in einer gänzlich unbekannten Stadt ist für einen Sonntag doch genau richtig. Auch wenn es natürlich die faule Variante war und der Wind nur durch das Öffnen der Balkontüre spürbar war.
    Das Kölsch trinke ich dir nicht weg, lieber Jules. Aber selbst ich mag manchmal lieber ein Bier. Dann wenn es affig wäre eine Flasche Wein samt Gläser auszupacken, zum Beispiel.
    Kaschmir verträgt Regen. Um denn Herren und sein exotisches Abendessen muss man sich wohl kaum Sorgen machen. Ein wenig Nässe und Abkühlung wird ihm gut tun. Da bleibe ich in Gedanken lieber bei dem blauen Wittekind.

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    • Hab mir schon gedacht, dass Kaschmirpullover ein Schlüsselwort für dich ist, liebe Mitzi. Meiner proletarischen Herkunft gemäß bin ich nie ein Weintrinker gewesen, und ich hatte immer nur leise Verachtung für jene Parvenüs, die ihr bisschen Kultur Kistenweise „aus einem süßen kleinen Weingut in der Provence“ angekarrt haben und stundenlang davon schwärmen konnten, wie sie das Weingut rein zufällig entdeckt hätten. Solche Leute haben mir den Zugang zum Weintrinken verdorben. Dagegen finde ich die Vorstellung hübsch, du würdest bei einer Radtour einen Picknickkorb mit Wein und Gläsern mitführen. Und wenn wir den intus hätten, würde es herrlich rund gehen, egal obs regnet..

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  3. Fast ist es mir ein wenig peinlich, dass der Kaschmirpullover den Weg in meinen Kommentar gefunden hat. Die Sudelbücher wären es wert gewesen. Nun ist es zu spät und eines meines meiner Schlüsselworte wurde entdeckt.
    Diese Weinkenner und ihr dummes Geschwätz sind mir auch zuwider. Die Vorstellung der Radtour nicht. Ich nehme einen bodenständigen mit, der zu Sonne und Regen passt und das Geschüttelt einer Radtour nicht übel nimmt. Vom einem Weingut werde ich auch nichts erzählen, ich verspreche es. Erzähl mir dann lieber von diesem Kiosk. Dort scheinst du öfter zu sein.

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    • Du bist ja Kaschmirpullover-Expertin, wie jüngst bei dir zu lesen war, das entschuldigt dein Anspringen auf das Schlüsselwort. Dankeschön für das Attribut “bodenständig”. Ich glaube, wir hätten genug andere Themen als Kaschmirpullover, Hipster und Kioske. Aber weil du fragst: Anders als München oder Aachen hat Hannover eine vielfältige Kioskszene, Läden mehr, wo man sonntags oder nachts noch alles Wichtige bekommen kann, auch Wein. Ich habe bei mir auf der Ecke schon nachts um 3 Uhr eine Flasche Ramazotti gekauft, weil mein Freund Coster zu Besuch war und noch unbedingt “einen Absacker” trinken wollte. Im fraglichen Kiosk in Linden-Nord war ich schon lange nicht mehr, seitdem Leisetöne nicht mehr da wohnt. Am Lichtenbergplatz das ist ein Getränkemarkt. Er befand sich früher in einem Flachbau, der abgerissen wurde, weil das im Text genannte Appartementhaus dort errichtet wird

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  4. Allein der erste Satz…Weiter bin ich leider nicht gekommen, weil ich Schluckauf bekommen habe vor lauter Lachen. Aber die Fotos sind toll, besonders der behäkelte Not Weihnachtswichtel und das sage ich nicht gänzlich frei von Romantik. Da schwingt so ein vergangener, Altstädtischer Windzug hier herüber, als wäre es nicht auch so schon stürmisch genug…Na, ernsthaft. Ich staune natürlich, wieder amüsiert, über die Originalität dieser Radtour im Rückwärtsgang. In deinem Kopf möcht ich ja zu gern mal kramen 😉
    Lieben Gruß und schönen Abend!

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    • Freut mich, dass du hast lachen können. Aber für den Schluckauf lehne ich jede Verantwortung ab. „Seine Texte waren geeignet, Schluckauf hervorzurufen …“ – ist ja fast noch schlimmer als die Wikipedia-Behauptung, Lichtenberg habe Aphorismen geschrieben. Obwohl „Schluckaufpoet“ zweifellos ein Alleinstellungsmerkmal ist. Aber man würde mich vermutlich zwingen, Warnhinweise anzubringen. Da fällt mir ein ähnlicher Text ein, den ich vielleicht mal wiederveröffentlich sollte. (Schon passiert)
      Darüber, dass du gerne in meinem Kopf kramen würdest, dachte ich heute morgen „Oje, wenn so bezaubernder Besuch kommt, müsste ich vorher aber gründlich aufräumen.“

      Lieben Gruß und schönen Tag!

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      • Na, na. Die Verantwortung für den Schluckauf trage ich schon selber. Allerdings, ist es wohl eher eine Frage der Definition von Schluckauf.- Steht er bei mir ja in direktem Zusammenhang mit dem Lachen.- Wäre „Schluckaufpoet“ für mich eher ein Synonym für den, im weitesten Sinne,“Lächelnden Poeten“, der mich ja die korrekte Atmung vergessen lässt. Empfände ich die Bezeichnung „Schluckaufpoeten“ folglich als durchaus zutreffende charmante Uschreibung…
        Würde ich dich sehr darum bitten keine Zeit mit aufräumen zu verschwenden. Nachher verräumst du mir noch die ganze Authentizität und ich werde dann Stundenlang, mühevoll danach suchen müssen und am Ende ist es vielleicht noch chaotischer als vorher und ich werde ja sicherlich schrecklich müde sein, von der Suche, viel zu müde, um mich noch mit dir unterhalten zu wollen und somit wären der Tag, das Aufräumen, die Suche, umsonst gewesen…
        Lass es einfach wie es ist.
        Statt dessen könntest du mir vielleicht 24 deiner zauberhaften Texte raus suchen und sie mir, als einzeln, signierte Päckchen, an das Häkelbäumchen binden.
        Schönen Abend.

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