Chaos auf der Inneren Bühne

Was heißt hier, wir müssen in fünf Minuten auf Sendung? O Gott, wie peinlich. Ich habe noch gar keinen ordentlichen Text. Nein, es liegt nicht an meinem Hang zur Prokrastination, es liegt am Wetter. Das ist heute irgendwie lähmend. Es geht kaum Wind, die Bäume stehen starr, als wüssten sie nicht, ob sie die Blätter noch halten oder alle fallenlassen sollen, und die Töne draußen werden in der schweren Luft so seltsam moduliert, dass mir die ganze Welt unwirklich erscheint. An solchen Tagen habe ich mich schon immer unwohl gefühlt, denn bei dieser Stimmung spazieren tausend Gedanken über meine innere Bühne, aber ein richtiges Stück wird nicht aufgeführt. Es bleibt nichts als den Gedanken zuzusehen, wie sie auf der einen Seite aus der Dekoration kommen, sich verbeugen, um auf der anderen hinter dem Vorhang zu verschwinden. Manche rufe ich zurück, und dann stehen sie verlegen in der Bühnenmitte im Scheinwerferlicht, und wenn ich ihnen sage, sie sollen sich mal drehen, damit ich sie besehen kann, dann wirken sie so lahm und unbeholfen, dass ich bereue, sie überhaupt zu kennen und mir peinlich ist, dass ich sie meinem Gehirnkasten entlassen habe.

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Wo Napoleon mal war, herrscht wenigstens Ordnung – wie hier in Köln

Alles hängt irgendwie mit meinem Hausnummern-Fotoprojekt zusammen. Letzte Nacht habe ich sogar davon geträumt, wie es am besten ins Bild zu setzen wäre und war im Traum damit beschäftigt – wie überaus lästig! Heute Morgen stellte ich fest, dass mir immer noch acht Nummern der 21 fehlen, weil ich einige Doppelte mitgezählt hatte. Also bin ich in die Stadt gefahren, um 21er-Nummern zu fotografieren, durch die Straßen gerollt und habe das Chaos verflucht als wäre ich ein armer Briefträger. Es gibt in Hannover nicht nur kein System in der Nummerierung, auch scheint niemand sich drum zu bekümmern, ob überhaupt Hausnummern am Haus sind. Obwohl mir schon zwei Blogfreundinnen und ein Blogfreund mit schönen Fotos geholfen haben, kann ich das Projekt noch immer nicht fertigstellen. Es fehlen noch vier der Nummer 21. Inzwischen ist mir klar geworden, dass in unserem scheinbar so geordneten und durchorganisierten Deutschland bei den Hausnummern die totale Anarchie herrscht. Was für ein Schlendrian in der Verwaltung!

Zu allem Überfluss weiß ich überhaupt nicht, ob mein Projekt, ist es denn mal fertig, überhaupt was hermacht, ob das Premierenpublikum es nicht auspfeifen und faule Tomaten auf die imaginäre Bühne werfen wird. Das sind Qualen, meine lieben Damen und Herren. Und alles für die Kunst!!

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Uhrenvergleich – Einiges über die Zeitumstellung

Heute Morgen ist die Sonne in Görlitz um 7:06 Uhr aufgegangen, in Aachen jedoch erst um 7:41 Uhr, also etwas mehr als eine halbe Stunde später. Eine Sonnenuhr in Görlitz im äußersten Osten Deutschlands zeigt den Höchststand der Sonne 35 Minuten früher an als eine in Aachen, der westlichsten Stadt Deutschlands. Denn eine Sonnenuhr zeigt die Ortszeit. Das heißt, wenn die Sonne an einem bestimmten Ort im Zenit steht, wirft sie den Schatten des Stabes genau auf die Zwölf der Sonnenuhr. In alter Zeit entsprach die Mitte des Tages, der Mittag, genau dem Augenblick, wenn die Sonne im Zenit stand. Die innere Uhr der Menschen war nach dem Sonnenstand getaktet, was bedeutet, dass der Takt sich zum Beispiel bei Aachenern und Görlitzern deutlich unterschied. Aber sie merkten es nicht, denn ihre Lebenswelten waren ja nicht miteinander verbunden. Wenn je nach Sonnenstand die Dämmerung einbrach, endete der Tag. Dann begaben sich die Eulen auf die Jagd, weshalb die Dämmerung einst „Eulenflucht“ hieß. Das schöne anschauliche Wort Eulenflucht ist leider versunken wie die Orientierung des Menschen am Sonnenstand.

Erst die Fernkommunikation bringt die Idee der Einheitszeit mit sich. Die Notwendigkeit einer Einheitszeit entstand im Jahr 1830 mit der heute weitgehend vergessenen optischen Telegrafie. Die etwa 550 Kilometer lange preußische Telegrafenlinie reichte von Berlin bis Koblenz. Diese frühe Form der Telegrafie bestand aus Türmen mit Signalmasten. Sie waren im Sichtabstand von etwa sechs Kilometern auf Anhöhen errichtet, meistens außerhalb von Ortschaften, weshalb die Turmbesatzung, zwei Telegrafisten, mit ihren Familien in Wohngebäuden beim Turm lebten. Auf der Telegrafenlinie galt Berliner Ortszeit. Sie wurde allmorgendlich mit dem Kode B4 durchtelegrafiert und auf Schwarzwälder Kuckucksuhren eingestellt. Die Telegrafenbesatzungen waren also nicht nur räumlich isoliert, sondern auch zeitlich, lebten in einer fiktiven Einheitszeit, während die Menschen in den Ortschaften ringsum ihre Kirchturmuhren nach dem Sonnenstand stellten. Die Einheitszeit ist eine technische Idee, eine Idee der Fernkommunikation und später der Eisenbahn, die ja einen einheitlichen Fahrplan benötigt. Die Einheitszeit entspricht nicht dem menschlichen Maß, sondern ist ein Kompromiss, dessen Nützlichkeit man nicht bestreiten kann.

UhrenvergleichFotomontage: Trithemius

Doch in keiner Weise nützlich ist das alljährliche Hin und Her der Zeitumstellung von Sommerzeit auf Winterzeit und zurück. Der Mensch benötigt vier Tage bis zu vier Wochen, um seine Innere Uhr umzustellen, weshalb auch an den Montagen nach der Zeitumstellung die Zahl der Verkehrsunfälle deutlich ansteigt. Die Idee, mit der Sommerzeit ließe sich Energie sparen, hat sich als trügerisch erwiesen. Es wird sogar mehr Energie verbraucht.

Laut einer aktuellen repräsentativen Forsa-Umfrage im Auftrag der Krankenkasse DAK sind nur 26 Prozent der Bevölkerung für die Zeitumstellung, aber 71 Prozent wollen diesen Humbug nicht. Ein Kompromiss wäre doch, die Uhren ein für alle mal eine halbe Stunde vor- oder zurückzustellen. Dann entspräche zwar der Sonnenstand noch immer nicht der einheitlichen Uhrzeit, doch wir müssten uns nicht zweimal im Jahr quälen.

Leider neigen einmal eingeführte Systeme dazu, sich zu erhalten, auch wenn ihre Nützlichkeit fragwürdig ist. Und natürlich sind es immer die Herrschenden, die uns die Zeit diktieren. Diese technokratische Arroganz der EU erinnert an den rumänischen Diktator Ceauşescu, der in einem harten Winter sogar die offiziellen Temperaturangaben nach oben korrigieren ließ, als sein Volk wegen des Ölmangels fror.

Den Eulen ist übrigens egal, was die Uhr des Menschen anzeigt. Sie fliegen nach wie vor bei Einbruch der Dämmerung. Doch alle Haustiere leiden unter dem willkürlichen Eingriff des Menschen, was der Bauer vor allem bei seinen Kühen erkennt, die einfach nicht einsehen wollen, dass es plötzlich eine Stunde später zum Melken geht. Wie soll die Kuh auch verstehen, dass dem Menschen nach und nach jedes natürliche Maß abhanden kommt.


Am 24. Dezember gibt es im Teestübchen ein Hörspiel vom Leben in einem Telegrafenturm nach einem Text von mir, aufgenommen bei der Deutschen Welle

Bahngeschichten – Wolle

bahngeschichtenDer Bahnsteig in Duisburg steht voller Borussia-Mönchengladbach-Fans. Sie stürmen herein und nehmen lärmend die Waggons in Besitz. Die größten Krakeeler streben nach vorn in den zweiten Wagen. Die in den dritten Wagen kommen, betragen sich friedlicher. Sie sind offenbar altgediente Fans. Vier von ihnen nehmen schräg gegenüber auf einer Sitzgruppe Platz. Sie tragen schwarze Poloshirts mit einer weißen Stickerei überm Herzen. Da ist der Umriss von Deutschland zu sehen mit der Aufschrift: „IMMER DABEI“. Das B in DABEI ist ersetzt durch die Borussia-Raute mit dem B darin. Als der Zug sich in Bewegung setzt, bekommt der am Fenster einen Anruf, meldet sich gutgelaunt mit „Entbindungsstation!“ und sagt, dass man im dritten Wagen sei.
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Außerirdische befehlen: Hausnummern fotografieren!

Nutze-die-Stunde

Oder hilf mir bei einem pataphysischen Fotoprojekt und fotografiere Haus-Nummern. Ich brauche noch 10 Hausnummern 13 und 15 Hausnummern 21, etwa fotografiert wie im Beispiel:

fibonacci-13fibonacci-21(Fotos: Trithemius – größer: klicken)
In Hannover ist es schwierig, passende Hausnummern zu finden, denn es geht hier bei den Nummerierungen chaotisch zu, fast so wie in Berlin. Stendal soll noch wilder nummeriert sein, sagte mir Herr Leisetöne. Im Rheinland hat Napoleon festgelegt hat, wie die Häuser zu nummerieren sind, nämlich hochgezählt vom Stadtzentrum, linke Straßenseite die ungeraden, rechte Straßenseite die geraden Hausnummern.
Über Fotos von den Nummern 13 und 21 würde ich mich sehr freuen.

Pataphysische Grüße,
Jules

Doodeln ohne Draht – Update 4 und Projektende

Doodel-welt
Unser Doodle-Kosmos ist voll. Am Freitag sind noch zwei neue Doodles dazu gekommen. Myriade und Sanguine sind offenbar geübte Doodlerinnen. Ihre komplexen Zeichnungen lohnt es im Original anzuschauen. Mit ihrer Erlaubnis habe ich je eine Figur ausgeschnitten und in unseren Kosmos montiert. Ich habe einige Änderungen in der Zusammenstellung vornehmen müssen, um Platz zu machen. So habe ich Kontexte weggenommen und Farben reduziert, um die Montage zu vereinheitlichen. Die unangetasteten Originale finden sich ja noch in den Blogs, aufzusuchen per Klick auf das jeweilige Vorschaubild unter diesem Beitrag.

Ich würde das Projekt jetzt gerne beenden. Größer möchte ich die Montage nicht anlegen, denn sie soll ja die Höhe des Bildschirms nicht überschreiten, damit sie auf einen Blick als Gemeinschaftswerk zu erfassen ist. Insgesamt 20 Bloggerinnen und Blogger haben sich beteiligt.

Frühere Beiträge zum Thema:
Zum Aufruf
update 2
update 3.3
Update 3.4.1

Ich danke allen Beteiligten herzlich fürs Mitmachen,
Jules

Wie gehabt führt ein Klick auf die unten veröffentlichten Vorschaubilder zu den am Projekt beteiligten Blogs.
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Unterhaltung am Wochenende – Aus den Papieren des PentAgrion – Große Welt ist kleine Welt

Schalt dein Radio ein – passende Musik am Schluss des Textes

Papiere des PentAgrion bd 2Jeremias Coster, Prof. für Pataphysik und Leiter des Instituts für Nachrichtengeräte der RWTH Aachen, hat Käse gekauft, fünf Sorten. Er selbst isst keinen, also steht der Käse meinetwegen auf dem kleinen Balkontisch. Wenn man mehr haben kann als man will, das nennt man Luxus. Ich säbele mir Altamsterdamer Käse aufs Brötchen. Das ist schon mehr als ich brauche, denn eigentlich brauche ich wenig. Ich bin auf dem Land aufgewachsen, da hegte man keine Ansprüche. Und genießen mag ich sowieso nicht, wo mein Herz doch vor Kummer einzufrieren droht.

Auf Costers Balkon, das ist wie über der Stadt zu sitzen. Coster hat seine Stadt unter sich, ist auf Augenhöhe mit den Kronen prachtvoller Bäume und hoher Türme. Der Blick geht bekanntlich zum Lousberg hinüber, und es sind Luftlinie mal gerade zweieinhalb Kilometer bis zur anderen Seite der Stadt. Das hat mir Coster in der Nacht gesagt, als wir bis 3 Uhr trinkend in seiner Küche saßen und er dachte, ich hätte „ein Loch im Glas“, weil er mir ständig nachgießen musste. Aber genau weiß ich es nicht mehr. Da aber Coster auch alles vergessen haben will, was wir in der Nacht beredet haben, kann’s mir egal sein. Wer schnell geht, ist jedenfalls in etwa 20 Minuten drüben.
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Ethnologie des Alltags – Kirchheim

Kleine Geschichten

Vor einigen Jahren, ich lebte noch in Aachen, da fand ich bei einer Trainingsfahrt im platten Land zwischen Aachen und Köln ein kleines Dorf. Ich nenne es Kirchheim. Das Dorf wurde von mächtigen Kastanien beschattet und lag wie eine Insel inmitten frisch gepflügter Felder. Vor dem Ort stand im Westwind ein Kapellchen. Ich war schon ziemlich erschöpft, und weil mich der Gedanke schreckte, noch gut 50 Kilometer gegen den Wind nach Hause zu fahren, tat ich etwas, was ein ordentlicher Radsportler niemals tut, ich stieg vom Rad, lehnte meine Rennmaschine ans Kapellchen und gönnte mir eine Pause. Gegen Osten war das Kapellchen offen, nur durch ein verziertes Gitter verschlossen. Am kleinen Altar brannte ein Lämpchen. An den Wänden links und rechts hingen Votivtafeln aus Marmor. Ich las die Namen und Lebensdaten der Väter und Söhne einer Familie, die in den beiden Weltkriegen gefallen waren.

Als ich über die Tragödie der Familie nachsann, da dachte ich plötzlich, man müsste so ein Dorf einmal auslesen wie ein Buch. Einige Monate später war ich mit dem Ortsvorsteher des Dorfes verabredet. Kirchheim hatte nur 240 Einwohner und daher keinen Bürgermeister. Der Ortsvorsteher, ein rotwangiger Bauer im Ruhestand, war schnell begeistert, und nachdem er die Zustimmung der beiden Gutsbesitzer am Ort eingeholt und ein wenig meine Vergangenheit erforscht hatte, gab er mir den Schlüssel zum aufgegeben Pfarrhaus, wo ich hinfort nach Belieben übernachten konnte. Ich stellte mein Klappbett in der alten Bücherei im Erdgeschoss auf, hatte da Tisch und Stuhl, eine Stehlampe und ein funktionierendes Telefon mit 3-stelliger Nummer. Die Bücherei war 1970 geschlossen worden, als auch die einklassige Schule schloss. Es war seltsam, zwischen den Regalen einer aufgegebenen Bücherei zu sein. Sie standen entlang der Wände und waren völlig gefüllt. Nicht ein Buch schien zu fehlen, und wollte man eines herausnehmen, so klebten die Bücher mit ihren Folienumschlägen aneinander, so dass die Bücher der ganzen Reihe sich vorwölbten, bevor sie eines der ihren freigaben. Das war eine unwirkliche Umgebung, das große leere Pfarrhaus mit seinem verwilderten Garten hinterm Haus, und schaute ich aus dem vorderen Fenster lag etwas erhöht der Fiedhof und mittendrin erhob sich die kleine Kirche. Leider litt ich in dieser Zeit unter einer schwierigen Beziehung und hatte den Kopf nicht ganz frei, sonst hätte ich da glücklich arbeiten können.

Der Ortsvorsteher führte mich in viele Häuser ein. Bald war ich im Dorf bekannt wie ein bunter Hund, und fast jeder war bereit, mir aus dem Leben und von seinen Erfahrungen zu erzählen. Nur der Metzger, der den einzigen Laden im Dorf hatte, wollte nichts mit mir zu tun haben. Vermutlich hatte er gerochen, dass ich Vegetarier war. Ich verbrachte jede freie Minute im Dorf. Samstags morgens wurde ich einmal von der Straße weg zum Frühstück eingeladen, bei einem Dachstuhlzimmerer. Er hatte im Ort neu gebaut, sein großes Wohnhaus und einige Hallen. Der junge Familienvater hatte nur noch ein Auge, in das andere war ihm bei Zimmermannsarbeiten ein Holzspan gedrungen. Von ihm erfuhr ich, dass gerade solche Neubauten wie sein stattliches Haus ein Zankapfel im Dorf wären, weil es nur wenig Bauland gab und deren Besitzer nichts davon verkaufen wollten. Mir wurde rasch klar, dass viele scheinbar arglose und hübsche Geschichten im Kontext sozialer Beziehungen eine unschöne Tiefendimension hatten. Von ihm erfuhr ich auch, dass im Dorf nichts geschah, was die beiden Gutsbesitzer nicht erlaubt hatten. Daher wurde ich auch überall so freundlich empfangen. „Weil die Chefs gesagt haben, der ist in Ordnung.“

Nach einer Weile sagte ich dem Ortsvorsteher, meine Idee, aus den Geschichten ein Buch zu machen, könne ich leider nicht verwirklichen, denn viele der Geschichten würden den Zank im Dorf weiter schüren. Er verstand mich gut, verwies auch auf die Chronik, die der Dorfschullehrer bis zur Auflösung der Schule geführt hatte. Diese Chronik hatte er mir schon zu Beginn meiner Recherche ausgehändigt. Der Lehrer hatte getreulich alles aufgeschrieben, was er über einzelne aus dem Dorf in Erfahrung bringen konnte, wann, wo und als was sie etwa eine Lehre angetreten hatten, welche Noten sie bei der Gesellenprüfung erreicht hatten und so fort. Die Chronik war von Hand zu Hand im Dorf herumgereicht worden. „Und stellen Sie sich vor“, sagte der Ortsvorsteher entrüstet, „da hatte der auch die Bilanzen meines Hofs aufgeschrieben. Da konnte jeder im Dorf lesen, was ich verdient hatte.“

Demnächst will ich im Teestübchen einige kleine Geschichten aus dem Dorf veröffentlichen, die ich natürlich anonymisiert habe.

Bild oben: Pfarrhaus in Kirchheim mit Friedhof – Foto: Gudrun Petersen